Die Minolta Freedom 50 ist eine einfache Kleinbildkamera. Sie wurde in den späten 1980er Jahren von der Minolta Camera Co., Ltd. aus Japan angeboten. Verkauft wurde sie hauptsächlich in den USA. Das Modell ist auf die Grundfunktionen beschränkt und richtete sich ehrlich gesagt an Hobbyanwender. Unter dem Namen "Minolta FS-35" wurde die Kleinbild-Fotokamera in anderen Märkten weltweit vermarktet.
Im Jahr 1991 wurde die Minolta Freedom 50N als Nachfolgerin angekündigt. Dieses Modell ist von der Ausstattung her identisch und unterscheidet aber optisch.
Die 35mm-Fotokamera ist mit einem Festobjektiv ausgestattet. 35mm ist die Brennweite des Objektivs. Die größte Blendenöffnung der Kamera ist f/4,5, und es gibt keinen Autofokus. Der Fokus ist fix und kann nicht verändert werden. Die Naheinstellgrenze beträgt bei diesem Objektiv 150 cm.
Die Kleinbildkamera hat einen eingebauten Belichtungsmesser. Er ist für Filme von ISO 100 bis ISO 400 ausgelegt. Die Filmempfindlichkeit wird über den DX-Code ausgelesen; ist dieser Code nicht auf der Patrone vorhanden, wählt die Kamera ISO 100. Die Verschlusszeit ist immer auf 1/125 Sekunde festgelegt. Die Blende ist f/8.
Für Fotos, die mit dem eingebauten Blitz aufgenommen werden, wählt die Kamera die maximale Blende von f/4,5 Die Leistung des Blitzes hängt von der Ausleseempfindlichkeit des Films ab. Die Reichweite bei einem ISO 100-Film wird mit bis zu 4 Metern angegeben. Der Blitz verfügt nicht über verschiedene Modi. Dafür lässt sich der Blitz aber deaktivieren.
Laut Handbuch wiegt die Kamera mit ihrem Kunststoffgehäuse 200 Gramm. Die Abmessungen betragen 12,7 x 7,3 x 4,9 cm. Die Kamera benötigt zwei AA-Batterien (Amazon*). Hier kann man natürlich zu wiederaufladbaren Batterien greifen. Sie reichen in der Regel für über 1300 Bilder.
Filme für die Minolta Freedom 50
Laut Bedienungsanleitung ist die Minolta Freedom 50 mit 35-mm-Filmen ausgestattet. Die Kamera transportiert den Film nach jedem Foto automatisch zum nächsten Bild. Auch am Ende wird der Film automatisch in die Patrone zurückgespult. Die Anzahl der aufgenommenen Bilder wird auf der Oberseite der Kamera angezeigt.
Gute Filme für Schwarzweiß- oder Farbaufnahmen sind der Ilford XP2 Super (Amazon*) und der Kodak Gold 200 (Amazon*). Sie liefern solide Ergebnisse mit der Kompaktkamera. Natürlich können Sie auch zu Filmen anderer Hersteller greifen. Wichtig ist nur, dass die Filme in einem Bereich von ISO 100 bis ISO 400 liegen.
Entwickelt werden die beiden Filme im C-41-Verfahren. Dieses Verfahren wird von fast jedem Fotolabor angeboten. Sie können Ihre Filme zum Beispiel in vielen Drogeriemärkten in Deutschland zur Entwicklung abgeben.




