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Almond Oak Expandable Travel Backpack im Test

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In diesem Testbericht schauen wir uns den Expandable Travel Backpack von Almond Oak genauer an. Wie schlägt sich der Rucksack und lohnt sich der Kauf?

Hintergrund zur Marke Almond Oak

Bevor wir uns dem Rucksack selbst widmen, lohnt sich ein kurzer Blick auf die Marke, die dahintersteht.

Almond Oak ist eine relativ junge Marke, die sich auf die Fahnen geschrieben hat, durchdachte und funktionale Reiseausrüstung zu entwickeln. Der Fokus liegt dabei auf einem minimalistischen Design, das sich nahtlos in den urbanen Raum einfügt, aber auch den Strapazen des Reisens gewachsen ist.

Gegründet wurde Almond Oak von Dylan, der mehr Produkte wollte, die einen Fokus auf das Reisen mit nur einer Tasche haben. Die Philosophie ist, Produkte zu schaffen, die nicht durch unzählige, oft unnötige Features überladen sind, sondern sich auf das Wesentliche konzentrieren und dem Nutzer das Leben erleichtern.

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Material, Größe und Verarbeitung

Der erste Eindruck des Almond Oak Expandable Travel Backpack ist geprägt von seinem schlichten Äußeren. Es kommt ein 280D Nylon mit einer PU-Beschichtung zum Einsatz. Im Inneren wird 100D Nylon verwendet.

Das verwendete Material fühlt sich angenehm an und hat eine matte Oberfläche, die unempfindlich gegenüber leichten Verschmutzungen ist. Sollte der Rucksack doch einmal dreckig werden, lässt sich die Oberfläche unkompliziert mit einem feuchten Tuch reinigen.

Ein entscheidender Faktor bei Handgepäck ist das Gewicht. Hier kann der Rucksack punkten, denn ohne Inhalt bringt er lediglich rund 800 Gramm auf die Waage. Man merkt deutlich, dass der Rucksack von jemandem entwickelt wurde, der selbst viel reist und die strengen Gewichtsbeschränkungen, insbesondere von Billigfluglinien, kennt. Jedes eingesparte Gramm zählt und kann den Unterschied ausmachen, ob man für sein Gepäck zusätzlich zur Kasse gebeten wird oder nicht.

Die Abmessungen des Rucksacks sind so konzipiert, dass er den gängigen Handgepäckbestimmungen der meisten Fluggesellschaften entspricht. Das Volumen ist mit 25 Litern angegeben.

Ein besonderes Merkmal ist seine Erweiterbarkeit. Durch einen umlaufenden Reißverschluss lässt sich das Volumen des Hauptfachs nochmals um 5 Liter vergrößern. Diese Flexibilität ist auf Reisen von unschätzbarem Wert. Man kann mit einem schlanken Rucksack in den Tag starten und hat bei Bedarf genügend Platz für Souvenirs oder zusätzliche Kleidung.

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Eine Überlegung wäre, ob das Material an manchen Stellen, insbesondere am Boden, etwas dicker und robuster sein könnte. Auf Reisen wird ein Rucksack nicht immer mit Samthandschuhen angefasst. Er wird auf den Boden gestellt, in Gepäckfächer geschoben und ist verschiedensten Untergründen ausgesetzt. Eine Verstärkung des Bodens könnte die Langlebigkeit weiter erhöhen, ohne das Gesamtgewicht signifikant zu steigern.

Positiv hervorzuheben ist, dass sich der Rucksack bei Nichtgebrauch sehr flach zusammenlegen lässt. So kann man ihn bei Bedarf problemlos in einem größeren Koffer verstauen, ohne dass er viel Platz wegnimmt.

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Funktionen und Fächer

Der Almond Oak Expandable Travel Backpack verfolgt hier einen klaren und durchdachten Ansatz. Das Hauptfach lässt sich wie ein Koffer komplett aufklappen. Dieses “Clamshell”-Design ermöglicht einen schnellen und unkomplizierten Zugriff auf den gesamten Inhalt.

