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Copyright Bilder: Lomography

Lomomatic 110

  • Marke Lomography
  • Art Sucherkamera
  • Filmtyp 110
  • Brennweite 23 mm
  • Maximale Blende f/2.8
  • Fokus Manuell

Die Lomomatic 110 ist eine Pocketfilmkamera von Lomography. Sie wurde im März 2024 vorgestellt. Es ist nach der Fisheye Baby 110 und der Diana Baby 110, die dritte Kamera für das kompakte Filmformat. Zum Start wurden zwei Varianten vorgestellt, die Metal und die Golden Gate.

Die Kamera erinnert vom Design an die Ritch-Ratsch-Modelle von Agfa und Co. Durch das kleine Filmformat ist sie sehr kompakt und passt in die Hosentasche.

Funktionen der Kamera

Die Kamera kommt mit einem Minitar CX 23mm f/2.8 Objektiv. Das Objektiv kann nicht ausgetauscht werden und es können keine Filter angeschlossen werden. Mit der Brennweite eignet es sich gut für Schnappschüsse. Die Linsen sind aus Glas und sollen laut Lomography scharfe Ergebnisse liefern.

Der Fokus wird manuell eingestellt. Durch einen Schieber lassen sich verschiedene Entfernungen auswählen. Man kann zwischen 0,8 m, 1,5 m, 3 m und Unendlich wählen. Einen Entfernungsmesser gibt es nicht, die Entfernung zum Motiv muss geschätzt werden.

Anders als viele anderen Pocketfilmkameras gibt es bei diesem Modell einen Belichtungsmesser. Unterstützt werden von der Lomomatic 110 Filme mit einer Empfindlichkeit von ISO 100, 200 und 400. Über einen Schalter lässt sich die Blende wählen. So stehen f/2.8 und f/5.6 zu Auswahl. Die Kameratechnik wählt dann automatisch die Belichtungszeit. Hierbei hat sie die Wahl zwischen Werten von 1/250 Sekunde und 30 Sekunden.

Für Freunde von Langzeitbelichtungen gibt es einen Bulb-Modus. Hier kann der Verschluss für einen variable Dauer geöffnet werden. Das Maximum liegt allerdings bei 30 Sekunden. Eine weitere Möglichkeit für kreative Bilder ist der Mehrfachbelichtungsmodus. Hier lässt sich ein Frame mehrfach belichten. So können sehr interessante Bildkompositionen entstehen. Dieser Modus ist nur bei wenigen anderen Pocketfilmkameras zu finden.

Ein Stativ kann man an die Kamera nicht anschließen. Dafür gibt es eine Anschlussmöglichkeit für eine Handschlaufe.

Auf Wunsch kann man einen externen Blitz mit der Kamera verbinden. Hierfür gibt es ein passendes Exemplar für die Lomomatic. Dieser wird an der Seite der Kamera befestigt. Durch einen Schlitz kann man einfach kleine Farbfolien vor das Blitzlicht schieben und so die Bilder bunt einfärben.

Einen Selbstauslöser gibt es nicht. Auch kann kein Kabelauslöser mit der Lomomatic 110 verbunden werden.

Für den Belichtungsmesser wird eine Batterie gebraucht. Hierfür braucht man eine CR2-Batterie (Amazon*). Dieser Batterietyp ist einfach im Internet zu bekommen.

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Filme für die Lomomatic 110

Natürlich werden für die Lomomatic 110 auch Filme gebraucht. Laut Anleitung werden für dieses Modell Pocketfilme gebraucht. Diese werden auch unter dem Namen "110 Filme" verkauft.

Dieses Filmformat ist deutlich kleiner als die normalen Kleinbildfilme. Das Filmmaterial liegt in einer länglichen Kassette aus Kunststoff. Das Filmformat war nicht so erfolgreich wie Mittelformat oder Kleinbildformat. Daher wurde die Filmproduktion zeitweise eingestellt. Heute gibt es von Lomography wieder einige Filme für das Format.

Ein guter Film für den Anfang ist der Lomography Tiger 110 (Amazon*). Bei diesem Film handelt es sich um einen Farbnegativfilm. Er liefert solide Ergebnisse und verzeiht auch mal leichte Fehlbelichtungen. Lomography bietet aber auch etwas experimentellere Farbfilme und auch einen Schwarzweißfilm.

Entwicklung der Filme

Entwickelt wird der genannte Film im C-41-Prozess. Dieser Entwicklungsprozess wird von den meisten Fotolaboren, von denen es zum Glück noch einige gibt, angeboten. Etwas problematischer ist das Filmformat. Entwicklungen von Pocketfilmen werden nicht von allen Laboren angeboten. Aus diesem Grund sollte man vorher beim Labor anfragen.

Natürlich ist auch eine Entwicklung des Films im eigenen Labor möglich. Das passende Zubehör und die richtige Chemikalien lassen sich online erwerben. Bei häufiger Nutzung des Filmformats ist dies auch hinsichtlich der Kosten empfehlenswert.

Der Nutzer der Kamera muss selbst zum nächsten Bild spulen, da die Kamera keinen automatischen Motor besitzt.

Beispielfotos

Technische Daten

camera_spec
Eigenschaft Spezifikation
Filmformat 110
Digitaler Sensor Nein
Film-Transportmechanismus ?
Objektivart Festbrennweite
Objektivbezeichnung Minitar CX 23mm f/2.8
Brennweite 23 mm
Größte Blendenöffnung f/2.8
Naheinstellgrenze 80 cm / 2.62 Fuß
Verschlusszeiten 1/250 bis 30 Sekunden
Bulb-Modus Ja
Blende einstellbar Ja
Belichtungszeit einstellbar Nein
Belichtungsautomatik Ja
Belichtungsmesser Ja
Unterstützte Filmempfindlichkeiten ISO 100 bis ISO 400
Belichtungsmodi Zeitautomatik
Blitzanschluss Anschluss für externen Blitz
Datumseinbelichtung Nein
Stativgewinde Nein
Kabelauslösergewinde Nein
Selbstauslöser Nein
Anschluss für Kameragurt Ja
Stromversorgung 1x CR2-Batterie
Produktionsstart 2024
Marke Lomography
Produktionsland China
Preisorientierung 99 € (März 2024)

Gebrauchtpreise

Der aktuelle Durchschnittspreis für diese Kamera beträgt 134,01 € basiert auf 4 Angeboten, Stand 22.6.2026.

Jahresdurchschnittspreise

  • 2026: 114,65 €
  • 2025: 131,26 €

Häufige Fragen

Häufige Fragen zur Lomomatic 110

Welche Art von Film verwendet die Lomomatic 110?

Kann man das Objektiv an dieser Kompaktkamera wechseln?

Hat die Lomography-Taschenkamera einen Belichtungsmesser?

Welche Fokussiermöglichkeiten bietet die Lomomatic 110?

Welche kreativen Funktionen bietet das Gerät?

Hier gibt es die besten Filme für deine Kamera