Die Nikon F-Baureihe ist eine Serie von Spiegelreflexkameras des japanischen Herstellers Nikon (früher Nippon Kogaku).
Nippon Kogaku war in den 50er Jahren auf den Bau von Messsucherkameras spezialisiert. Doch in dem Jahrzehnt stellte man fest, dass der Weg in der professionellen Fotografie zu Spiegelreflexkameras gehen würde. So entwickelte man die erste eigene Spiegelreflexkamera und stellte sie im Jahr 1959 der Öffentlichkeit vor, die Nikon F.
Die Nikon F bestach unter anderem durch die hohe Qualität an der verfügbaren Objektive und den sehr umfangreichen Angebot an Zubehör. Über die Jahre wurden immer mehr Kameras für das System vorgestellt. Auch die heutigen Digitalkameras von Nikon beruhen auch heute noch zu Teilen auf dem damals entwickelten System.
Für das Nikon F-Bajonett wurden über 400 verschiedene Objektive von Nikon selbst produziert. Dazu kommen noch die Sortimente der Fremdhersteller, wie Sigma, Tokina, Samyang, Zeiss und Tamron. Anders als bei anderen Herstellern, wie Canon, wurde der Objektiveanschluss nicht grundlegend verändert bei der Einführung eines Autofokus-Systems. Das einzige System auf das auch zutrifft, ist das Pentax K-Bajonett.
Vom Fisheye bis zum extremen Tele-Objektiv findet man praktisch jede Brennweite in irgendeiner Ausführung für die Nikon Spiegelreflexkameras. Es ist allerdings zu beachten, dass nicht alle Objektive mit allen Kameras 100% kompatibel sind. Besonders die modernen Objektive, lassen sich nur bedingt mit den alten Filmkameras verwenden.
