Die Minolta Hi-Matic ES ist eine Kleinbildkamera. Sie ist Teil der Hi-Matic-Baureihe und wurde von dem asiatischen Unternehmen in einer Fabrik in Japan gefertigt.
Die Rokkor-Linse der 35mm-Kamera ist festverbaut. Die Brennweite liegt bei 40 mm und die maximale Blendenöffnung liegt bei f/1.7. Die kleinste Blendenöffnung ist mit f/11 angegeben. Über ein Autofokus verfügt die Kamera nicht. Das manuelle Fokussieren wird durch den gekoppelten Messsucher erleichtert. Die Naheinstellgrenze liegt bei 80 cm.
Die Minolta-Kamera ist mit einer Belichtungsautomatik ausgestattet. Verschlusszeit und Blende werden anhand der Filmempfindlichkeit automatisch eingestellt. ISO-Werte von ISO 25 bis 500 werden von dem CdS-Belichtungsmesser unterstützt. In Situationen mit wenig Licht, warnt die Kamera vor einer möglichen Verwackelung der Bilder wegen einer längeren Verschlusszeit. Einen manuellen Modus gibt es nicht. Auch ist nicht ersichtlich, welche Verschlusszeit eingestellt wurde. Der Verschluss unterstützt Werte von 1/1000 Sekunde bis 2 Sekunden.
Hot-Shoe-Blitze können mit der 35mm-Fotokamera verwendet werden. Aber es gibt zusätzlich auch einen Anschluss für Blitzgeräte mit Kabelanschluss. Ein Anschluss für ein Kabelauslöser und ein Gewinde gibt es selbstverständlich auch. Ein Selbstauslöser hat die Kamera allerdings nicht.
Die Maße des Kameragehäuses sind 12,4 x 7,7 x 6 cm. Dabei wiegt sie 550 Gramm. Für die Stromversorgung sind zwei Mallory RM-640 Batterien zuständig.
Filme für die Minolta Hi-Matic ES
Die Minolta Hi-Matic ES benötigt Kleinbildfilme. Diese Filme kann man heute noch einfach kaufen. Transportiert wird der Film nach jedem Auslösen zum nächsten freien Bereich mit einem Hebel auf der Oberseite. Auf der Oberseite ist der Zähler mit den bereits aufgenommenen Bilder. Ist das Ende des Filmmaterials nach meist 36 Bildern erreicht, muss der Film mit einer Kurbel zurück in die Patrone gespult werden. Dann kann er entnommen werden und zur Entwicklung in ein Labor gebracht werden.
Tolle Filme für die Minolta Hi-Matic ES, die es heute noch gibt, sind der Kodak Gold 200 (Amazon*) für Farbaufnahmen und der Kodak TRI-X 400 (Amazon*) für S/W-Bilder. Beide Filme liefern zuverlässige Ergebnisse und können auch in professionellen Testberichten überzeugen. Filme von anderen Produzenten kann man selbstverständlich auch mit der Kamera verwenden.




