Die Minolta Super A ist eine Kleinbildkamera aus den 50er Jahren. Die Messsucherkameras wurde in Japan produziert.
Die Linsen der 35mm-Kamera sind wechselbar. Dazu wurde ein eigener Anschluss für die Kamera entwickelt. Angeboten wurden verschiedene Objektive für die Kamera. So gibt es eine Auswahl an Weitwinkel-, Normal- und Teleobjektiven für die Messsucherkamera. Insgesamt sind es sieben Stück, die man mit der Kamera nutzen kann.
Eine Autofokus-Funktion gibt es bei der Kamera nicht. Der Fokus wird manuell eingestellt. Die richtige Entfernung wird durch den eingebauten Messsucher angezeigt, so kann der Fokus besser gesetzt werden.
Die Belichtung wird von der Minolta Super A nicht gemessen. Blende und Verschlusszeit können manuell eingestellt werden. Es wurde allerdings ein Selen-Belichtungsmesser als Zubehör angeboten. Für Langzeitbelichtungen ist ein Bulb-Modus vorhanden. Sonst kann man bei dem "Seikosha-MX-Verschluss" zwischen 1/400 Sekunde und 1 Sekunde bei der Belichtungszeit wählen.
Ein Blitz kann per Kabel angeschlossen werden und auf dem Zubehörschuh befestigt werden. Die Kamera selbst kann durch das Gewinde auf der Unterseite auf einem Stativ platziert werden. Ein Drahtauslöser kann auch angeschlossen werden.
Filme für die Minolta Super A
Die Minolta Super A braucht keine Batterien. Alle Funktionen sind mechanisch. Dafür braucht man allerdings zum Fotografieren Kleinbildfilme. Schöne Kleinbildfilme für Farb- bzw. Schwarzweißaufnahmen sind der Fujifilm Superia 400 (Amazon*) und der Ilford FP4 Plus (Amazon*). Weitere passende Filme werden auch unter anderem von Foma, Rollei und Adox angeboten.
Auf eine Rolle Film passen ungefähr 36 Bilder. Der Filmtransport ist natürlich auch mechanisch. Auch der Rücktransport erfolgt per Hand mit einer Kurbel. Erst nach diesem Schritt, darf der Film entnommen werden und entwickelt werden.




