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Ember Wolves Alpha Pack Tactical Edition

Die Ember Wolves Alpha Pack Tactical Edition in der Variante White Cameo soll Ordnung in die alltägliche Ausrüstung bringen und gleichzeitig schnellen Zugriff gewähren. In diesem Erfahrungsbericht schaue ich mir an, wie gut die Tasche im Alltag und beim Transport von Fotozubehör tatsächlich funktioniert.

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Technische Daten: Material, Abmessungen und Ausführungen

Blickt man auf die harten Fakten, fällt zuerst die Wahl der Materialien auf. Die Tactical Edition unterscheidet sich von der Standardvariante vor allem beim Außenstoff.

Ember Wolves nutzt hier ein X50 Gewebe von Dimension Polyant mit einer Stärke von 500 Denier, während die reguläre Version auf ein etwas leichteres 210 Denier Gewebe setzt. Das Fassungsvermögen beträgt rund 1,8 Liter, womit die Tasche recht kompakt ausfällt.

Bei den Abmessungen misst das Modell etwa 20 Zentimeter in der Breite, 12 Zentimeter in der Höhe und 7,5 Zentimeter in der Tiefe. Statt auf Plastik setzt der Hersteller bei den Ösen und Schnallen auf Beschläge aus Metall, was der Langlebigkeit zugutekommt.

Für den Schutz gegen Nässe kommen Aquaguard Reißverschlüsse von YKK zum Einsatz. Den Tragegurt hält ein magnetischer Fidlock V Buckle Verschluss zusammen, und der Gurt lässt sich bei Bedarf komplett von der Tasche abnehmen.

Die Länge kann man je nach Bedarf verstellen. Getragen wird die Tasche entweder vorne, auf dem Rücken oder auch als Hüfttasche. Gerade auf dem Rücken passt sich die Tasche gut dem Körper an.

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Erster Eindruck und Verarbeitungsqualität

Beim Auspacken fällt sofort das sehr unaufgeregte Aussehen auf. Das Design ist natürlich immer Geschmacksache, aber es ist extrem angenehm, dass man von außen bis auf einen winzigen Tag am Gurt komplett auf irgendwelche Logos oder knallige Aufdrucke verzichtet hat. Das sorgt für einen sehr matten und unauffälligen Look.

Die Verarbeitung wirkt sauber ausgeführt, alle Nähte sitzen gerade. Wer mag, kann die Zipper Pulls an den Reißverschlüssen problemlos entfernen und gegen eigene Bänder austauschen. Bei dem fest vernähten Schlüsselanhänger im Inneren klappt das leider nicht, diesen Anhänger kann man nicht entfernen.

Ein Blick ins Innere zeigt ein recht dunkles Futter. Persönlich fände ich ein helles Innenfutter besser, da man so die kleinen Dinge in der Tasche etwas schneller findet. Bei dieser überschaubaren Taschengröße ist das dunkle Futter jetzt kein riesiges Drama, aber man sollte wissen, dass andere Farbvarianten oder Versionen des Herstellers mit einem hellen orangefarbenen Innenfutter geliefert werden, das für mehr Orientierung sorgt.

In der Praxis: Die Sling Bag im Alltagseinsatz

Die Ember Wolves Alpha Pack als EDC Tasche

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Im alltäglichen Gebrauch stehen klar die beiden Zugänge mit den Magnetverschlüssen im Vordergrund. Vorne gibt es ein kleines Fach und hinten liegt der direkte Zugang für das Smartphone. Diese Idee ist schlichtweg extrem praktisch, da man sein Telefon unterwegs ständig in der Hand hat.

Neben der hohen Geschwindigkeit beim Greifen hat der Verschluss den riesigen Vorteil, dass man ihn danach nicht mehr extra zumachen muss. Man muss die Tasche einfach nur öffnen, das Smartphone rausnehmen und fertig, den Rest erledigen die Magnete von allein.

Auf Reisen oder unterwegs von A nach B hat man alle wichtigen Gegenstände direkt griffbereit. Egal ob Kopfhörer, etwas Bargeld oder eben Dokumente, alles bleibt nah am Körper. Auch der Pass liegt schnell parat.