Nie wieder muss man den gesamten Rucksack ausräumen, um an einen Gegenstand zu gelangen, der sich ganz unten befindet – eine Situation, die jeder, der schon einmal eine Sicherheitskontrolle am Flughafen durchlaufen hat, nur zu gut kennt.

Im Inneren des Hauptfachs gibt es keine Unterteilung. Man hat also frei die Möglichkeit, seine Habseligkeiten zu platzieren oder auch zusätzliche Packtaschen zu verwenden. Auf der aufklappbaren Seite befindet sich ein großes Netzfach, das sich ideal für Kleidung, wie etwa eine Jacke, eignet.

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Ein separates, gepolstertes Laptopfach am Rücken ist ein weiteres wichtiges Feature. Es bietet nicht nur Schutz für den Computer, sondern ermöglicht auch einen schnellen Zugriff. Man muss nicht erst den Laptop aus dem vollgepackten Hauptfach herausfummeln.

In diesem Fach finden auch Dokumente wie Buchungsbestätigungen, ein Notizbuch oder Zeitschriften ihren Platz. Der schnelle Zugriff auf Reisedokumente, beispielsweise bei einer Grenzkontrolle oder beim Check-in im Hotel, ist äußerst praktisch.

Im Laptopfach findet sich außerdem eine Unterteilung für ein Tablet oder Ähnliches. Zudem gibt es oberhalb eine Netztasche für Kabel, Ladegerät oder Ähnliches.

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An der Vorderseite des Rucksacks befindet sich ein weiteres Fach, das sich über die gesamte Höhe erstreckt und seitlich geöffnet wird. Darin findet sich nochmal ein großes verschließbares Fach, das nochmal unterteilt ist.

Bei dem seitlichen Fach bin ich wirklich etwas zwiegespalten. Einerseits, dass es seitlich ist, dies ist zwar praktisch, wenn man den Rucksack trägt und nach vorne holt. Wenn man aber den Rucksack neben sich hat oder vor sich im Flugzeug unterm Sitz, kommt man nur schwer dran.

Der andere Punkt ist für mich, dass das Fach zu einem gewissen Teil immer mit dem Inhalt des Hauptfachs um Platz konkurrieren muss. Zwar hat das Außenfach etwas Spiel nach vorne, aber ist das Hauptfach wirklich voll, presst es natürlich dagegen.

Was mir persönlich fehlt, ist ein “Quick Access”-Fach an der Oberseite des Rucksacks. Ein solches Fach wäre ideal für Gegenstände, auf die man schnellen Zugriff benötigt, wie eine Sonnenbrille, Bluetooth-Kopfhörer oder ein Ladekabel. Ein solches Fach ist natürlich wieder mit anderen Nachteilen verbunden.

Eine Art “Quick Access”-Fach findet sich an der Seite. Dort findet etwa ein Reisepass oder Notizbuch Platz. Eine sehr kleine Kamera lässt sich dort auch verstauen.

Auf der gegenüberliegenden Seite findet sich noch ein Steckfach für eine Wasserflasche. Hier kann man natürlich auch ein kleines Stativ oder einen Regenschirm platzieren.

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Die Reißverschlüsse sind ein besonderes Highlight des Almond Oak Expandable Travel Backpack. Sie laufen auch bei vollgepacktem Rucksack erstaunlich leichtgängig und vermitteln ein Gefühl von Zuverlässigkeit. Man kennt das Problem von günstigeren Rucksäcken, bei denen die Reißverschlüsse klemmen oder sich nur mit großer Mühe schließen lassen. Hier gleiten sie sanft wie Butter an einem warmen Sommertag.

Durch die Art der Reißverschlüsse ist der Rucksack nicht vollständig wasserdicht. Für den Fall eines Regenschauers empfiehlt sich die Verwendung eines separaten Regencovers. Dieses lässt sich praktischerweise im vorderen Fach verstauen und ist bei Bedarf schnell zur Hand.

Da man auf Reisen in der Regel nicht ständig an den Inhalt des Rucksacks muss, ist die damit verbundene kleine Unannehmlichkeit verschmerzbar. Ein Regenschutz ist auch dann sinnvoll, wenn man den Rucksack beispielsweise im Kofferraum eines Autos transportiert, um zu verhindern, dass die Gurte sich verheddern.

