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Komiya Shoten

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Ich bekomme oft die Frage gestellt, warum ich noch mit analogen Kameras fotografiere. Digitalkameras sind einfacher zu nutzen, leichter zu bekommen, die Gebrauchskosten sind niedriger, man sieht das aufgenommene Foto sofort und es stehen viel mehr Funktionen zur Verfügung. Diese und noch viele weitere Gründe, widersprechen eigentlich der Nutzung. Warum greife ich, und viele andere, noch heute zu analogen Kameras?

Ein Grund sind dafür genau diese Limitierungen. Es macht Spaß, sich in die Funktionen und Eigenheiten einer Kamera einzuarbeiten. Die Suche nach speziellen, vielleicht schwer zu findenden, Modellen ist genauso eine schöne Erfahrung, wie wenn man einer kaputten Kamera wieder Leben einhauchen kann.

Die mit jedem Bild verbundenen Kosten sorgen dafür, dass man sich über jedes Bild mehr Gedanken macht, was zu einer höheren Qualität der angefertigten Bilder führen kann und was den Wert der einzelnen Bilder erhöht. Habe ich nur ein Bild von einer Situation, ist dies natürlich als einzelnes mehr Wert als die hundert digitalen Bilder.

Die Spannung und Nervosität auf das Warten der Bilder, weil man die Entwicklung des Films noch abwarten muss. Das Fehlen des Checkens des Bildes auf dem Display, was wiederum verhindert, dass man einen besonderen Moment nochmal für ein Foto nachstellen möchte, weil das Ergebnis nicht den Erwartungen entsprochen hat.

Das sind einige Eigenschaften, die auch heute noch die analoge Fotografie so spannend und einzigartig machen.

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Was für mich aber auch sehr wichtig ist, sind die Kameras selbst. In den Jahrzehnten wurden tausende, vielleicht zehntausende, verschiedene Modelle entwickelt. Es wurde viel experimentiert und probiert. Viele davon waren damals schon, aus unterschiedlichen Gründen, kein Erfolg. Andere wurden millionenfach gebaut. Viele davon sind vergessen, andere sind auch heute noch im kollektiven Gedächtnis, wie etwa Modelle von Polaroid.

Was diese große Experimentierfreude und lange Evolution zur Folge hat, ist, dass man heute aus einer breiten Auswahl an Modellen wählen kann. Dies ist bei den heutigen Digitalkameras, sicher zum Teil aus guten Gründen, nicht mehr der Fall.

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Schaut man sich nur etwas auf dieser Website um, wird man schnell feststellen, dass analoge Kamera nicht gleich analoge Kamera ist. Sie unterscheiden sich u.a. in Größe, Format, Farben und Funktionen.

Einen anderen Punkt, den ich, je älter ich werde, umso spannender finde, ist die Geschichte der Kameras. Einerseits natürlich, wie sie entwickelt und gebaut wurden, aber auch, wie ihr Leben nach dem Verlassen der Fabrik aussah. Für den letzteren Punkt sind analoge Kameras natürlich ein dankbares Objekt, da sie durch die teilweise einfache Bauweise und/oder hochwertige Produktion auch heute noch nutzbar sind. Ein Beispiel etwa ist die Kamera, mit der schon die Großeltern ihre Urlaubsbilder gemacht haben und mit der man dann heute seine Reisen festhält.

Eine Kamera mit Geschichte zu nutzen, mit ihr eigene Geschichten zu erleben und diese dann irgendwann weiterzugeben, an jemand, der seine Geschichten mit ihr erlebt. Ein schöner Gedanke, wie ich finde.

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Besondere Alltagsgegenstände

Diesen Gedanken versuche ich immer mehr auf andere Bereiche in meinem Leben, abseits der Fotografie zu übertragen. Sich mit Gegenständen, die man sehr häufig verwendet, zu umgeben, die man hoffentlich für eine lange Zeit hat und an deren Nutzung man Freude hat.

