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Olympus OM-System

Olympus M-1

Die Olympus M-1 ist eine Spiegelreflexkamera. Ende des Jahres 1972 wurde von Olympus die M-1 auf der Photokina in Köln vorgestellt. Zu diesem Zeitpunkt war es die kleinste und leichteste SLR für Kleinbildkameras auf dem Markt. Entwickelt wurde das Modell unter der Leitung des Japaners Yoshihisa Maitani. Der Konstrukteur soll der Gerüchteküche zu folge auch seinen Anfangsbuchstaben für den Namen gegeben haben.

Bei dem Namen M-1 sollte es aber nicht bleiben. Die Firma Leitz, die schon seit 1954 den Buchstaben M für ihre Produkte, u.a. die Leica M1, verwendeten, protesierte. Daraufhin wurde dem Namen des Systems ein O hinzugefügt. Ab Mai 1973 wurde die Olympus M-1 als Olympus OM-1 verkauft. Die schon produzierten Kameras ohne O sind heute ein beliebtes Objekt für Sammler.

Die Olympus M-1 kommt mit Wechselobjektiven. Objektive mit einem Olympus OM Bajonett können verwendet werden. Das Zuiko Auto-S 1:1,4/50 mm findet man häufig mit der 35mm-Fotokamera. Scharfstellen muss man das Objektiv manuell.

Die Olympus M-1 hat ist mit einem eingebauten Belichtungsmesser ausgestattet. Er kann die Belichtung für Filmen mit einer Empfindlichkeit von ISO 12 bis ISO 1600 verwendet werden. Die richtige Belichtung wird durch die Linse gemessen. Die Belichtungszeit und Blende können frei gewählt werden.

Die Kamera hat eine Bulb-Einstellung. Bei dieser Einstellung bleibt der Tuchverschluss so lang geöffnet, wie der Auslöser gedrückt gehalten wird. Ein externes Blitzgerät kann über den Hot Shoe oder PC-Flash-Anschluss genutzt werden.

Ein Stativ kann an der Unterseite der Kamera angeschlossen werden. Auch ein Kabelauslöser kann mit der Kamera genutzt werden. Zusätzlich kann der Selbstauslöser zum Fotografieren benutzt werden. Das Gehäuse der Kamera bringt 510 Gramm auf die Waage. Die Maße sind 13,6 x 8,3 x 5 cm. Der benötigte Strom für die Kamera kommt aus eine PX 625 Batterie.

Filme für die Olympus M-1

Belichtet werden in der Olympus M-1 Patronen mit Kleinbildfilm. Für dieses Filmformat gibt es noch eine gute Auswahl an Material für Farb- und Schwarzweißbilder. Schöne Filme für Schwarzweiß- oder Farbbilder sind der Kodak T-Max 100 (Amazon*) und der Fujifilm Superia 200 (Amazon*).

Der Farbfilm wird im C-41-Prozess verarbeitet. C-41-Filme können von den meisten Fotolaboren entwickelt werden. So kann man etwa bei den meisten Drogeriemärkten seine Filme zur Entwicklung geben.

Technische Daten

camera_spec
Eigenschaft Spezifikation
Filmformat 35mm / Kleinbild
Bildformat 36 mm x 24 mm
Verschlusszeiten 1/1000 bis 1 Sekunde
Bulb-Modus Ja
Belichtungsmesser Ja
Blitzanschluss Hot Shoe, PC-Flash-Anschluss
Blitzsynchronzeit 1/60 Sekunde
Stativgewinde Ja
Kabelauslösergewinde Ja
Selbstauslöser Ja
Stromversorgung 1x PX625-Batterie
Größe 13.6 x 8.3 x 5 cm
Maße in Zoll 5.35 x 3.27 x 1.97 Zoll
Gewicht 510 Gramm / 18 oz
Erscheinungsdatum 1972
Alter Bis zu 54 Jahre
Produktionsstart 1972
Marke Olympus
Produktionsland Japan

Gebrauchtpreise

Der aktuelle Durchschnittspreis für diese Kamera beträgt 313,94 € basiert auf 25 Angeboten, Stand 13.7.2026.

Jahresdurchschnittspreise

  • 2026: 301,09 €
  • 2025: 253,04 €
  • 2024: 378,11 €
  • 2023: 544,37 €

Häufige Fragen

Häufige Fragen zur Olympus M-1

Ist die Olympus OM-1 eine schwere Kamera?

Wie fokussiere ich die Objektive an dieser 35mm Kamera?

Welche Art von Film verwendet die Olympus OM-1?

Kann ich einen Blitz mit dieser alten Kamera verwenden?

Hat diese Spiegelreflexkamera einen eingebauten Belichtungsmesser?

Olympus OM-System

EXP SEC F/STOP GRADE 01 12.5 f/8.0 No. 2
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