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Flatlite Travel Regenschirm im Test

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In einer Welt, in der die Ausrüstung von Fotografen immer kompakter und leichter wird, sucht man auch bei den alltäglichen Begleitern nach platzsparenden Lösungen. Ein Regenschirm gehört für viele Kreative zur Grundausstattung, um bei unvorhergesehenen Schauern nicht nur sich selbst, sondern auch die teure Technik zu schützen.

Der Flatlite Travel Regenschirm verspricht genau das: ein extrem kompakter und leichter Schutz vor Nässe. Doch was leistet dieser Schirm in der Praxis für Fotografen, die oft unter wechselhaften Bedingungen arbeiten?

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Material, Größe, Verarbeitung und Gewicht

Der Flatlite Travel wird von der japanischen Firma Amvel angeboten. Amvel vermarktet ihn als einen der kleinsten Taschenschirme der Welt.

Geliefert wird der Flatlite Travel Regenschirm in einem weißen Karton, der in seiner Schlichtheit an die Verpackungen von Smartphones erinnert. In der Box befindet sich jedoch kein elektronisches Gerät, sondern ein sorgfältig gefalteter Regenschirm. Dieser erste Eindruck setzt sich beim Produkt selbst fort. Der Schirm ist auf ein minimales Packmaß reduziert und passt damit in nahezu jede Kameratasche oder Seitentasche eines Fotorucksacks.

Mit einer Spannweite von 91 Zentimetern bietet der Schirm ausreichend Schutz für eine Person und eine umgehängte Kamera. Das verwendete Schirmtuch besteht aus 100% Polyester, einem 15-Denier-Gewebe, das sich durch seine Leichtigkeit auszeichnet.

Eine spezielle Nanotechnologie-Behandlung sorgt für einen starken und langanhaltenden wasserabweisenden Effekt, der als “Easy-Dry” bezeichnet wird. Dies ist von Vorteil, da der Schirm nach einem Einsatz schnell trocknet und wieder verstaut werden kann.

Das Gestell, eine siebenstufige, flache Faltkonstruktion, ist darauf ausgelegt, auch Windgeschwindigkeiten von bis zu 15 m/s standzuhalten. Dies entspricht in der Skala für Windstärken starkem Wind.

Im geschlossenen Zustand misst der Regenschirm nur 13 Zentimeter in der Länge und ist dabei lediglich 3 Zentimeter dick. Diese extrem flachen Abmessungen machen ihn zu einem idealen “Immer-dabei”-Begleiter. Man kann ihn einfach in einem Fach des Kamerarucksacks oder der Fototasche belassen, sodass man für plötzliche Regenschauer stets gerüstet ist. Das Gewicht ist mit rund 185 Gramm ebenfalls sehr gering, was im Kontext einer oft schon schweren Fotoausrüstung ein entscheidender Faktor ist.

Die Verarbeitung des Schirms hinterlässt einen soliden Eindruck. Die Streben sind flexibel konstruiert, was bei Windböen ein Umklappen ohne Beschädigung ermöglichen soll. Eine kleine Halteschlaufe am Griff ist ebenfalls vorhanden. Diese kann bei Bedarf entfernt werden.

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Funktionen und Handhabung

Die primäre Funktion eines Regenschirms ist der Schutz vor Regen, und diese Aufgabe erfüllt der Flatlite Travel im Rahmen seiner Größe zuverlässig. Die Spannweite von 91 cm ist ein Kompromiss zwischen Schutzfläche und Kompaktheit. Für einen kurzen Schauer auf dem Weg zum nächsten Motiv oder während des Wartens auf das richtige Licht ist er absolut ausreichend. Eine Person mit einer Kamera am Gurt oder in der Hand findet darunter Platz.

Ein nützliches Detail für Fotografen, die auch bei schlechten Lichtverhältnissen oder in der Dämmerung unterwegs sind, ist der in die Halteschlaufe eingewebte Reflexionsfaden. Dieser erhöht die Sichtbarkeit bei Dunkelheit und trägt so zu einem kleinen Sicherheitsplus bei.

Eine weitere praktische Kleinigkeit ist die Öse an der Schutzhülle. Durch das Ziehen an der Öse lässt sich die Hülle sehr einfach entfernen. Nicht unbedingt notwendig, aber ein nettes Detail.

Die Handhabung des manuellen Öffners ist unkompliziert und schnell erledigt. Auch das Zusammenfalten gestaltet sich durch das dünne Gewebe und die durchdachte Konstruktion relativ einfach.

Allerdings zeigen sich in der Praxis auch die Nachteile der kompakten Bauweise. Der Griff ist sehr klein und flach gehalten, um das geringe Packmaß zu ermöglichen. Dies führt dazu, dass er nicht so angenehm und sicher in der Hand liegt wie die Griffe größerer Taschenschirme oder gar von Stockschirmen.

Ein weiterer Punkt ist die begrenzte Spannweite. Während sie für leichten bis mäßigen Regen ausreicht, stößt der Schirm bei starkem Regen, insbesondere in Kombination mit Wind, an seine Grenzen. Die relativ kleine Schutzfläche kann dann nicht mehr verhindern, dass die Kleidung oder die Ausrüstung an den Rändern nass werden.

In solchen Situationen erweist sich ein klassischer Stockschirm aufgrund seiner größeren Stabilität und breiteren Abdeckung als die solidere Wahl. Obwohl der Hersteller eine Windstabilität bis 15 m/s angibt, ist bei starkem Wind eine gewisse Vorsicht geboten, da die Hebelwirkung bei einem Schirm dieser Größe und Leichtigkeit naturgemäß größer ist.

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Fazit

Der Flatlite Travel Regenschirm ist ein solides Produkt, das seine Stärken voll ausspielt, wenn es um minimales Packmaß und Gewicht geht.

Für Fotografen, die ihre Ausrüstung bewusst klein und leicht halten und für den unerwarteten Regenschauer gewappnet sein wollen, stellt er eine interessante Option dar. Er lässt sich problemlos in jeder Fotoausrüstung permanent mitführen, ohne nennenswert ins Gewicht zu fallen oder Platz zu beanspruchen.

Man muss sich jedoch der Kompromisse bewusst sein, die für diese Kompaktheit eingegangen wurden. Die begrenzte Spannweite bietet bei starkem oder windigem Wetter einen eingeschränkten Schutz, und der kleine Griff mindert den Tragekomfort bei längerer Nutzung.

Er ist kein Ersatz für einen großen, stabilen Regenschirm bei geplanten Foto-Touren im Dauerregen. Vielmehr ist der Flatlite Travel als eine Art Notfall-Ausrüstung zu verstehen, die dann zur Stelle ist, wenn man sie am wenigsten erwartet, und die wertvolle Technik vor einem plötzlichen Guss bewahren kann. Für Fotografen, die genau nach einer solchen dezenten und unauffälligen Lösung suchen, ist er eine überlegenswerte Ergänzung ihrer Ausrüstung.

Der Regenschirm kann online im Shop von Amvel bestellt werden. Mehr Infos zu den Funktionen und Spezifikationen gibt es auf der Produktseite.

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