Dazu bieten sich natürlich bestimmte Gegenstände besser an als andere. Am besten sind Objekte, die sich nicht verbrauchen oder stark abnutzen, eben Bestand haben.

Hierzu zählen Stifte, Uhren, Taschen, Schmuck, Messer, Werkzeug. Aber eben auch Regenschirme, wie ich finde. Wo wir endlich, nach langer Vorrede, beim Titel dieses Artikels angekommen wären.

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Die Suche nach einem Schirm

Ich hatte mir in den Kopf gesetzt, für den Alltagsgegenstand Schirm ein hochwertiges Exemplar zu finden. Einst waren Schirme ein Statussymbol, auch meine Großeltern hatten immer tolle Modelle, die aber leider irgendwann verschütt gegangen sind.

An einem Mangel an Optionen mangelt es bei der Suche nach einem Schirm nicht. In den meisten Läden des Alltags, Supermarkt, Drogerie, Kaufhaus, findet man Schirme. Die Qualität lässt aber zu wünschen übrig. Manche Schirme sind schon bei der Produktion dafür ausgelegt, dass man sie nur einmal benutzt und nach dem Regenschauer weggeworfen werden.

Meine Suche hat mich dann in bekannte Gefilde verschlagen, nach Japan. Als Fotograf hat dieses Land eine wichtige Bedeutung, einige der besten Kameras und analogen Filme kommen aus dem asiatischen Land. Auch heute spielt Japan noch mit Sony, Nikon, Canon und Fujifilm eine sehr wichtige Rolle.

Vielleicht etwas Klischee durch den Blick von außen, aber japanische Firmen legen zu großen Teilen Wert auf Qualität und Langlebigkeit.

Ein Unternehmen, das diesen Eindruck auf mich machte, war Komiya Shoten.

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Geschichte von Komiya Shoten

Die Geschichte von Komiya Shoten beginnt im Jahr 1930 in Tokio. Gegründet wurde das Unternehmen von Komiya Hosho, der ursprünglich aus der Präfektur Yamanashi stammte, einer Region, die für ihre Textilproduktion bekannt ist. Zu dieser Zeit waren westliche Schirme in Japan noch Luxusartikel und Statussymbole, während die Allgemeinheit traditionelle „Bangasa“ aus Bambus und geöltem Papier nutzte. Komiya Hosho erkannte das Potenzial und begann, in Tokio westliche Schirme herzustellen, wobei er auf das hochwertige Koshu-ori Gewebe aus seiner Heimatregion zurückgriff.

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Die frühen Jahre waren von Herausforderungen geprägt. Der Zweite Weltkrieg brachte Materialknappheit und Zerstörung, auch das Geschäft von Komiya Shoten wurde bei einem Luftangriff vollständig vernichtet. Doch nach dem Krieg baute die Familie das Unternehmen aus den Ruinen wieder auf und setzte die Produktion in Higashi-Nihonbashi, einem Stadtteil von Tokio, fort. In den Nachkriegsjahren erlebte die japanische Schirmindustrie einen regelrechten Boom. In der Gegend um den Firmensitz von Komiya Shoten gab es zeitweise über 70 schirmbezogene Geschäfte und Manufakturen.

Ab den späten 1960er Jahren änderte sich der Markt jedoch drastisch. Billige, in Massenproduktion hergestellte Schirme aus dem Ausland überschwemmten den japanischen Markt, was viele traditionelle Hersteller zur Aufgabe zwang. Auch Komiya Shoten stand vor großen wirtschaftlichen Schwierigkeiten.

Anstatt jedoch im Preiskampf unterzugehen, besann sich das Unternehmen auf seine Kernkompetenzen: Handwerkskunst, Qualität und Langlebigkeit. Man positionierte sich bewusst im Luxussegment und konzentrierte sich auf die Herstellung von hochwertigen, handgefertigten Schirmen, die als langlebige Begleiter und nicht als Wegwerfartikel konzipiert sind.