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Apropos Gurte, der Almond Oak Expandable Travel Backpack ist angenehm zu tragen. Die verstellbaren Gurte sind ausreichend gepolstert. Zusätzlich gibt es einen Brustgurt. Dieser kann in der Höhe einfach nach oben und unten verstellt werden. Geschlossen wird er mit einem einfachen magnetischen Verschluss. Auf Wunsch kann der Brustgurt auch entfernt werden.

Das Rückenteil hat etwas Polsterung, ist aber eher etwas härter. Am Rückenteil findet sich noch ein Gurt, um den Rucksack an einem Koffer zu befestigen.

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Der Griff auf der Oberseite lässt sich gut greifen und fühlt sich ausreichend angenehm an, auch wenn man den Rucksack mal etwas länger in der Hand halten muss.

Die beiden Handschlaufen an der Seite sind praktisch, wenn man den Rucksack über eine längere Distanz tragen möchte. Eventuell könnten sie etwas enger am Rucksack anliegen, um ein Hängenbleiben zu vermeiden und auch vom Look her. Eine einzelne Handschlaufe hätte hier möglicherweise auch ausgereicht.

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Das Fehlen von Kompressionsgurten trägt zu dem sauberen und minimalistischen Design bei. Ob man diese Gurte benötigt, hängt stark von der individuellen Nutzung ab.

Zusätzliche kleine Details könnten den Rucksack weiter aufwerten. Eine kleine Öse am Rückenteil wäre praktisch, um den Rucksack an einem Haken aufhängen zu können, beispielsweise auf öffentlichen Toiletten, wo man ihn ungern auf den Boden stellen möchte.

Auch Befestigungsmöglichkeiten für Karabinerhaken an der Außenseite wären eine sinnvolle Ergänzung. Daran könnte man beispielsweise Schuhe oder nasse Kleidung befestigen, die man nicht im Inneren verstauen möchte.

Ein verstecktes Fach für einen AirTag wäre eine zeitgemäße Ergänzung, um den Rucksack im Verlustfall orten zu können. Ein Schlüsselband habe ich persönlich nicht vermisst, aber für manche Nutzer mag dies ein nützliches Feature sein.

Am Reiseziel angekommen, erweist sich der Rucksack als vielseitiger Begleiter. Für einen Tag am Strand bietet er ausreichend Platz für Handtücher, Badeutensilien und Proviant. Am Ende des Tages lässt er sich, wie bereits erwähnt, einfach reinigen.

Als Rucksack für den Alltag eignet er sich meiner Meinung nur bedingt. Hier fehlen für mich einfach einige mehr Unterteilungsmöglichkeiten. Je nach Anwendungsfall die Nutzung, aber auch im Alltag von Vorteil sein, etwa als Sporttasche.

Etwas Vorsicht ist allerdings bei den Reißverschlüssen geboten. Die Reißverschlüsse sind, wie bereits erwähnt, sehr leichtgängig, und es gibt keine Begrenzung. So kann man schon mal sehr einfach das Hauptfach weiter öffnen als man möchte, besonders wenn jemand anders daran nicht denkt und zu weit zieht.

In der Praxis

Ich kann mir zwar gut vorstellen, dass einige auch länger nur mit dem Almond Oak Expandable Travel Backpack reisen können, für mich ist es aber eher ein Rucksack für einen Wochenendtrip oder zusätzlich zu einem Koffer.

Meine Fotoausrüstung würde ich immer in einer zusätzlichen Tasche oder einem Kameratascheneinsatz verstauen. Ein Einsatz mit der Größe 14 x 26 x 15 cm findet etwa gut Platz. Dazu ein Satz Kleidung und ein paar Kleinigkeiten, die man sonst braucht, schon ist man bereit für den Trip am Wochenende.

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Packwürfel, Kameratasche, kleine Tasche und eine Jacke im Netzfach
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Packwürfel, Kameratascheneinsatz, kleine Tasche und eine Jacke im Netzfach
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Fazit

Kommen wir zurück zur eingangs gestellten Frage: Lohnt der Kauf des Almond Oak Expandable Travel Backpack? Ja, mit einigen wenigen Einschränkungen.

