Die Minolta Hi-Matic G ist eine kompakte Kamera für das Kleinbildformat. Sie wurde Mitte der 70er Jahre vorgestellt und ist Teil der Hi-Matic-Familie. Produziert wurde sie in einer Fabrik in Japan. Gekauft wurde sie von Fotografen und Fotografinnen auf der ganzen Welt.
Die 35mm-Fotokamera kommt mit einer Rokkor-Linse. Die Brennweite liegt bei 38 mm und die maximale Blendenöffnung liegt bei f/2.8. Die kleinste Blende, die die Kamera einstellen kann, ist f/14. Konstruiert ist die Optik aus vier Elementen in drei Gruppen. Eine Autofokus-Funktion hat die Kamera nicht, der Fokus wird manuell gesetzt. Die Naheinstellgrenze dieses Objektivs liegt bei 100 cm. Verwendet man gerne Filter für seine Bilder, braucht man ein Filter mit 46 mm Gewinde.
Fürs Fotografieren hat die Minolta Hi-Matic G einen Belichtungsmesser und stellt die Belichtung automatisch ein. Die Automatik kann mit Filmen von ISO 25 bis ISO 400 genutzt werden. Manuell kann man Belichtungszeit und Blende nicht einstellen.
Mit dem PC-Flash-Anschluss und dem Hot Shoe ist die Verwendung eines Blitzlichts möglich. Die Fotokamera hat ein Kabelauslöser und ein Gewinde für ein Stativ auf der Unterseite.
Das Gehäuse der japanischen Kamera wiegt laut Anleitung 375 Gramm und hat die Maße 11,6 x 7,1 x 5,3 cm. Die Stromversorgung erfolgt durch eine 1.3 V Quecksilberbatterie.
Filme für die Minolta Hi-Matic G
In der Minolta Hi-Matic G werden Fotofilme belichtet, genauer gesagt 35-mm-Filme. 35-mm-Filme werden auch heute noch hergestellt und sind recht einfach zu bekommen. Eine Empfehlung für Farbfotos ist der Kodak Ultramax 400 (Amazon*) und für S/W-Aufnahmen der Kodak TRI-X 400 (Amazon*). Laut diverser Testberichte eignen sie sich gut für Alltagsaufnahmen und liefern solide Ergebnisse. Foma, Adox und auch Rollei sind noch weitere Anbieter von Kleinbildfilmen.
Der Belichtungsbereich der Minolta Hi-Matic G ist 24 mm x 36 mm groß. So bietet eine Rolle Film in der Regel für 36 Bilder Platz. Transportiert wird der Film manuell mit einem Hebel auf der Oberseite. Ist das Ende des Films erreicht, wird ein kleiner Knopf auf der Unterseite eingedrückt und das Filmmaterial mit der Kurbel zurück in die Patrone transportiert. Dann kann der Film entnommen werden und ins Entwicklungslabor gebraucht werden.




