Die Canonflex ist eine Spiegelreflexkamera aus dem Jahr 1959. Es ist die erste Spiegelreflexkamera der Canon Camera Co., die sich zuvor auf die Produktion von Messsucherkameras spezialisiert hatte.
Die Objektive der Canonflex sind austauschbar. Dafür wurde ein Canon R Bajonett in der Kamera eingebaut. In dem meisten Fällen wurde sie mit dem Canon Super-Canomatic R50 f:1.8 verkauft. Eine Autofokus-Funktion gibt es bei der Canonflex nicht.
Einen eingebauten Belichtungsmesser hat die Kamera nicht. Es gibt aber einen zusätzlichen Aufsatz mit einer Selen-Messzelle.
Aus Werte von 1/1000 Sekunde bis 1 Sekunde kann man wählen. Zudem gibt es einen Bulb-Modus. In diesem Modus wird der Verschluss so lange geöffnet, wie der Auslöser gedrückt wird. Welche Blendenwerte man einstellen kann, hängt natürlich vom jeweiligen Objektiv ab.
Ein externes Blitzgerät kann an die PC-Flash-Buchse angeschlossen werden.
In der Canonflex ist ein Gewinde für ein Stativ verbaut. Zusätzlich gibt es einen Anschluss für ein Kabelauslöser und ein Selbstauslöser. Bei einer Größe von 14,5 x 9,2 x 4,7 cm wiegt die Canonflex 940 Gramm.
Eine Stromquelle wird fürs Fotografieren nicht benötigt. Alle Funktionen sind mechanisch.
Filme für die Canonflex
Die Canonflex benötigt Fotofilme zum Bilder machen. Genauer werden Kleinbildfilme gebraucht. Kleinbildfilme werden noch hergestellt und werden ohne Probleme bei den meisten Fotolaboren entwickelt. Eine gute Wahl für die Canonflex sind der Kodak Portra 400 (Amazon*) (Farbfilm) und der Kodak T-Max 400 (Amazon*) (Schwarzweißfilm).
Der Entwicklungsprozess für den Farbfilm ist der C-41-Prozess. C-41-Filme werden von fast allen Fotolaboren entwickelt. So kann man seine Filme z.B. bei vielen Drogeriemärkten in Deutschland zum Entwickeln abgeben. Der S/W-Film kann in einen Entwickler wie Rodinal, XTOL oder D-76 verarbeitet werden. Oder man gibt ihn direkt in ein professionelles Entwicklungslabor.
Technische Daten
| Eigenschaft | Spezifikation |
|---|---|
| Kameratyp | Spiegelreflexkamera |
| Filmformat | 35mm / Kleinbild |
| Filmtransport | Manuell |
| Bildformat | 24 mm x 36 mm |
| Objektivanschluss | Canon R Bajonett |
| Fokus | Manuell |
| Verschlusszeiten | 1/1000 Sekunde bis 1 Sekunde, Bulb |
| Bulb-Modus | Ja |
| DX-Erkennung (Automatische Filmempfindlichkeit) | Nein |
| Eingebauter Blitz | Nein |
| Blitzanschluss | PC-Flash-Anschluss |
| Blitzsynchronzeit | 1/55 s |
| Stativgewinde | Ja |
| Kabelauslösergewinde | Ja |
| Selbstauslöser | Ja |
| Stromversorgung | Nicht notwendig |
| Größe | 14,5 x 9,2 x 4,7 cm |
| Maße in Zoll | 5.71 x 3.62 x 1.85 zoll |
| Gewicht | 940 Gramm |
| Geschätzter Wert / Gebrauchtpreis | 193,35 Euro Schätzung basierend auf Gebrauchtpreisen von 17 Angeboten (ggf. mit unterschiedlichem Lieferumfang und/oder Zustand). Stand 15.6.2026 |
| Durchschnittlicher Gebrauchtpreis im Jahr 2023 | 291,61 Euro |
| Durchschnittlicher Gebrauchtpreis im Jahr 2024 | 193,38 Euro |
| Durchschnittlicher Gebrauchtpreis im Jahr 2025 | 189,96 Euro |
Häufige Fragen zur Canonflex
Ist die Canonflex eine Automatik-Kamera?
Nein, die Canonflex ist eine rein mechanische Kamera. Sie hat keinen Autofokus und keinen eingebauten Belichtungsmesser. Alle Einstellungen werden manuell vorgenommen.
Welche Objektive verwendet diese Kamera?
Die Canonflex verwendet Wechselobjektive mit einem Canon R Bajonettanschluss. Sie wurde oft mit dem Canon Super-Canomatic R50 f:1.8 Objektiv verkauft.
Wie mache ich Langzeitbelichtungen mit der Canonflex?
Die Canonflex hat einen Bulb-Modus. In diesem Modus bleibt der Verschluss so lange geöffnet, wie der Auslöser gedrückt wird, was Langzeitbelichtungen ermöglicht.
Kann ich einen Blitz mit der Canonflex verwenden?
Ja, sie hat eine PC-Blitzbuchse zum Anschließen eines externen Blitzes. Denken Sie daran, dass Sie ein separates Blitzgerät benötigen.
Welche Art von Film benötigt die Canonflex?
Die Canonflex verwendet Standard 35mm Film. Sowohl Farb- als auch Schwarzweißfilme funktionieren gut, und die Entwicklung ist problemlos möglich.