Er ist ein solider und durchdachter Reiserucksack, der besonders durch sein faires Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugt. Er kann sowohl als alleiniges Gepäckstück für Kurztrips dienen als auch in Kombination mit einem größeren Koffer für längere Reisen genutzt werden.

Die für mich als Reisenden entscheidenden Merkmale sind das komplette Aufklappen des Hauptfachs im “Clamshell”-Design und das separate Laptopfach. Diese beiden Funktionen erleichtern das Packen und den Zugriff auf den Inhalt ungemein und sind an Flughäfen von unschätzbarem Wert.

Was mir persönlich fehlt, ist ein leicht zugängliches “Quick Access”-Fach an der Oberseite für Kleinigkeiten. Das seitlich zu öffnende Außenfach ist eine brauchbare Alternative, aber eine andere Lösung fände ich noch praktischer.

Der Almond Oak Expandable Travel Backpack ist ein gelungenes Produkt, das zeigt, dass hier mitgedacht wurde. Er ist ein zuverlässiger Begleiter für alle, die Wert auf ein minimalistisches Design, durchdachte Funktionen und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis legen.

Man darf gespannt sein, ob es in Zukunft eine überarbeitete Version geben wird, die vielleicht die eine oder andere Anregung aufgreift und den Rucksack noch weiter optimiert.

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Almond Oak Expandable Travel Backpack kaufen

Kaufen kann man den Rucksack über den Online-Shop von Almond Oak. Der Preis liegt bei derzeit rund 115 Euro.

Ein Exemplar wurde freundlicherweise von Almond Oak für diesen Testbericht bereitgestellt.

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Vergleich zwischen leerem und vollem Zustand

Noch ein Vergleich des Rucksacks, wenn er komplett leer ist, wenn er gefüllt ist und wenn er erweitert wurde.

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4 Kommentare zu “Almond Oak Expandable Travel Backpack im Test

  • Sabine
    1. September 2025

    Danke für den tollen Einblick! Ich stimme dem Test voll zu, dass ein kleineres “Quick Access”-Fach oben wirklich Gold wert wäre. Gerade für Schlüssel, Handy oder Kopfhörer, die man ständig braucht. Das seitliche Fach ist eine nette Idee, aber oft unpraktisch, wenn der Rucksack unterm Sitz steht. Ansonsten klingt das nach einem sehr robusten und durchdachten Begleiter. Die Idee mit der Verstärkung am Boden finde ich auch sehr sinnvoll, das wäre das i-Tüpfelchen.

  • Max
    15. September 2025

    Sehr ausführlicher Testbericht! Mich würde noch interessieren, wie sich der Rucksack im Alltag als Pendlerrucksack schlägt, wenn man vielleicht nur Laptop, Unterlagen und eine Brotdose dabei hat. Ist er dann nicht vielleicht etwas zu “schlabberig” oder hält er trotzdem gut seine Form, auch wenn er nicht ganz voll ist? Das Gewicht ist super, aber die Unterteilung im Hauptfach ist ja eher minimalistisch. Hat jemand da schon Erfahrungen gesammelt?

  • Lena
    24. September 2025

    Das klingt ja fantastisch! Ich bin schon lange auf der Suche nach einem Rucksack, der sich so gut aufklappen lässt wie ein Koffer. Das spart so viel Zeit und Nerven, besonders bei der Sicherheitskontrolle am Flughafen. Und die Erweiterbarkeit ist ein echtes Plus für spontane Einkäufe. Der Preis scheint auch fair zu sein für die gebotene Qualität. Super Review, vielen Dank!

  • Tom
    3. Oktober 2025

    Ein interessanter Rucksack! Es ist immer wieder gut zu sehen, dass sich Marken Gedanken machen, um wirklich praktische Lösungen für Reisende zu entwickeln. Das Konzept, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und gleichzeitig flexibel zu sein, spricht mich sehr an. Solche Produkte zeigen, dass Reisen mit leichtem Gepäck nicht bedeuten muss, auf Komfort oder Funktionalität zu verzichten. Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis scheint gegeben zu sein.

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