Die Minolta Freedom Escort ist eine Schnappschusskamera. Sie wurde von Minolta in den frühen 1990er Jahren eingeführt. Die Kompaktkamera wurde in einer Fabrik in Japan produziert und auf dem nordamerikanischen Markt an Konsumenten verkauft. Sie setzt stark auf die Automatik und ist daher auch ohne Handbuch sehr einfach zu bedienen. Die Kleinbildkamera wurde auch unter den Namen "Minolta Riva Mini" und "Minolta Pico" verkauft.
Im Gegensatz zu vielen Modellen der Freedom-Reihe verfügt dieses Modell über eine Festbrennweite. 34 mm ist die Brennweite des Objektivs. Die größte Blendenöffnung der Kamera ist f/3,5. Die Kleinbildkamera verfügt über einen Autofokus. Die Naheinstellgrenze ist bei diesem Objektiv mit 60 cm angegeben.
Die Minolta Freedom Escort ist mit einem eingebauten Belichtungsmesser ausgestattet. Sie kann mit Filmen von ISO 50 bis ISO 3200 verwendet werden. Die Fotokamera ermittelt die richtige Filmempfindlichkeit über den DX-Code. Wenn der Code auf der Patrone nicht vorhanden ist, wird ein Wert von ISO 100 eingestellt. Die Belichtungseinstellungen werden von der Kleinbildkamera automatisch eingestellt. Es ist nicht möglich, Blende und Verschlusszeit zu beeinflussen.
Für Aufnahmen bei unzureichendem Licht ist ein Blitz eingebaut. Bei ISO 100 beträgt die Reichweite bis zu 3,6 Meter. Logischerweise ist die Reichweite umso größer, je höher die Empfindlichkeit des Films ist. Die Aufladezeit des Blitzes beträgt etwa 3,5 Sekunden. Der Blitz kann auf Wunsch auch ausgeschaltet werden. Zusätzlich gibt es einen Aufhellblitz und einen Automatikmodus zur Reduzierung von roten Augen in Fotos.
Die Minolta Freedom Escort hat an der Unterseite ein Gewinde für ein Stativ. Ein Selbstauslöser darf natürlich auch nicht fehlen. Der Selbstauslöser hat eine Vorlaufzeit von zehn Sekunden.
Die Kamera mit ihrem Kunststoffgehäuse wiegt 165 Gramm. Die Abmessungen betragen 11,8 x 6,3 x 3,6 cm. Die Stromquelle der Kleinbildkamera ist eine CR123A-Batterie (Amazon*). Dieser Batterietyp ist auch heute noch leicht zu bekommen. Eine Ladung reicht für etwa 600 Bilder. Das Display auf der Oberseite zeigt den Ladezustand an.
Neben dem normalen Modell gab es auch eine Quartz Date (QD) Variante der Kamera. Diese Variante bietet eine zusätzliche Funktion, sie kann die Aufnahmezeit in einer Ecke der Fotos einbelichtne. So kann der Aufnahmezeitpunkt mit Datum und Uhrzeit genau bestimmt werden und man muss sich keine Notizen machen. Allerdings reicht der Kalender nur bis ins Jahr 2019.
Die Funktion erfordert eine zusätzliche CR2025-Batterie (Amazon*). Sie können die Funktion auch deaktivieren oder keine Batterie einlegen, die Kamera kann trotzdem normal verwendet werden.
Filme für die Minolta Freedom Escort
Benötigt wird für die Minolta Freedom Escort ein 35mm-Film. Die Kamera hat einen eingebauten Motor für den Transport des Films. Nach jedem Druck auf den Auslöser fährt die Kamera zum nächsten freien Bild. Der Rücktransport zur Patrone erfolgt ebenfalls automatisch, kann aber mit einer Taste erzwungen werden. Die Anzahl der aufgenommenen Fotos wird auch im Display angezeigt. Wenn Sie dort eine blinkende "0" sehen, wurde der Film nicht korrekt in die Kamera eingelegt.
Eine gute Wahl für die Minolta Freedom Escort sind der Kodak Gold 200 (Amazon*) (Farbfilm) und der Ilford Delta 400 (Amazon*) (Schwarzweißfilm). Beides sind solide Filme, die auch in Testberichten gut abschneiden. Natürlich gibt es noch eine Vielzahl an anderen Alternativen. Wichtig ist vor allem, dass sie sich im Bereich zwischen ISO 50 und ISO 3200 befinden und über eine DX-Kodierung auf der Patrone verfügen.
Der Farbfilm wird im C-41-Prozess verarbeitet. Der C-41-Prozess wird von fast allen Fotolaboren durchgeführt. Die meisten Drogerieketten in Deutschland bieten die Entwicklung von Farbfilmen an. Der Schwarzweißfilm muss in einem Entwickler für diesen Filmtyp verarbeitet werden. Viele Labore bieten diese Art der Entwicklung auch an oder man entwickelt den Film mit der passenden Chemie selbst.




