Die Minolta Hi-Matic 9 ist eine Messsucherkamera aus den 1960er Jahren. Das Modell ist Teil der Hi-Matic-Baureihe. Produziert wurde sie in einer Fabrik in Japan.
Die 35mm-Fotokamera kommt mit einem festen "Rokkor PF"-Objektiv. Es hat eine Brennweite von 45 mm und einen Blickwinkel von 52 Grad. Bei der Blendenöffnung steht der Bereich von f/1.7 bis f/16 zu Verfügung. Die Entfernung zum Motiv muss manuell eingestellt werden. Dabei hilft der gekoppelte Messsucher. Der Mindestabstand zum Motiv muss bei 91 cm / 3 feet liegen.
Typisch für die Hi-Matic-Kamera, kommt auch dieses Modell mit einer Belichtungsautomatik und einem eingebauten Belichtungsmesser. Die Kameraelektronik kann Verschlusszeit und Blende automatisch einstellen. Wenn man möchte, kann man die beiden Einstellungen auch selbst auswählen.
Der Seiko FLA Verschluss unterstützt verschiedene Zeiten. Als Fotograf oder Fotografin kann man im Bereich zwischen 1/500 Sekunde und 1 Sekunde wählen. Auch ein Bulb-Modus für Langzeitbelichtungen ist vorhanden. Für Langzeitbelichtungen kann man die Kamera auf einem Stativ befestigen und einen Kabelauslöser nutzen. Auf der Unterseite der Kamera und am Auslöser befindet sich ein jeweiliges Gewinde. Ein Selbstauslöser mit einem Delay von 10 Sekunden ist ebenfalls vorhanden.
Ein Blitzgerät kann am Hot Shoe oder mit einem Kabel angeschlossen werden. Die Kamera bringt 760 Gramm auf die Waage. Die Maße sind 14 x 8,2 x 7,4 cm. Für die Stromversorgung wird eine Mallory RM-625 gebraucht.
Filme für die Minolta Hi-Matic 9
Die Minolta Hi-Matic 9 benötigt Kleinbildfilme. Sie kann mit Filmen von ISO 25 bis ISO 800 verwendet werden. Verfügbare Fotofilme für das Modell, die man einfach bekommt, sind der Ilford Delta 100 (Amazon*) für S/W-Aufnahmen und der Kodak Portra 400 (Amazon*) für Farbfotos. Beide Filme eignen sich gut für ein breites Feld an Anwendungen. Dies wird ihnen auch in Testberichten bescheinigt. Natürlich kann man auch zu Filmen von anderen Herstellern greifen.
Der Filmtransport ist natürlich mechanisch. Nach jeder Aufnahme muss das Filmmaterial mit einem Schnellspannhebel weitertransportiert werden. Ist das Filmende erreicht, muss ein kleiner Knopf auf der Unterseite gedrückt werden und das Filmmaterial mit der Kurbel in die Patrone zurück befördert werden. Dann kann der Film entnommen werden und zur Entwicklung gebracht werden.




