Die Porst SE 18 ist eine Messsucherkamera. Sie wurde von in Japan von einem Unternehmen mit Sitz in Tokio hergestellt. Dort wurde ein ähnliches Modell unter dem Namen "Taron Auto EE" verkauft. Die SE 18 ist heute eines der selteneren Modelle der Hausmarke des westdeutschen Fotohändlers.
Die Kamera kommt mit einer festverbauten Linsen mit fixer Brennweite. Die Brennweite des Objektivs ist 45 mm. Die maximale Blendenöffnung liegt bei f/1.8. Eine Autofokus-Funktion gibt es bei diesem Modell nicht. Der Fokus wird manuell eingestellt. Ob das Motiv scharf ist, kann durch den Messsucher festgestellt werden. Die minimale Entfernung zum Motiv muss 90 cm sein.
Die Kamera hat einen eingebauten Belichtungsmesser. Er wurde für das Fotografieren mit Filme mit einer Empfindlichkeit von ISO 10 bis ISO 400 ausgelegt. Die Blende und Belichtungszeit können vom Fotograf frei eingestellt werden.
Für Langzeitbelichtungen gibt es einen Bulb-Modus. Die Nutzung eines externen Blitzes ist über die PC-Flash-Buchse möglich. Ein Stativ kann an die Porst SE 18 angeschlossen werden. Auch ein Kabelauslöser kann mit der Kamera genutzt werden. Zusätzlich kann der Selbstauslöser zum Fotografieren benutzt werden.
Die Maße der Kleinbildkamera sind laut Bedienungsanleitung 13,5 x 9,2 x 7,5 cm. Dabei wiegt sie 750 Gramm. Die Stromversorgung erfolgt durch eine PX625 Batterie (Amazon*). Diesen Batterietyp kann man einfach online erwerben und hält auch einige Zeit.
Filme für die Porst SE 18
Die Porst SE 18 belichtet laut Anleitung Kleinbildfilme. Filme dieses Formats sind heute noch leicht bekommen und werden auch noch entwickelt. Eine gute Wahl für Farbbilder und Schwarzweißaufnahmen trifft man z.b. mit dem Kodak Gold 200 (Amazon*) und dem Ilford XP2 Super (Amazon*).
Die Entwicklung des Farbfilms erfolgt im C-41-Prozess. Die C-41-Filme werden von den meisten Fotolaboren angeboten.