Hier muss man bei einem deutschen Reisepass allerdings kurz aufpassen. Der Pass ist im Grunde minimal zu groß, um ihn einfach nur locker in das Fach hineinzustecken. Damit die Magneten ordentlich schließen, schiebt man das Dokument am besten kurz unter die obere Magnetlasche. Macht man das, schließt das Fach sauber ab.

Ein interessantes Extra bei der Handhabung des Smartphones ist die integrierte MagSafe Funktion. In das hintere Schnellzugriffsfach ist ein Magnetring eingearbeitet, der auf Apple MagSafe Zubehör und entsprechende Hüllen abgestimmt ist. Das ermöglicht es, das Smartphone im Fach gezielt an Ort und Stelle zu fixieren.

Noch praktischer wird es, wenn man eine kompakte MagSafe Powerbank im Inneren platziert. So lässt sich das Telefon während des Tragens in der Tasche kabellos aufladen, ohne dass lästige Kabel im Weg herumhängen oder man die Tasche dafür extra öffnen muss.

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Direkt hinter dem vorderen Magnetzugang befindet sich eine Aufteilung mit elastischen Schlaufen. Diese Schlaufen bieten feste Steckplätze für schlanke Gegenstände, die sonst lose am Taschenboden liegen würden. Hier lassen sich beispielsweise ein kurzen Stift, eine kleine EDC Taschenlampe, ein Multitool oder aufgewickelte Ladekabel sicher einschieben.

Die Elastizität der Bänder hält die Utensilien stramm fest, sodass beim Gehen nichts klappert. Für sehr dicke Gegenstände sind die einzelnen Schlaufen allerdings etwas eng bemessen, weshalb man sich eher auf schlankeres Werkzeug und Kabel beschränken sollte.

Eine weitere elastische Schlaufe befindet sich im Hauptfach. Hier kann dann auch ein längerer Stift befestigt werden.

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Das Fach auf der Rückseite, das eigentlich zum Verstauen des Tragegurts gedacht ist, brauche ich persönlich eher nicht. Wenn ich eine Tasche ohne Gurt nutzen will, packe ich den Gurt einfach in meinen Rucksack oder lasse ihn direkt daheim.

Ohne dieses Extra würde die Rückseite optisch noch etwas cleaner und flacher wirken. Man könnte in dieses Fach zwar theoretisch einen kleinen Selfiestick, einen kompakten Regenschirm oder eine kleine Flasche stecken. Dafür ist das Fach aber eigentlich schon wieder zu klein. Es fehlt schlicht eine extra Befestigungsmöglichkeit, damit nichts herausfällt, und wenn man etwas Festes dort hineinquetscht, drückt das am Ende direkt gegen den Körper.

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Innen gibt es zwei Mesh Taschen mit Reißverschluss, die wirklich nützlich sind. Kleinkram wie Speicherkarten, Batterien oder das Münzgeld vom Bäcker lässt sich dort wunderbar verstauen, ohne dass es unkontrolliert in der Tasche herumfliegt.

Bei dem großen Meshfach ohne Reißverschluss hätte man den elastischen Rand oben allerdings lieber weglassen können. Gummibänder leiern bei täglicher Nutzung über die Zeit einfach aus, und hier braucht man den Gummi eigentlich gar nicht zwingend, um den Inhalt an Ort und Stelle zu halten.

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Bei der Breite des Gurtes bin ich mir noch nicht ganz sicher. Ich fände einen etwas schmaleren Gurt als Ausweichoption ganz spannend. Da man den Gurt ohnehin abnehmen kann, wäre so ein Wechsel technisch kein Problem. Ein schmalerer Gurt würde das Profil insgesamt etwas kleiner halten. Außerdem hat man an heißen Sommertagen weniger Stoff auf der Haut, was den Tragekomfort bei Hitze verbessern kann.

