Die Welta Belmira ist eine Kleinbildkamera. Sie wurde in den 50er Jahren von verschiedenen VEBs (Volkseigener Betrieb) in der DDR gebaut.
In der Messsucherkamera ist ein Carl Zeiss Jena Tessar 1:2,8/50 mm und ein Vebur-Verschluss. In manchen Modellen ist auch ein Meyer-Optik Trioplan 1:2.9/50 mm verbaut.
Die Belmira lässt sich komplett manuell einstellen, Blende, Belichtungszeit und Fokus. Über einen Belichtungsmesser verfügt sie nicht, dafür gibt es einen Entfernungsmesser für das Fokussieren. Der Sucher ist mit einem Parallaxenausgleich ausgestattet.
Der Filmtransport geht ebenfalls manuell vonstatten, dafür hat die Welta Belmira Schnellaufzug, der ohne große Mühe den Film weiter transportieren soll.
Die Welta Belmira benötigt normalen Kleinbildfilm und belichtet ihn mit einem Format von 24 x 36 mm. Batterien sind für den Betrieb der DDR-Kamera nicht notwendig.
Ein Blitz kann an dem Blitzschuh ohne Mittelkontakt befestigt werden und mit der PC-Buchse an der linken Seite gezündet werden. Ein Filter kann vor das Objektiv geschraubt werden (M 30,5x0,5).