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Diese Strategie erwies sich als erfolgreich. Heute, in der dritten Generation von Komiya Hiroyuki geführt, steht die Marke für die Bewahrung traditioneller Fertigungstechniken, die bis in die Meiji-Ära (1868-1912) zurückreichen.

Jeder Schirm wird von erfahrenen Handwerkern gefertigt, wobei auf Details wie die „Rokuro-maki“ (eine Stoffummantelung des Schiebers zum Schutz der Finger) und die „Dabo-maki“ (ein Schutz für den Stoff an den Kontaktpunkten mit den Speichen) großer Wert gelegt wird. Diese aufwendigen, traditionellen Techniken sind selten geworden, verleihen den Schirmen aber ihre besondere Qualität und Langlebigkeit.

2018 wurde die Arbeit von Komiya Shoten offiziell gewürdigt, als der „Tokio Regenschirm“ als traditionelles Handwerk der Stadt Tokio anerkannt wurde.

Die Geschichte und die Modelle von Komiya Shoten haben mich gleich begeistert. So dass ich sie angeschrieben habe und gefragt, ob ich vielleicht ihre Schirme für diesen Artikel testen könnte. Freundlicherweise haben sie zugestimmt und mir zwei Modelle geschickt. Dann hieß es erstmal warten, bis die japanische Post die Schirme von Japan nach Deutschland transportierte. Einige Tage später waren sie dann da.

Einmal der faltbare Komiya Shoten und der Komiya Shoten Langschirm.

Komiya Shoten TwoPly / トゥープライ

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Das erste Modell, das ich auspackte, war der Langschirm aus der „TwoPly“ Serie. Schon der erste Eindruck vermittelt eine Wertigkeit, die man von einem gewöhnlichen Regenschirm nicht kennt. Der Schirm fühlt sich solide und gleichzeitig erstaunlich leicht an. Das liegt an der durchdachten Materialwahl: Die acht Speichen sind aus Karbonfaser gefertigt, einem Material, das auch im Flugzeugbau verwendet wird, weil es extrem hart, leicht und rostfrei ist. Der Schaft besteht aus leichtem Aluminium und der Griff aus edlem Ahornholz, dessen feine Maserung durch die Lackierung dezent sichtbar bleibt.

Das Herzstück des Schirms ist jedoch der Stoff, ein sogenanntes Koshu-ori Gewebe. Diese Webtechnik aus der Präfektur Yamanashi hat eine über 400-jährige Geschichte. Das Besondere daran ist, dass die Fäden vor dem Weben gefärbt werden („yarn-dyed“). Dadurch entstehen besonders tiefe und leuchtende Farben.

Bei der TwoPly-Serie wird diese Technik genutzt, um einen zweifarbigen Stoff zu erzeugen, bei dem die Innen- und Außenseite unterschiedliche Farben haben. Der Stoff wird auf selten gewordenen Schmalspur-Webstühlen langsam und sorgfältig gewebt, was zu einer hohen Dichte und einer edlen, leicht glänzenden Textur führt. Diese aufwendige Herstellung sorgt nicht nur für eine besondere Optik, sondern auch für eine hohe Wasser- und Strapazierfähigkeit.

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Beim Öffnen des Schirms fällt sofort das satte, fast schon musikalische Klicken des Mechanismus auf. Es ist ein Geräusch, das Vertrauen in die Mechanik vermittelt. Die Spannung des Stoffes ist perfekt, ohne Falten oder lose Stellen. Der Durchmesser von rund 112 cm bietet großzügigen Schutz, ohne unhandlich zu wirken. Mit einem Gewicht von etwa 425 Gramm ist er für einen Langschirm dieser Größe angenehm leicht und gut ausbalanciert.

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Aus der Perspektive eines Fotografen, der oft mit einer Kameratasche unterwegs ist, ist ein zuverlässiger Schirm unerlässlich. Man möchte nicht nur selbst trocken bleiben, sondern vor allem die teure Ausrüstung schützen. Der TwoPly-Schirm vermittelt genau diese Sicherheit.

