Die Minolta Freedom Zoom 135EX ist eine Kompaktkamera aus dem Jahr 1994. Die Kleinbildkamera wurde von Minolta in Japan gebaut. Die Kleinbildkamera war auch unter dem Namen "Minolta Riva Zoom 135EX" auf dem Markt erhältlich.
Das Zoomobjektiv der Kleinbild-Fotokamera ist fest in das Gehäuse aus Kunststoff gebaut. Der Zoombereich des Objektivs reicht von 38 mm bis 135 mm. Die maximale Blendenöffnung beträgt f/3,5 (38 mm) und f/9,2 (135 mm). Das Objektiv wird durch ein Autofokussystem fokussiert. Die Naheinstellgrenze des Objektivs beträgt 80 cm bei 38 mm. Zusätzlich gibt es einen Makromodus, der Aufnahmen mit einem Abstand von 50 cm ermöglicht.
Die Kleinbildkamera hat einen Belichtungsmesser. Er ist für Filme mit einer Empfindlichkeit von ISO 25 bis ISO 3200 ausgelegt. Die Kamera liest den DX-Code der Filmpatrone und stellt den Belichtungsmesser entsprechend ein.
Die Blende und die Belichtungszeit werden automatisch eingestellt und können nicht verändert werden. Je nach Zoomstufe sind die maximale Blende und die Belichtungszeit leicht unterschiedlich. Beim Fotografieren spielt das aber keine große Rolle, da die Kamera das ohnehin entscheidet. Trotzdem gibt es noch einige Einstellmöglichkeiten und verschiedene Modi. So gibt es zum Beispiel eine Belichtungskorrektur von +1,5.
Neben der Vollautomatik kann man auch im Serienbildmodus fotografieren, zum Beispiel bei Sportaufnahmen, im Porträtmodus, im Nachtporträtmodus oder mit Spotmessung. Eine Besonderheit ist der "Take Me"-Modus. Dieser ist für Situationen gedacht, in denen Sie die Kamera an eine andere Person übergeben, um z. B. ein Bild vor einer Sehenswürdigkeit aufnehmen zu lassen. In diesem Modus wird die Kamera auf 38 mm eingestellt und der Fokus und die Blende werden entsprechend angepasst, so dass das Ergebnis in jedem Fall scharf ist.
Eine weitere Besonderheit ist die Möglichkeit, Doppelbelichtungen zu machen. Auch ein Selbstauslöser fehlt der Kamera nicht. Nach dem Drücken des Auslösers haben Sie zehn Sekunden Zeit, sich in Position zu bringen. Wem das zu wenig ist, der kann zur Funkfernbedienung greifen. Die RC-3-Fernbedienung wurde separat verkauft.
Auch für den eingebauten Blitz gibt es verschiedene Modi. So gibt es neben der normalen Blitzautomatik auch einen Aufhellblitzmodus. Außerdem kann ein Automatikmodus zur Vermeidung von roten Augen eingeschaltet werden. Der Blitz kann auch komplett abgeschaltet werden. Die Reichweite beträgt bis zu 5,5 Meter bei einem ISO 100-Film. Die Ladezeit des Blitzes beträgt etwa vier Sekunden.
Die Abmessungen des Minolta Freedom Zoom 135EX betragen 13,1 x 6,9 x 5,7 cm. Er wiegt 305 Gramm. An der Unterseite befindet sich ein Gewinde für ein Stativ. Die Energiequelle der Kleinbildkamera sind zwei CR123A-Batterien (Amazon*). Die Batterien sind noch sehr leicht zu bekommen. Eine Ladung reicht für etwa 550 Bilder. Je nach Einsatz des Blitzes ändert sich die Zahl ein wenig.
Filme für die Minolta Freedom Zoom 135EX
Die Minolta Freedom Zoom 135EX benötigt einen 35mm-Film. Kleinbildfilme werden noch von verschiedenen Herstellern produziert. Ein Farbfilm für die Kleinbildkamera wäre der Kodak Gold 200 (Amazon*). Ein möglicher Film für Schwarz-Weiß-Aufnahmen ist der Ilford Delta 100 (Amazon*).
Der Film wird automatisch von der Kamera transportiert. Auf dem Display auf der Oberseite der Kamera können Sie die Anzahl der aufgenommenen Bilder sehen. Am Ende der Rolle wird das Filmmaterial wieder in die Patrone zurückgespult. Erst wenn dieser Vorgang abgeschlossen ist, kann der Film entnommen und zur Entwicklung vorgelegt werden.
Minolta Freedom Zoom 135EX Date
Neben dem normalen Modell wurde auch eine Quartz Date Variante verkauft. Dieses Modell hat eine eingebaute Uhr und kann mit Hilfe von LEDs das Aufnahmedatum auf die Bilder drucken. Der eingebaute Kalender kann jedoch nur bis zum Jahr 2019 genutzt werden. Für die Uhr wird eine zusätzliche Batterie mit der Typenbezeichnung CR1220 benötigt. Die zusätzliche Technik erhöht das Gesamtgewicht um 5 Gramm. Außerdem ist die Datumsversion 0,5 cm tiefer.




