Die Zenit 1 ist eine Spiegelreflexkamera. Sie wurde von 1952 bis 1956 hergestellt. Gebaut wurde sie im Moskauer-Stadtteil Krasnogorsk von KMZ. Die Auflage lag knapp über 39 000 Stück. Es war die erste Spiegelreflexkamera für das Kleinbildformat von KMZ und weltweit auf Platz 9. der 35mm SLR Marken. Die erste 35mm SLR aus der UdSSR ist die GOMZ Sport.
Das Design der Zenit wurde der Zorki Messsucherkamera entnommen.
Die Linsen der Spiegelreflexkamera sind wechselbar. Benutzbar sind die Objektive für das M39-Gewinde. Meistens kommt die Kamera sie mit dem Industar-22 (ИНДУСТАР) 50mm f/3.5 oder dem Industar-50 50mm f/3.5. Der Fokus des Objektivs muss manuell eingestellt werden. Ein Autofokus-System gibt es nicht.
Die Zenit 1 verfügt über keinen eingebauten Belichtungsmesser. Die Kamera hat eine Bulb-Einstellung. Bei diesem Modus wird der Film so lange belichtet, wie der Auslöser gedrückt wird.
Filme für die Zenit 1
Die Spiegelreflexkamera ist für Kleinbildfilme ausgelegt. Diese sind heute noch einfach zu bekommen und werden noch entwickelt. Mögliche Filme für die Zenit 1 sind der Fujifilm Superia 400 für Farbbilder und der Kodak TRI-X für Schwarzweißaufnahmen.
Der Farbfilm wird im C-41-Entwicklungsprozess verarbeitet. Dieser wird von fast jedem Fotolabor angeboten. Der Schwarzweißfilm muss in einem Schwarzweißentwickler verarbeitet werden. Dieser Prozess ist, mit der richtigen Chemie, auch zu Hause möglich. Entwickelt man den Film selbst hat man die volle Kontrolle über die Ergebnisse und kann tendenziell bessere Ergebnisse erreichen.
Die Negative der Kamera sind 24 mm x 36 mm groß. So passen auf einen 36er Kleinbildfilm mindestens 36 Bilder. Zum nächsten Bild wird der Film manuell gespult.
Die Zenit 1 bringt 596 Gramm auf die Waage. Sie benötigt keine Batterien und funktioniert komplett mechanisch.
Technische Daten
| Eigenschaft | Spezifikation |
|---|---|
| Kameratyp | Spiegelreflexkamera |
| Filmformat | 35mm / Kleinbild |
| Filmtransport | Manuell |
| Bildformat | 24 mm x 36 mm |
| Objektivanschluss | M39-Gewinde |
| Fokus | Manuell |
| Verschlusszeiten | 1/500 Sekunde bis 1/25 Sekunde, Bulb |
| Bulb-Modus | Ja |
| Datumseinbelichtung | Nein |
| Eingebauter Blitz | Nein |
| Stativgewinde | Ja |
| Gewicht | 596 Gramm |
| Produktionsland | Sowjetunion |
| Produktionsende | 1956 |
| Produktionszeitraum | 4 Jahre |
| Geschätzter Wert / Gebrauchtpreis | 82,75 Euro Schätzung basierend auf Gebrauchtpreisen von 73 Angeboten (ggf. mit unterschiedlichem Lieferumfang und/oder Zustand). Stand 15.6.2026 |
| Durchschnittlicher Gebrauchtpreis im Jahr 2023 | 94,00 Euro |
| Durchschnittlicher Gebrauchtpreis im Jahr 2024 | 98,38 Euro |
| Durchschnittlicher Gebrauchtpreis im Jahr 2025 | 84,21 Euro |
Häufige Fragen zur Zenit 1
Ist die Zenit 1 Kamera automatisch oder manuell?
Die Zenit 1 ist eine vollständig manuelle Kamera. Sie hat keinen Autofokus und keinen eingebauten Belichtungsmesser. Sie müssen den Fokus des Objektivs manuell einstellen und die Belichtungseinstellungen selbst bestimmen.
Welche Art von Film verwendet diese Kamera aus der Sowjetzeit?
Die Zenit 1 verwendet Standard-35mm-Filme. Sowohl Farb- als auch Schwarzweißfilme sind kompatibel, und diese sind auch heute noch leicht erhältlich.
Wie viele Bilder kann ich mit einer Filmrolle aufnehmen?
Eine Standard-35mm-Filmrolle mit 36 Bildern passt in diese Kamera. Sie spulen den Film nach jedem Bild manuell weiter.
Hat die Kamera einen eingebauten Belichtungsmesser, der bei der Belichtung hilft?
Nein, die Zenit 1 hat keinen eingebauten Belichtungsmesser. Sie müssen einen externen Belichtungsmesser verwenden oder sich auf Ihre Erfahrung verlassen, um die richtigen Belichtungseinstellungen zu bestimmen.
Welche Art von Objektiven kann ich mit dieser Spiegelreflexkamera verwenden?
Die Zenit 1 verwendet Wechselobjektive mit einem M39-Schraubgewinde. Sie wurde häufig mit Industar-Objektiven geliefert, aber Sie können auch andere Objektive mit demselben Bajonett verwenden.