Die Minolta Freedom 50N ist eine einfache Kleinbildkamera. Sie wurde in den Anfang der 1990er Jahren von Minolta Camera Co., Ltd. aus Japan zur Verfügung gestellt. Sie wurde hauptsächlich in den USA verkauft und ist die Nachfolgerin der Minolta Freedom 50. Das Modell ist auf Grundfunktionen beschränkt und richtete sich in erster Linie an Hobbyanwender. Unter dem Namen "Minolta Riva 35" wurde die Kleinbild-Fotokamera in anderen Märkten weltweit vermarktet.
Die Neuheit war damals optischer Natur, die technischen Daten gegenüber der 50 ohne "N" sind gleichgeblieben. Später gab es dann noch die Freedom GT, die sich auch nur optisch unterscheidet.
Die Kleinbild-Fotokamera ist mit einem festen Objektiv ausgestattet. 35mm ist die Brennweite des Objektivs. Die größte Blendenöffnung der Kamera ist f/4,5, und es gibt keinen Autofokus. Der Fokus ist fix und kann nicht verändert werden. Die Naheinstellgrenze für dieses Objektiv beträgt 150 cm.
Die Kleinbildkamera hat einen eingebauten Belichtungsmesser. Sie ist für Filme von ISO 100 bis ISO 400 ausgelegt. Die Filmempfindlichkeit wird über den DX-Code ausgelesen; ist dieser Code nicht auf der Patrone vorhanden, wählt die Kamera ISO 100. Die Verschlusszeit ist immer auf 1/125 Sekunde festgelegt. Die Blende ist f/8.
Bei Aufnahmen mit dem eingebauten Blitz wählt die Kamera die maximale Blende von f/4,5. Die Leistung des Blitzes ist abhängig von der Filmempfindlichkeit. Die Reichweite bei ISO 100-Film ist mit bis zu 4 Metern angegeben. Der Blitz verfügt nicht über verschiedene Blitz-Modi. Dafür lässt sich der Blitz aber deaktivieren.
Laut Handbuch wiegt die Kamera mit ihrem Kunststoffgehäuse 190 Gramm. Die Abmessungen betragen 12,9 x 6,8 x 4,9 cm. Die Kamera benötigt zwei AA-Batterien (Amazon*). Hier kann man natürlich auf wiederaufladbare Batterien zurückgreifen. Sie reichen in der Regel für über 1300 Bilder.
Ein Gewinde für ein Stativ fehlt. Auch ein Selbstauslöser hat die Kamera nicht.
Zusätzlich gab es noch Modell mit einer Datenrückwand. Durch diese Funktion kann das Aufnahmedatum in eine Ecke der Bilder einbelichtet werden. Dafür wird allerdings eine zusätzliche CR2025 Batterie für das Uhrwerk gebraucht. Erkennbar ist die Variante durch den Aufdruck "QD" und das Display auf der Rückseite des Gehäuses.
Filme für die Minolta Freedom 50N
Laut Bedienungsanleitung ist die Minolta Freedom 50N für das Kleinbildformat ausgelegt. Die Kamera transportiert den Film nach jedem Foto automatisch zum nächsten Bild. Auch am Ende wird der Film automatisch in die Patrone zurückgespult. Die Anzahl der aufgenommenen Bilder wird auf der Oberseite der Kamera angezeigt.
Eine Empfehlung diese Kamera sind der Fujifilm Superia 400 (Amazon*) und für S/W-Aufnahmen der Kodak T-Max 400 (Amazon*). Natürlich können Sie auch zu Filmen anderer Hersteller greifen. Wichtig ist nur, dass die Filme in einem Bereich von ISO 100 bis ISO 400 liegen.
Der Farbfilm wird im C-41-Verfahren entwickelt. Dieses Verfahren wird von fast jedem Fotolabor angeboten. Sie können Ihre Filme z. B. in vielen Drogeriemärkten in Deutschland zur Entwicklung abgeben. Der Schwarzweißfilm muss in einen echten Schwarzweißentwickler.




