Die Olympus Trip AF 21, die in den 1990er Jahren von Olympus auf den Markt gebracht wurde, ist eine typische Kompaktkamera der damaligen Zeit, die sich durch ihre einfache Bedienung auszeichnet und somit ideal für Anfänger ist. Sie zeichnet sich durch ihr schwarzes Kunststoffgehäuse aus und wurde in Malaysia hergestellt. Die Modelle Olympus Trip 201 und Olympus Trip AF 20 sind ähnlich konzipiert.
Im Gegensatz zu anderen Kleinbildkameras verfügt dieses Modell über ein fest eingebautes Objektiv, was eine Unterscheidung zu anderen Kameratypen darstellt. Zum Schutz der Linse vor äußeren Einwirkungen und zur gleichzeitigen Aktivierung der Kamera beim Öffnen dient eine Schiebetür.
Die Brennweite des Objektivs beträgt 31 mm, was die Kamera besonders geeignet für alltägliche Aufnahmen und spontane Schnappschüsse macht. Es fehlt eine Zoom-Funktion, jedoch erleichtert ein integriertes Autofokussystem das Scharfstellen der Bilder.
Das Fotografieren wird durch den eingebauten Belichtungsmesser vereinfacht, der automatische Einstellungen vornimmt, da manuelle Einstellungen nicht möglich sind. Die Belichtungsparameter werden durch die Kameraelektronik automatisch festgelegt, wobei die Filmempfindlichkeit durch den Code auf der Filmkassette bestimmt wird.
Ein integrierter Blitz mit Aufhellblitz-Modus, der bei jeder Aufnahme aktiviert werden kann, gehört zur Ausstattung. Der Aufhellblitz kommt zum Einsatz, um Motive, die dunkler als der Hintergrund sind, aufzuhellen. Bei Bedarf kann der Blitz auch deaktiviert werden, und es gibt eine Funktion zur Reduzierung des Rote-Augen-Effekts.
Dieses Modell verfügt über ein Gewinde für ein Stativ und eine Halterung für einen Kameragurt. Zum Lieferumfang gehörte ursprünglich auch eine passende Tasche.
Für Gruppenaufnahmen bietet die Kamera eine Selbstauslöser-Funktion.
Die Energieversorgung erfolgt über zwei AA-Batterien (Amazon*), die auch den automatischen Filmtransport antreiben.
Filme für die Olympus Trip AF 21
Gemäß der Bedienungsanleitung ist die Kamera speziell für den Gebrauch mit Kleinbildfilm entwickelt. Die anhaltende Popularität dieses Filmformats sorgt dafür, dass es weiterhin von verschiedenen Herstellern produziert wird.
Verfügbar sind Filme wie der Ilford XP2 Super (Amazon*) für hochwertige Schwarzweißfotografie und der Kodak Portra 400 (Amazon*) für lebendige Farbaufnahmen, neben weiteren Optionen von verschiedenen Anbietern.
Farbfilme sind in der Regel Negativfilme, die mit dem C-41-Verfahren entwickelt werden, einem Service, der in den meisten Fotogeschäften und Drogeriemärkten angeboten wird.
Das Format des Belichtungsbereichs der Kamera beträgt 24 mm x 36 mm, wobei üblicherweise eine Filmrolle für etwa 36 Aufnahmen reicht. Nach der Aufnahme eines Fotos transportiert die Kamera den Film automatisch weiter. Ist der Film vollständig belichtet, wird er automatisch zurückgespult. Dies kann auch manuell über einen Schalter an der Unterseite der Kamera ausgelöst werden.
Anstatt eines Displays verfügt das Modell über einen Bildzähler auf der Oberseite und ein kleines Fenster auf der Rückseite, das den eingelegten Film sichtbar macht.
Unterschiede zur Olympus Trip AF 20
Beide Kameras sind sich sehr änhlich. Größte Unterschiede sind der Selbstauslöser und das Stativgewinde bei der AF 21.




