Wir hatten schon die verschiedensten Taschen und Rucksäcke vorgestellt, eine Gattung, die bis jetzt wenig Thema war, ist die Hosentasche Plus Größe, wie ich sie nennen würde.
Was verstehe ich darunter? Ich verstehe darunter eine kleine Tasche zum Umhängen, die genau die Größe hat, um alle Gegenstände aufzunehmen, die man sonst in der Hosentasche hat oder in den Hosentaschen Platz finden würden. Dazu gehören Dinge wie Schlüssel, das Smartphone, ein kleines Notizbuch, eine Powerbank, eine Kompaktkamera, Bluetooth-Kopfhörer, Stifte, Speicherkarten und natürlich auch Kameraakkus.
Also Gegenstände, die von der Größe her in eine Hosen- oder Jackentasche passen würden, die aber etwas zu viel wären, wenn man sie dort verstaut, beziehungsweise wenn man gerade keine Hosentasche zur Verfügung hat. Gerade im Sommer, wenn man oft nur leichte Kleidung ohne Jacke trägt, stößt man hier schnell an Grenzen.

Die Suche nach dem passenden Alltagsbegleiter
Meine persönliche Suche nach einer solchen Tasche geht schon etwas länger. Die Möglichkeiten beziehungsweise das Angebot ist sehr groß. Es gibt viele Marken, Designs und Materialien zur Auswahl auf dem Markt, was die Entscheidung nicht unbedingt erleichtert.
Mir war es vor allem wichtig, dass es sich um eine hochwertige Tasche handelt, die auch einiges aushält, wenn man sie jeden Tag nutzt. Zudem war mir ein gutes Design wichtig und dass sie in verschiedenen täglichen Kontexten genutzt werden kann. Dies ist natürlich ein sehr subjektives Thema und lässt sich von mir auch nicht leicht in Worte fassen, was denn für mich gut aussieht. Die schlichte und unaufgeregte Optik dieses Modells schien jedoch eine gute Balance für unterschiedliche Anlässe zu bieten.
Wetter-Resistenz war mir bei dieser Tasche nicht so wichtig, da man sie bei dieser kompakten Größe auch mal schnell unter der Jacke verstauen kann oder einfach eine kleine Plastiktüte zum Schutz im Inneren einpacken kann, falls es einmal zu einem heftigen Regenschauer kommen sollte.
Hier ist der zusätzliche Absatz, inklusive einer passenden Unterüberschrift, der sich nahtlos nach dem Abschnitt „Die Suche nach dem passenden Alltagsbegleiter“ einfügen lässt:
Ein Kanidat: Pioneer Carry Safari Sling

Die Safari Sling wird von der amerikanischen Marke Pioneer Carry angeboten. Die Tasche präsentiert sich mit recht kompakten Abmessungen von etwa 18 mal 13 mal 6 Zentimetern und wiegt im leeren Zustand lediglich 157 Gramm.
Bei den Materialien greift der Hersteller auf ein eigens entwickeltes Gewebe namens Mandarin 840 zurück. Hierbei handelt es sich um ein strapazierfähiges Ballistic-Nylon, das zudem mit einer schützenden Beschichtung versehen ist, um Schmutz und leichte Feuchtigkeit abzuhalten.
Ergänzt wird die Konstruktion durch robuste Aluminium-Schnallen sowie haltbare Reißverschlüsse. Farblich orientiert sich die Auswahl an klassischen, gedeckten Tönen, die sich unaufdringlich in das Gesamtbild einfügen. Neben den regulären Farbvarianten Schwarz, Navy und Forest ist gelegentlich auch eine limitierte Version in MultiCam Black erhältlich, welche statt des Mandarin-Gewebes aus robustem Cordura-Nylon gefertigt wird.
Tragekomfort und die Eigenschaften des Gurtes
Ein wesentliches Element jeder Umhängetasche ist das Tragesystem. Der Gurt der Safari Sling besteht aus einem recht weichen Material. Persönlich bevorzuge ich bei Slings eher ein etwas raueres Material, da es mehr Grip an der Kleidung hat und somit weniger leicht verrutscht. Dafür fühlt sich ein weicherer Gurt natürlich auf der Haut und am Hals etwas angenehmer an.
Den Gurt entfernen zu können, wäre im Alltag durchaus gut. Gerade wenn man die Tasche in einem größeren Rucksack verstaut, ist es eigentlich ganz nett, wenn der Gurt weg ist und sich nicht mit anderen Gegenständen verheddert. Zudem wäre eine Schnalle am Gurt eine sinnvolle Ergänzung. Da man gerade im Winter oft mit einem Schal und einer dicken Jacke unterwegs ist, lässt sich die Tasche mit einer Schnalle deutlich leichter abnehmen, ohne sie mühsam über den Kopf ziehen zu müssen.

