Die Zorki 11 ist eine Messsucherkamera für Kleinbildfilme. Sie wurde von 1964 bis 1967 von KMZ in der Nähe von Moskau gebaut. Beim Design ließen sich die Russen, wie schon bei der Zorki 11, von einer Ricoh inspirieren. In diesem Fall das Modell “Ricoh Auto 35V” der japanischen Firma.
Die Zorki 11 kommt mit einem Objektiv das nicht gewechselt werden kann. Eine Autofokus-Funktion gibt es bei der Zorki 11 nicht. Der Fokus wird manuell eingestellt. Beim Scharf stellen hilft der eingebaute Messsucher. Dieser ist allerdings nicht, wie bei der Zorki 11, gekoppelt. Um scharfe Fotos zu erhalten, sollte man mindestes 1,5 m von seinem Motiv entfernt sein.
Die Kamera hat einen eingebauten Belichtungsmesser. Genauer einen Selen-Belichtungsmesser. Vorteil dieser Art von Belichtungsmesser ist die nicht notwendige externe Stromversorgung. Leider verliert dieser Typ über die Jahre vom Teil an Präzision oder stellt komplett den Betrieb ein.
Die Kamera hat eine Bulb-Einstellung. Die Verwendung eines Blitzes ist über die PC-Flash-Buchse möglich.
Filme für die Zorki 11
In der Zorki 11 werden Fotofilme belichtet, genauer Kleinbildfilme. Kleinbildfilme werden heute noch produziert und können in den meisten Laboren entwickelt werden. Für Farbaufnahmen gibt es etwa den Kodak Portra 160 (Amazon*). Eine Möglichkeit für Schwarzweißbilder ist der Ilford FP4 Plus (Amazon*).
Die Verarbeitung des Farbfilms erfolgt im C-41-Prozess. Der C-41-Prozess wird von fast allen Fotolaboren durchgeführt. Die meisten Drogerieketten in Deutschland bieten die Entwicklung von Farbfilmen an.
Die Zorki 11 hat ein eingebauten Selbstauslöser und ein Gewinde für ein Stativ. Bei einer Größe von 12,9 x 7,7 x 7,6 cm wiegt die Zorki 11 750 g. Die Kamera ist mechanisch und kann ohne Batterien Bilder machen.
Die Kleinbildkamera kann man nur noch in gebrauchtem Zustand kaufen. Der Wert eines gebrauchten Exemplars wird hauptsächlich durch den Zustand und die Funktionsfähigkeit bemessen.
Technische Daten
| Eigenschaft | Spezifikation |
|---|---|
| Kameratyp | Messsucherkamera |
| Filmformat | 35mm / Kleinbild |
| Brennweite | 45 mm |
| Größte Blendenöffnung | f/2.8 |
| Naheinstellgrenze | 150 cm / 4.92 ft |
| Fokus | Manuell |
| Messsucher | Ja |
| Verschlusszeiten | 1/250 Sekunde bis 1/30 Sekunde, Bulb |
| Bulb-Modus | Ja |
| Belichtungsmesser | Ja |
| Datumseinbelichtung | Nein |
| Eingebauter Blitz | Nein |
| Stativgewinde | Ja |
| Kabelauslösergewinde | Nein |
| Selbstauslöser | Ja |
| Stromversorgung | Nicht notwendig |
| Größe | 12,9 x 7,7 x 7,6 cm |
| Maße in Zoll | 5.08 x 3.03 x 2.99 zoll |
| Gewicht | 750 Gramm |
| Produktionsland | Sowjetunion |
| Produktionsende | 1967 |
| Produktionszeitraum | 3 Jahre |
| Geschätzter Wert / Gebrauchtpreis | 61,89 Euro Schätzung basierend auf Gebrauchtpreisen von 5 Angeboten (ggf. mit unterschiedlichem Lieferumfang und/oder Zustand). Stand 15.6.2026 |
| Durchschnittlicher Gebrauchtpreis im Jahr 2024 | 59,70 Euro |
| Durchschnittlicher Gebrauchtpreis im Jahr 2025 | 67,58 Euro |
Häufige Fragen zur Zorki 11
Ist die Zorki 11 eine Kamera mit manueller Fokussierung?
Ja, die Zorki 11 hat einen manuellen Fokus. Sie verfügt nicht über einen Autofokus. Den Fokus stellst du selbst mit dem Entfernungsmesser ein.
Welche Art von Film verwendet diese Messsucherkamera?
Sie verwendet 35mm-Film, auch Kleinbildfilm genannt. Dieser ist noch immer leicht erhältlich und wird von den meisten Laboren entwickelt.
Benötigt die Kamera Batterien zum Betrieb?
Nein, die Zorki 11 ist eine mechanische Kamera und benötigt keine Batterien für den grundlegenden Betrieb. Der eingebaute Belichtungsmesser wird von einer Selenzelle betrieben. Dieser Belichtungsmesser kann jedoch im Laufe der Zeit ausfallen.
Kann ich einen Blitz mit dieser Kamera verwenden?
Ja, die Zorki 11 hat eine PC-Blitzbuchse, an die du einen externen Blitz anschließen kannst.
Wie wird die Belichtung bei dieser Kamera gemessen?
Sie hat einen eingebauten Selen-Belichtungsmesser. Diese Art von Belichtungsmesser benötigt keine Batterie, aber seine Genauigkeit kann mit der Zeit abnehmen.