Die robuste Konstruktion aus Karbonfaser gibt einem das Gefühl, dass er auch stärkeren Windböen standhalten kann, ohne sofort umzuklappen oder gar zu brechen. Der Griff aus Ahornholz liegt angenehm und sicher in der Hand, was bei längeren Wegen durch den Regen ein nicht zu unterschätzender Komfort ist.

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Das Design ist dabei schlicht und elegant, eine Kombination aus klassischer Form und modernen Materialien. Es ist ein Schirm, der nicht laut nach Aufmerksamkeit schreit, sondern durch seine zurückhaltende Qualität überzeugt. Er passt sowohl zum Anzug auf dem Weg zu einem Auftrag als auch zur funktionalen Outdoor-Kleidung bei einer Landschafts-Fotosession im Nieselregen.

Komiya Shoten Forest / フォレスト

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Als zweites Modell habe ich den „Forest“ Faltschirm erhalten, genauer gesagt das „Forest Jacquard Folding Umbrella“. Auch dieser Schirm verkörpert die Philosophie von Komiya Shoten, aber auf eine andere, kompaktere Weise.

Was sofort ins Auge sticht, ist das elegante Blattmuster, das mittels Jacquard-Webtechnik in den Koshu-ori Stoff eingewebt ist. Das Muster ist dezent, aber bei näherem Hinsehen entfaltet es eine beeindruckende Detailtiefe und verleiht dem Schirm eine sehr edle Anmutung.

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Im Gegensatz zu vielen Faltschirmen, die auf maximale Kompaktheit getrimmt sind und dabei an Stabilität einbüßen, geht der Forest einen anderen Weg. Mit zehn Speichen aus Fiberglas ist er deutlich robuster gebaut als die meisten seiner Artgenossen.

Diese Konstruktion macht ihn widerstandsfähig gegen Wind und verleiht ihm im aufgespannten Zustand eine bemerkenswert schöne, fast runde Form, die eher an einen klassischen Langschirm erinnert. Der Durchmesser von 105 cm ist für einen Faltschirm großzügig bemessen und schützt effektiv vor Regen.

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Der Griff aus Rattan ist nicht nur ein optisches Highlight, sondern auch funktional. Das Material ist leicht, langlebig und durch seine natürliche Struktur sehr griffig. Kratzer oder Abnutzungsspuren fallen weniger auf, was der Langlebigkeit zugutekommt.

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Im gefalteten Zustand misst der Schirm circa 44 cm, was ihn nicht zum kleinsten, aber zu einem gut verstaubaren Begleiter in einer Fototasche oder einem Rucksack macht. Das Gewicht von rund 450 Gramm ist der stabilen Bauweise geschuldet und vermittelt ein Gefühl von Solidität.

Für einen Fotografen ist ein Faltschirm oft ein Kompromiss. Man braucht ihn für den Notfall, will aber nicht zu viel Platz opfern. Der Forest-Schirm ist hier eine interessante Option. Er ist kompakt genug, um ihn immer dabeizuhaben, aber gleichzeitig so robust und groß, dass er vollwertigen Schutz bietet, wenn man ihn braucht.

Die zehn Speichen geben die nötige Sicherheit, dass der Schirm bei einem plötzlichen Wetterumschwung während eines Shootings nicht im entscheidenden Moment versagt.

Die Kombination aus dem eleganten Jacquard-Muster und dem Rattan-Griff macht ihn zudem zu einem Objekt, das man gerne benutzt. Es ist mehr als nur ein Gebrauchsgegenstand, es ist ein Stück Handwerkskunst, das den oft grauen Regenalltag ein wenig schöner macht.

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Handwerk und Fotografie

Die Auseinandersetzung mit den Schirmen von Komiya Shoten erinnert mich stark an meine Leidenschaft für die analoge Fotografie. In beiden Welten geht es um mehr als nur die reine Funktionalität. Es geht um die Wertschätzung für durchdachtes Design, hochwertige Materialien und eine Handwerkskunst, die in einer schnelllebigen, auf Masse und Austauschbarkeit ausgerichteten Welt selten geworden ist.

