Die Zenit 11 ist eine Spiegelreflexkamera. Sie wurde von 1981 bis 1982 von KMZ produziert. KMZ steht für Krasnogorski Mekhanicheskii Zavod (übersetzt: Mechanische Fabrik Krasnogorsk) und wurde in den 40er Jahren in der Nähe von Moskau gegründet.
Bei der Zenit 11 handelt es sich um Mitglied der Zenit E-Familie und eine Variante der Zenit ET. Sie unterscheidet sich dabei durch unterschiedlich platzierte Kontrollelemente und das es sie nur in Schwarz gab.
Die Objektive der Zenit 11 sind austauschbar. Dafür hat die Kleinbildspiegelreflexkamera ein Anschluss für die M42-Objektive. Das Industar-50 3.5/50 ist häufig das Standard-Objektiv. Eine Autofokus-Funktion gibt es bei der Zenit 11 nicht. Der Fokus wird manuell eingestellt.
Die Kleinbildkamera verfügt über einen eingebauten Selen-Messer für die richtige Belichtung. Die Blende und Belichtungszeit können vom Fotograf frei eingestellt werden. Die Kamera hat eine Bulb-Einstellung. Dabei ist der Verschluss für eine variable Zeit geöffnet. Über den Hot Shoe oder den PC-Flash-Anschluss kann ein Blitzgerät benutzt werden.
Filme für die Zenit 11
Die Zenit 11 verwendet 35mm-Filme. Diese sind heute noch einfach zu bekommen und werden noch entwickelt. Ein möglicher Film für Farbaufnahmen ist der Agfaphoto Vista 200. Der Farbfilm wird im C-41-Entwicklungsprozess verarbeitet. Eine Möglichkeit für S/W-Bilder ist der Kodak TRI-X. Dieser Entwicklungsprozess ist bei fast jedem Fotolabor im Angebot.
Die Fläche der Negative der Zenit 11 haben eine Größe von 24 mm x 36 mm. Bei diesem Belichtungsbereich passen auf einen Film (135-36) in der Regel mindestens 36 Fotos. Der Film in der Kamera muss vom Fotografen manuell weitergespult werden.
Die Zenit 11 kann per Selbstauslöser oder mit einem zusätzlich Kabelauslöser ausgelöst werden. Ein Gewinde für ein Stativ ist vorhanden. Batterien werden für die Kleinbildkamera nicht benötigt.
Technische Daten
| Eigenschaft | Spezifikation |
|---|---|
| Kameratyp | Spiegelreflexkamera |
| Filmformat | 35mm / Kleinbild |
| Filmtransport | Manuell |
| Bildformat | 24 mm x 36 mm |
| Objektivanschluss | M42-Gewinde |
| Fokus | Manuell |
| Verschlusszeiten | 1/500 Sekunde bis 1/30 Sekunde, Bulb |
| Bulb-Modus | Ja |
| Belichtungsmesser | Ja |
| Belichtungsmodi | manueller Modus |
| DX-Erkennung (Automatische Filmempfindlichkeit) | Nein |
| Datumseinbelichtung | Nein |
| Eingebauter Blitz | Nein |
| Blitzanschluss | PC-Flash-Anschluss, Hot Shoe |
| Stativgewinde | Ja |
| Kabelauslösergewinde | Ja |
| Selbstauslöser | Ja |
| Stromversorgung | Nicht notwendig |
| Produktionsland | Sowjetunion |
| Produktionsende | 1982 |
| Geschätzter Wert / Gebrauchtpreis | 66,45 Euro Schätzung basierend auf Gebrauchtpreisen von 40 Angeboten (ggf. mit unterschiedlichem Lieferumfang und/oder Zustand). Stand 15.6.2026 |
| Durchschnittlicher Gebrauchtpreis im Jahr 2023 | 69,80 Euro |
| Durchschnittlicher Gebrauchtpreis im Jahr 2024 | 74,98 Euro |
| Durchschnittlicher Gebrauchtpreis im Jahr 2025 | 68,27 Euro |
Häufige Fragen zur Zenit 11
Ist die Zenit 11 eine Automatikkamera?
Nein, die Zenit 11 ist eine manuelle Kamera. Blende und Verschlusszeit müssen selbst eingestellt werden. Sie hat keinen Autofokus; die Fokussierung erfolgt manuell.
Welche Objektive kann ich mit dieser Spiegelreflexkamera verwenden?
Die Zenit 11 verwendet M42-Objektive. Viele Objektive sind kompatibel, und das Industar-50 3.5/50 ist eine gängige Wahl. Man findet verschiedene Objektive leicht.
Wie steuere ich die Belichtung bei der Zenit 11?
Die Kamera verwendet einen eingebauten Selen-Belichtungsmesser, um die richtige Belichtungseinstellung zu bestimmen. Blende und Verschlusszeit werden manuell eingestellt.
Welche Filmgröße benötigt die Kamera?
Sie benötigt Standard-35mm-Film. Diese sind auch heute noch leicht erhältlich und einfach zu entwickeln. Man kann Farb- oder Schwarzweißfilm verwenden.
Benötigt die Kamera Batterien?
Nein, die Zenit 11 benötigt keine Batterien. Der Belichtungsmesser funktioniert ohne Batterien. Sie ist bis auf den Blitz voll mechanisch.
