Die Minolta Hi-Matic G2 ist eine Kleinbildkamera. Sie wurde zu Beginn der 1980er Jahre vorgestellt und ist Teil der Hi-Matic-Baureihe. Produziert wurde sie in einer Fabrik im Heimatland von Minolta. Bei der Vermarktung setzte man auf die einfache Bedienbarkeit und einen niedrigen Preis.
Ausgestattet ist sie mit einem normalen 38 mm Objektiv. Dies setzt sich aus vier Linsen zusammen. Die größte verfügbare Blende ist f/2.8. Die kleinste Blendenöffnung ist f/22. Fokussiert wird manuell. Einen Entfernungsmesser gibt es nicht. Daher gibt es vier Piktogramme für wichtige Entfernungen, um dem Fotograf oder der Fotografin das Arbeiten etwas zu erleichtern. Damit das Motiv im Fokus ist, muss man einen Mindestabstand von 90 cm nicht unterschreiten.
Ein Entfernungsmesser fehlt zwar, dafür kann die Kameratechnik die Belichtung messen. Dafür stellt man die Entfernung des eingelegten Films ein, hierbei werden Werte von ISO 25 bis ISO 400 unterstützt, und die Kamera wählt Blende und Verschlusszeit. Welche Blende gewählt wurde, zeigt die Kamera mit einem Zeiger im Sucher an. Einen richtigen manuellen Modus mit Einstellungsmöglichkeiten für Verschlusszeit und Blende gibt es nicht.
Ein externes Blitzgerät kann per Hot Shoe angeschlossen werden. Hierbei kann die Leistung des Blitzes an der Kamera eingestellt werden, damit dies entsprechende Belichtungswerte für korrekt belichtete Fotos einstellen kann.
Die Kamera wiegt laut Anleitung 285 Gramm und hat die Maße 11,1 x 7,2 x 5,3 cm. Auf der Unterseite befindet sich ein Gewinde für ein Stativ. Für die Stromversorgung ist eine 1.35 V Quecksilberbatterie zuständig.
Filme für die Minolta Hi-Matic G2
Die Minolta Hi-Matic G2 benötigt Kleinbildfilme. Diese Art von Filmen wird noch produziert und kann von den meisten Fotolaboren ohne Probleme verarbeitet werden. Tolle Filme für dieses Exemplar, die es heute noch gibt, sind der Kodak Portra 160 (Amazon*) für Farbaufnahmen und der Kodak TRI-X 400 (Amazon*) für S/W-Bilder. Natürlich gibt es noch eine Vielzahl an weiteren Kleinbildfilmen für diese Kamera. Wichtig, der Film sollte sich mit seiner Empfindlichkeit im Bereich von ISO 25 bis ISO 400 befinden.
Einen Motor für den Filmtransport hat die Kamera nicht. Dafür gibt es einen Schnellspannhebel. Dieser muss nach jedem Foto betätigt werden, um den Film zur nächsten freien Stelle zu transportieren. Dabei springt der Zähler für die Anzahl der aufgenommen Fotos ebenfalls weiter. Ist das Ende, nach rund 36 Bildern, erreicht, muss der Film mit einer Kurbel zurück in die Patrone, die das lichtempfindliche Material vor Licht schützt, gespult werden. Dann kann die Rückwand geöffnet werden und der Film zur Entwicklung gebracht werden.