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Die Ember Wolves Alpha Pack als Fototasche

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Wer die Alpha Pack für fotografische Zwecke nutzt, nutzt sie meist als kleinen Organizer für Zubehör oder als Schutz für eine sehr kompakte Kamera. Denkbar ist etwa, dass man die Tasche für seine Alltagsgegenstände plus kleines Objektiv, Batterien, Speicherkarten oder Filme nutzt. Die Kamera trägt man dann separate.

Natürlich ist es auch möglich eine Kamera in der Tasche zu verstauen, dies ist natürlich abhängig von der Größe der Kamera und was man sonst noch in der Tasche hat. Eine Kompaktkamera, wie die Ricoh GR, oder auch eine Actionkamera, wie die DJI Osmo Nano, sind natürlich kein Problem. Sogar eine relativ große Kamera, wie die Instax Mini 13, findet in der Tasche Platz, aber dann ist sie schon sehr voll.

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Das Hauptfach lässt sich komplett aufklappen, was beim Bepacken am Tisch oder bei der Nutzung als stehende Tasche ein echter Vorteil ist. Man sieht sofort, wo alles liegt. Unterwegs beim Gehen bin ich bei diesem Clamshell Design allerdings etwas hin und her gerissen. Man muss schon aufpassen, dass man die Reißverschlüsse nicht versehentlich ganz aufzieht, wenn im mittleren Bereich lose Dinge liegen. Sonst fällt schnell mal etwas auf den Boden.

Wenn man die Tasche aber am Körper trägt und sie in einem Winkel von etwa 45 Grad vor sich hält, funktioniert ein einfacher Trick. Öffnet man eine Reißverschlussseite komplett und die andere Seite nur ein Stück weit, kann man sehr schnell hineingreifen, ohne dass die Vorderseite herunterklappt. Eine kleine Stoffbrücke oder eine Lasche als Verbindung zwischen den beiden Seiten wäre hier vielleicht die ideale Lösung, um ein unbeabsichtigtes Abkippen der Front zu verhindern.

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Ein wichtiger Punkt sind die Reißverschlüsse. Die verbauten Aquaguard Zipper halten Regen effektiv draußen, lassen sich aber deutlich schwerer ziehen als normale YKK Reißverschlüsse. Hier steht man vor der Wahl zwischen schnellem Zugriff und gutem Wetterschutz. Welcher Punkt wichtiger ist, hängt stark vom Einsatzort ab.

Hier in Deutschland lässt sich das Wetter meist gut einschätzen. Wenn ein Schauer droht, nimmt man eben einen Regenschirm mit, zieht die Jacke über die Tasche oder nutzt eine kleine Plastiktüte als Notfallschutz. Da ist mir ein leichtgängiger Reißverschluss im Alltag oft lieber.

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In Tropenregionen mit plötzlichem Platzregen sieht die Sache anders aus, da nimmt man den schwereren Lauf für die bessere Abdichtung gerne in Kauf. Trotzdem sollte man bedenken, dass die Tasche auch mit Aquaguard Zippern nicht zu hundert Prozent wasserdicht ist. Bei starkem Wind und Dauerregen kann Feuchtigkeit nämlich auch über die Magnetverschlüsse ins Innere gelangen.

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Fazit

Die Ember Wolves Alpha Pack Tactical Edition in White Cameo ist im Alltag eine praktische und robuste kleine Tasche. Die Magnetverschlüsse erleichtern den täglichen Zugriff auf das Smartphone spürbar und das schlanke Äußere ohne sichtbare Markenlogos gefällt.

Kleine Schwachpunkte wie der fest vernähte Schlüsselanhänger, das dunkle Futter oder die etwas schwergängigen Reißverschlüsse ändern nichts daran, dass das Gesamtkonzept gut funktioniert. Für Fotografen eignet sich die Alpha Pack hervorragend als strukturierte Ergänzung für Akkus, Karten und Kleinteile.

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Kaufen

Die Ember Wolves Alpha Pack Tactical Edition gibt es direkt im offiziellen Store des Herstellers zu kaufen: https://emberwolves.com/products/alpha-pack-tactical-edition

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