Die Minolta Hi-Matic C ist eine Kleinbildkamera. Sie gehört der Baureihe Hi-Matic des japanischen Herstellers an. Vorgestellt wurde sie im Jahr 1969. Die Produktion fand in einer Fabrik in Japan statt.
Wie alle Hi-Matic-Kameras, kommt auch dieses Modell mit einem fixem Objektiv. Aus der Reihe fällt, dass man das Objektiv vor der Nutzung herausziehen muss. Dadurch ist die Kamera natürlich während des Transports etwas kompakter. Beim Objektiv handelt es sich um ein 40 mm mit einer maximale Blendenöffnung von f/2.7. Die kleinste Blendenöffnung ist f/22. Ein Filter kann an das 49 mm Gewinde geschraubt werden.
Fokussiert wird manuell. Die Naheinstellgrenze ist 90 cm. Beim Fokussieren helfen drei kleine Symbole für die gängigsten Entfernung. Die einzelne Person für Aufnahmen um einen Meter. Die Gruppe für Bilder mit Entfernung von ungefähr drei Metern. Den Berg sollte man für Landschaftsaufnahmen mit einer Entfernung von zehn Metern oder mehr zum Motiv wählen.
Die Kamera hat einen Belichtungsmesser. Ausgelegt ist er für Filme von ISO 25 bis ISO 400. Eine wichtige Einschränkung, wenn man sehr viel mit hochempfindlichen Filmen arbeiten möchte. Bei den Verschlusszeiten kann man zwischen 1/250 Sekunde (Sonne) oder 1/30 Sekunde (Wolke) wählen. Aus Verschlusszeit und Filmempfindlichkeit wählt die Kamera die passende Blende aus. Die gewählte Blende wird auf einer Skala im Sucher mit einem Zeiger dargestellt. Manuell kann man die Blende nicht wählen.
Ein externes Blitzgerät kann über den Hot Shoe oder PC-Flash-Anschluss genutzt werden. Als Verschlusszeit sollte man bei der Nutzung eines Blitzes 1/30 Sekunde wählen. Befestigt werden kann die Kamera auf einem Stativ durch das Gewinde auf der Unterseite. Auch ein Kabelauslöser kann angeschlossen werden. Einen Selbstauslöser gibt es dafür nicht.
Bei einer Größe von 12,2 x 7,1 x 4,7 cm wiegt die Minolta Hi-Matic C laut Bedienungsanleitung 420 Gramm. Die Stromquelle der Kamera ist eine 1.35 V Quecksilberbatterie.
Filme für die Minolta Hi-Matic C
In der Minolta Hi-Matic C werden Kleinbildfilme belichtet. Ein gängiges Filmformat für das es heute auch noch eine gute Auswahl an Filmmaterial gibt. Die Filme sollten sich im Bereich von ISO 25 und ISO 400 von der Empfindlichkeit befinden. Tolle Filme für die japanische Kamera, die es heute noch gibt, sind der Fujifilm Superia 400 (Amazon*) für Farbfotos und der Ilford XP2 Super (Amazon*) für monochrome S/W-Fotos. Beide Filme liefern zuverlässige Ergebnisse und können auch in professionellen Testberichten überzeugen. Weitere geeignete Filme werden u.a. von Foma, Kodak, Rollei und Adox angeboten.
Die Negative der Kleinbildkamera haben eine Größe von 24 mm x 36 mm. Zum nächsten Bild wird der Film manuell mit einem Hebel gespult. Auf der Oberseite befindet sich der Zähler der bereits aufgenommen Bilder. Ist das Ende des Films erreicht, muss ein kleiner Knopf auf der Unterseite eingedrückt werden und das Filmmaterial mit einer Kurbel zurück in die Patrone befördert werden. Erst dann kann die Kamera geöffnet werden und der Film zur Entwicklung gebracht werden.




