Die Minolta Supreme Freedom Zoom EX ist eine Kleinbildkamera des japanischen Herstellers. Sie lässt sich als einfach zu bedienende Kompaktkamera für Einsteiger beschreiben. Das Modell wurde in den späten 90er Jahren in Malaysia produziert. Sie wurde hauptsächlich in Nordamerika verkauft. Die Kleinbildkamera war auch unter dem Namen "Minolta Capios 125" und "Minolta Riva Zoom 125EX" auf dem Markt erhältlich.
Die Fotokamera ist mit einem festen Zoomobjektiv ausgestattet. Der Zoombereich reicht von 39 mm bis 125 mm. Die größte Blendenöffnung ist f/3,6 bei 39 mm und f/10,9 bei 125 mm. Eine manuelle Fokussierung ist bei der Kleinbildkamera nicht erforderlich. Das Modell verfügt über ein Autofokussystem. Der Mindestabstand zum Motiv beträgt 60 cm.
Die Kleinbildkamera hat einen eingebauten Belichtungsmesser. Der Belichtungsmesser ist für Filme mit einer Empfindlichkeit von ISO 25 bis ISO 3200 ausgelegt. Die Filmempfindlichkeit wird über den DX-Code auf der Filmpatrone ausgelesen. Sie können die Empfindlichkeit nicht selbst einstellen. Die Blende und die Belichtungszeit werden von der Kameratechnik automatisch eingestellt und können auch nicht verändert werden.
Die Kamera ist mit verschiedenen Belichtungsmodi ausgestattet. Zum Beispiel gibt es einen Automatikmodus, bei dem alles automatisch eingestellt wird. Außerdem gibt es einen Portraitmodus, einen Portraitmodus bei Nacht und einen Makromodus. Im Makromodus sind Fotos bis zu einer Entfernung von nur 45 cm möglich. Im Spot-Messmodus wird die Belichtung nur auf einem kleinen Teil des Bildes gemessen.
Ausreichend Licht liefert der eingebaute Blitz. Die Blitzreichweite beträgt bis zu 7 Meter bei einem normalen ISO 100-Film. Die Kamera verfügt über mehrere Modi für den Blitz. Es gibt einen Automatikblitz, einen Automatikblitz mit Rote-Augen-Verhinderung, einen Aufhellblitz und die Möglichkeit, den Blitz komplett abzuschalten. Die Bereitschaft wird über Lichter im Sucher angezeigt.
Die Kleinbild-Fotokamera hat einen Selbstauslöser mit einer Vorlaufzeit von zehn Sekunden. An der Unterseite befindet sich ein Gewinde für ein Stativ. An der Seite kann ein Kameragurt angebracht werden.
Die Kamera wiegt laut Anleitung 275 Gramm. Die Abmessungen betragen 12,9 x 6,9 x 5 cm. Die Kamera benötigt eine CR2-Batterie (Amazon*). Eine Batterie reicht für etwa 300 Bilder. Der Ladezustand wird auf dem Display auf der Oberseite angezeigt.
Neben dem normalen Modell gab es auch ein Modell mit Datenrückwand. Dieses Modell ist am Aufdruck "Date" zu erkennen. Es kann in einer Ecke des Bildes die Aufnahmezeit und das Datum eindrucken. So lässt sich leicht erkennen, wann ein Bild aufgenommen wurde. Der Kalender geht bis zum Jahr 2029.
Handelt es sich um das "Elite"-Modell (Minolta Elite Supreme Freedom Zoom EX) verfügt sie zusätzlich über eine Panorama-Funktion. Bei dieser Funktion wird das Bild künstlich beschnitten, durch zwei Balken im Kamerainneren, um den Look eines Panoramas zu erzeugen. Eine echte Panoramakamera ist sie allerdings nicht.
Filme für die Minolta Supreme Freedom Zoom EX
Laut Bedienungsanleitung ist die Minolta Supreme Freedom Zoom EX für 35-mm-Film ausgelegt. Der Film wird nach jeder Aufnahme automatisch in den nächsten freien Bereich transportiert. Der Motor transportiert auch am Ende der Filmrolle. Durch ein Fenster auf der Rückseite können Sie den aktuell eingelegten Film sehen. Die Anzahl der aufgenommenen Fotos wird auf dem Display angezeigt. Im Serienbildmodus schafft der Kameramotor bis zu einem Bild alle 2 Sekunden.
Ein guter Film für Farbaufnahmen ist der Kodak Ultramax 400 (Amazon*) und für Schwarz-Weiß-Aufnahmen der Ilford HP5 (Amazon*). Kleinere Hersteller, wie Rollei, Adox oder Foma, bieten ebenfalls Filme für dieses Format an. Entwickelt werden die Filme von den meisten Fotolaboren. Man kann sie aber auch recht einfach selbst entwickeln.