Ein Schirm von Komiya Shoten ist kein Wegwerfprodukt. Er ist darauf ausgelegt, über viele Jahre, vielleicht sogar Jahrzehnte, ein treuer Begleiter zu sein. Das Unternehmen bietet sogar Reparaturen an, sollte doch einmal etwas kaputtgehen.

Diese Philosophie der Langlebigkeit und Nachhaltigkeit ist ein bewusster Gegenentwurf zur Konsumgesellschaft. So wie ich eine alte, mechanische Kamera pflege und immer wieder benutze, so ist auch ein solcher Schirm ein Objekt, zu dem man eine Beziehung aufbaut.

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Komiya Shoten hat noch kompaktere Schirme im Angebot, die Länge des Forest kommt hauptsächlich vom Griff. Der Griff ist aber deutlich angenehmer zum Halten, und sieht auch deutlich schicker aus, als ein kleiner Griff, wie man ihn von normalen faltbaren Schirmen kennt.

Die Balance des Designs aus einer Schlichtheit und einem unaufgeregten Minimalismus und klassisch, markanten Elementen ist sehr beeindruckend. Dies findet sich zum Beispiel auch in meiner Lieblingskamera, der Olympus OM-2. Das Design ist eigentlich sehr einfach, hat aber trotzdem, auch durch die verwendeten Materialien, einen hohen Wiedererkennungswert.

Zudem sind beide Designs zeitlos. Eine wichtige Eigenschaft für einen Gegenstand, den man hoffentlich für eine lange Zeit besitzt.

Natürlich, das beste Design und die hochwertigste Verarbeitung lösen nicht das grundlegende Problem, dass man einen Schirm leicht irgendwo vergisst oder dass er (un-)absichtlich mitgenommen wird. Aber vielleicht ist das auch ein Teil des Gedankens. Einen Gegenstand, den man wirklich wertschätzt, den man bewusst ausgewählt hat und dessen Geschichte und Qualität man kennt, auf den passt man vielleicht ein wenig besser auf. So wie man auf seine Lieblingskamera besonders Acht gibt.

Es geht darum, den Dingen wieder einen Wert zu geben, der über ihren reinen Nutzwert hinausgeht. Und an einem verregneten Tag einen Schirm aufzuspannen, der nicht nur trocken hält, sondern auch eine Freude für Hand und Auge ist, ist ein kleiner, aber feiner Luxus im Alltag.

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Komiya Shoten kaufen

Kaufen kann man die Schirme von Komiya Shoten ganz einfach online. Im Online-Shop findet man den TwoPly und den Forest. Der Versand ist auch international möglich. Wer in Japan ist, kann den Laden von Komiya Shoten in Tokio besuchen.

Weitere Bilder

TwoPly

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Forest

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4 Kommentare zu “Komiya Shoten

  • Schmidy
    8. Oktober 2025

    Danke für diesen tollen Denkanstoß!

  • Max
    9. Oktober 2025

    Ein großartiger Beitrag! Japan hat einfach die besten Produkte.

  • Foto-Fan Andi
    9. Oktober 2025

    Ein wirklich spannender Bericht über die Komiya Shoten Schirme! Ich bin als Fotograf oft draußen unterwegs und suche schon lange nach einem Faltschirm, der wirklich was aushält und auch meine Ausrüstung schützt. Der ‘Forest’ klingt da sehr vielversprechend.

  • Sabine K.
    11. Oktober 2025

    Vielen Dank für diesen ausführlichen Bericht über die Komiya Shoten Schirme! Als jemand, der auch Wert auf langlebige Produkte legt, finde ich es spannend zu sehen, wie sich traditionelle Handwerkskunst in modernen Zeiten behauptet. Der TwoPly-Langschirm mit seinem Ahornholzgriff und den Karbonfaserspeichen spricht mich optisch sehr an.

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