Die Olympus PEN EE-3, die im Mai 1973 auf den Markt kam, gehört zur beeindruckenden Reihe von Halbformatkameras von Olympus. Sie kommt mit einer eleganten chromfarbenen Oberfläche, der schwarzen Belederung und dem ebenfalls schwarzen Suchergehäuse.
Im Vergleich zu ihrer Vorgängerin, der PEN EE-2, verfügte die EE-3 über einige Verbesserungen. Das auffälligste Unterscheidungsmerkmal war der Blitzschuh mit Mittenkontakt, der ein willkommenes Upgrade darstellte. Auch das Öffnen der Rückwand war einfacher gestaltet: Ein Schieber ermöglichte das Aufklappen. Zusätzlich zum einfacheren Design des Bildzählwerks, welches sich beim Öffnen der Kamera automatisch auf S zurückstellte, wurde die Seriennummer nun in den Kameraboden graviert.
In puncto Objektiv besticht die PEN EE-3 durch das D. Zuiko 1:3,5 f = 28 mm Objektiv. Dieses Objektiv besteht aus vier Elementen, die in drei Gruppen angeordnet sind.
Die Kamera bot automatische Verschlusszeiten von 1/40 bis 1/200 Sekunden dank ihres Copal-X-Automatikverschlusses. Zudem bot die PEN EE-3 eine Belichtungsautomatik, die durch den eingebauten Selen-Belichtungsmesser unterstützt wurde.
Erwähnenswert ist auch, dass diese Kamera ohne Batterie auskommt. Ein Anschluss für ein Stativ und ein Kabelauslöser findet man an der Kamera. Auch eine Anschlussmöglichkeit für Kameragurt ist vorhanden. Zudem kann ein Blitz per Hot Shoe oder Kabel verbunden werden.
In Bezug auf die Abmessungen ist die japanische Kamera kompakt und leicht. Sie misst 113 x 70 x 44 mm und wiegt nur 280 Gramm, was sie zu einer idealen Wahl für Fotografen macht, die eine handliche Kamera für unterwegs suchen.
Bei ihrem Erscheinen hatte die PEN EE-3 einen Preis von 15.800 Yen, was ihre Erschwinglichkeit und den Anspruch von Olympus unterstreicht, Qualität zu einem fairen Preis anzubieten. Heute muss man für ein gebrauchtes Exemplar ungefähr 112,20 € bezahlen.
Filme für die Olympus PEN EE-3
Für welche Art von Filmen ist die Olympus PEN EE-3 ausgelegt? Diese Kamera verwendet 35mm-Kleinbildfilme. Solche Filme sind auch heutzutage noch verfügbar und leicht zu finden.
Empfehlenswerte Filmoptionen für die japanische Kamera sind der Fujifilm Superia 200 (Amazon*) für farbige Bilder und der Ilford Delta 100 (Amazon*) für Schwarz-Weiß-Aufnahmen. Selbstverständlich stehen auch andere Filmarten zur Auswahl, die in dieser Kamera genutzt werden können.
Das Format des belichteten Bereichs in dieser Kamera beträgt 24 mm x 18 mm. Auf eine normale Rolle Film passen so ungefähr 72 Fotos mit der Kompaktkamera.
Ein automatischer Filmtransport fehlt in diesem Modell, daher muss der Benutzer nach jeder Aufnahme den Film von Hand weiterbewegen. Ein praktisches Daumenrad auf der Rückseite erleichtert diesen manuellen Transport.