Dennoch ist der Gurt insgesamt gut verarbeitet. Dies zeigt sich besonders auch durch die metallenen Schnallen, die zum Verstellen der Länge dienen und einen soliden Eindruck hinterlassen. Durch die praktischen Schlaufen auf der Vorderseite und Rückseite lässt sich die Tasche auch gut greifen und anheben, wenn sie flach auf einer Oberfläche liegt.

Praktische Erfahrungen im Alltagseinsatz
Die Tasche liegt im täglichen Gebrauch gut am Körper an. Durch das geringe Gewicht und die kompakte Größe, die natürlich auch den Inhalt limitiert, merkt man sie beim Tragen eigentlich gar nicht. Sie kann wahlweise an der Seite, aber auch auf dem Rücken oder direkt auf der Brust getragen werden.
Wie schon beim bekannten Panda Pack, ist der Reißverschluss eine positive Besonderheit. Der Reißverschluss läuft im Alltag immer sehr gleichmäßig und leicht. Nicht ein einziges Mal hängt er, selbst wenn die Tasche einmal etwas voller gepackt ist. Da der Reißverschluss über zwei Schieber verfügt, kann man die Tasche flexibel von rechts oder von links öffnen, was die Handhabung im Alltag erleichtert.
Dass eine größere Kamera natürlich nicht in diese Tasche hineinpasst, ist bauartbedingt verständlich. Das ist jedoch auch nicht so schlimm, da man ja auch die Kamera etwa an einem eigenen Gurt oder Handschlaufe tragen kann und dann das Zubehör wie Batterien und Filme in der kleinen Tasche transportiert. Für eine kleine Kompaktkamera ist der Platz hingegen völlig ausreichend.


Organisation und Platzangebot im Innenraum
Ein Blick in das Innere der Safari Sling offenbart eine strukturierte Aufteilung, die trotz der kompakten Abmessungen für Ordnung sorgt. Das Hauptfach wird durch eine praktische Trennwand unterteilt, die es ermöglicht, dünne Gegenstände separat aufzubewahren. Zudem befindet sich an der Innenseite ein separates Reißverschlussfach, das sich gut für flache Wertsachen wie einen Ausweis oder Speicherkarten eignet, sowie ein integrierter Schlüsselhalter.
Wie die alltägliche Praxis zeigt, bietet dieser Innenraum genau die passende Kapazität für ein überschaubares Alltags-Setup. Neben einem kleinen Notizbuch und einem passenden Schreibgerät finden auch nützliche Alltagsbegleiter wie eine kompakte Taschenlampe (wie die von Wurkkos), eine kleine Packung Minzbonbons und eine faltbare Einkaufstasche für spontane Erledigungen (wie die Nanobag) mühelos nebeneinander Platz. Sogar für eine kompakte Kamera wie die transparente Flashback-Kamera oder auch eine Action-Kamera, wie die DJI Osmo Nano, ist ausreichend Raum vorhanden, ohne dass die Tasche dabei ihre flache, körpernahe Form verliert.
Fazit
Die Pioneer Carry Safari Sling erweist sich im Test als eine solide und durchdachte Option für alle, die das Konzept der Hosentasche Plus im Alltag umsetzen möchten. Sie überzeugt durch eine robuste Materialauswahl, eine saubere Verarbeitung und den gut gängigen Reißverschluss, der die Handhabung im Alltag erleichtert.
Auch wenn Details wie ein generell abnehmbarer Gurt oder eine zusätzliche Schnalle für den Winterbetrieb die Anwendung in bestimmten Situationen weiter vereinfacht hätten, bietet sie dennoch einen guten Tragekomfort und eine funktionale Raumaufteilung.
Meinem persönlichen Geschmack nach könnte die Tasche noch ein paar Zentimeter tiefer sein, damit man noch etwas mehr Stauraum für dickere Gegenstände zur Verfügung hat.
Für Fotografen, die unterwegs lediglich eine kleine Kompaktkamera, etwas Zubehör und frische Filme transportieren möchten, stellt diese Sling eine unaufgeregte und verlässliche Transportlösung dar, die die Hosentaschen entlastet, ohne im Weg zu stehen.

Bezugsquellen und Verfügbarkeit
Die Pioneer Carry Safari Sling ist über die offizielle Internetseite von Pioneer Carry erhältlich. Dort findet man neben detaillierten Informationen zu den verwendeten Materialien auch die aktuellen Preise und Farboptionen für die Bestellung.
























