Die Olympus Flex A 3.5 II ist eine zweiäugige Spiegelreflexkamera. Sie wurde ab 1956 von Olympus in Japan hergestellt. Sie ist die Nachfolgerin der Olympus Flex A 3.5. Der Neupreis lag damals bei 29.000 Yen.
Das Modell ist dem Vorgänger sehr ähnlich. Der größte Unterschied ist der Schalter für M-F-X für den Blitz.
Die Kamera beherbergt ein manuell zu fokussierendes Objektiv, das als Zuiko 75 mm f/3.5 bekannt ist. Mit einer maximalen Blendenöffnung von f/3.5 und einer Brennweite von 75 mm, ermöglicht es Fotografen, klare Aufnahmen zu machen.
Einer der besonderen Merkmale dieses Modells ist, dass die Belichtung nicht intern gemessen wird. Stattdessen müssen Benutzer einen externen Belichtungsmesser verwenden, um die Belichtungswerte individuell an der Kamera einzustellen. Die verfügbaren Einstellungen variieren von Verschlusszeiten zwischen 1/500 Sekunde und 1 Sekunde und Blendenwerten von f/3.5 bis f/22.
Für kreative Experimente steht der Bulb-Modus zur Verfügung, bei dem der Verschluss für eine flexible Zeitspanne geöffnet bleibt und erst schließt, wenn der Auslöser freigegeben wird. Dies ermöglicht interessante Langzeitbelichtungseffekte auf dem Filmmaterial.
Die Olympus Flex A 3.5 II bietet eine Fülle von zusätzlichen Features, darunter ein Stativ- und Kabelauslösergewinde sowie die Möglichkeit, einen Blitz anzuschließen. Trotz der Vielfalt an Funktionen, benötigt die Kamera keine Batterien, da alle Prozesse mechanisch ablaufen.
Filmoptionen für die Olympus Flex A 3.5 II
Die Olympus Flex A 3.5 II arbeitet mit Mittelformatfilmen, die von einer Handvoll Hersteller noch produziert werden. Farbfotografien können beispielsweise mit dem Kodak Portra 400 (Amazon*) realisiert werden, während der Ilford XP2 Super (Amazon*) für Schwarzweiß-Aufnahmen prädestiniert ist. Zusätzliche Alternativen bieten Hersteller wie Foma, Rollei oder Fujifilm, ebenso wie Lomography, die alle kompatible Filme für dieses spezielle japanische Kameramodell anbieten.
Die Kamera belichtet den Film im quadratischen 6×6 Format, wobei jede Filmrolle Platz für zwölf Aufnahmen bietet. Die Entwicklung der Filme kann problemlos in den meisten Fotolaboren vorgenommen werden.
Technische Daten
| Eigenschaft | Spezifikation |
|---|---|
| Kameratyp | Zweiäugige Spiegelreflexkamera |
| Filmformat | 120 / Mittelformat |
| Filmtransport | Manuell |
| Bildformat | 60 mm x 60 mm |
| Objektivbezeichnung | Zuiko 75 mm f/3.5 |
| Brennweite | 75 mm |
| Größte Blendenöffnung | f/3.5 |
| Fokus | Manuell |
| Verschlusszeiten | 1/500 Sekunde bis 1 Sekunde, Bulb |
| Bulb-Modus | Ja |
| Datumseinbelichtung | Nein |
| Doppel- und/oder Mehrfachbelichtungsfunktion | Ja |
| Eingebauter Blitz | Nein |
| Blitzanschluss | PC-Flash-Anschluss |
| Stativgewinde | Ja |
| Kabelauslösergewinde | Ja |
| Selbstauslöser | Nein |
| Stromversorgung | Nicht notwendig |
| Produktionsland | Japan |
Häufige Fragen zur Olympus Flex A 3.5 II
Welche Art von Film verwendet die Olympus Flex A 3.5 II, und wie viele Aufnahmen kann man pro Rolle machen?
Sie verwendet 120er Rollfilm im 6x6-Format, was zwölf Aufnahmen pro Rolle ermöglicht. Viele Marken bieten kompatiblen Film an.
Benötigt diese zweilinsige Spiegelreflexkamera Batterien zum Betrieb?
Nein, die Olympus Flex A 3.5 II ist vollständig mechanisch, daher benötigt sie keine Batterien. Alle Funktionen werden manuell bedient.
Wie wird die Belichtung bei diesem Olympus-Modell gemessen?
Im Gegensatz zu vielen modernen Kameras verfügt die Olympus Flex A 3.5 II nicht über einen eingebauten Belichtungsmesser. Sie müssen einen externen Belichtungsmesser verwenden, um die richtigen Belichtungseinstellungen zu bestimmen.
Welcher Bereich an Verschlusszeiten steht an der Kamera zur Verfügung?
Die Verschlusszeiten reichen von 1/500 Sekunde bis 1 Sekunde, mit einer Bulb-Einstellung für längere Belichtungen.
Welche Art von Objektiv hat die Olympus Flex A 3.5 II, und welche Spezifikationen hat es?
Sie verfügt über ein Zuiko 75mm f/3.5 Objektiv. Dieses manuell fokussierbare Objektiv bietet eine maximale Blende von f/3.5 und eine Brennweite von 75mm.