Die Minolta Hi-Matic AF ist eine Sucherkamera. Sie ist die Vorgängerin der Minolta Hi-Matic AF2. Vorgestellt wurde sie Ende der 1970er Jahre. Produziert wurde das Mitglied der Hi-Matic-Familie in einer Fabrik in Japan.
Es ist das erste Modell der Baureihe mit Autofokusfunktion. Das Autofokus-System funktioniert mit Infrarot. Die eingestellte Entfernung wird dem Fotograf oder der Fotografin im Sucher angezeigt. Ausgestattet ist die Minolta mit einem 38 mmm Rokkor-Objektiv. Das Objektiv hat eine maximale Blendenöffnung von f/2.8. Es kann bis auf f/17 geschlossen werden.
Die Kamera kommt mit einem Belichtungsmesser. Die Blende und Verschlusszeit werden von der Technik automatisch eingestellt. Ausgelegt ist der Belichtungsmesser für Kleinbildfilme im Bereich von ISO 25 bis ISO 400.
Die Kamera kommt mit einem eingebauten Blitzlicht, dieser kann auf Wunsch zugestellt werden. Die 35mm-Fotokamera kommt mit einem Gewinde für ein Stativ. Außerdem ist ein Selbstauslöser verbaut. Mit Strom wird die Kamera durch zwei AA-Batterien (Amazon*) versorgt.
Filme für die Minolta Hi-Matic AF
Die Minolta Hi-Matic AF ist eine Filmkamera und wird mit Kleinbildfilmen bestückt. Der Film muss, anders als bei späteren Autofokuskameras, mit einem Hebel manuell weitertransportiert werden. Bei diesem Schritt ändert sich auch der Zähler für die Anzahl der aufgenommen Bilder. Ist der Film voll, muss er mit einer Kurbel zurück in die Patrone befördert werden. Dann kann die Kamerarückwand geöffnet werden und der Film ins professionelle Labor zu Entwicklung gebracht werden.
Für dieses Filmformat gibt es noch eine gute Auswahl an Material für Farb- und Schwarzweißbilder. Mögliche Filme für die japanische Kamera, die man heute noch kaufen kann, sind der Kodak Ultramax 400 (Amazon*) für Farbbilder und der Ilford FP4 Plus (Amazon*) für Schwarzweißaufnahmen. Beide Filme liefern zuverlässige Ergebnisse und können auch in professionellen Testberichten überzeugen.




