Das Brightin Star MF 7.5mm f/2.8 IV ist ein manuelles Festbrennweiten-Objektiv für spiegellose Kamerasysteme mit Bildsensoren im APS C Format sowie Micro Four Thirds. Das Modell gehört zur Baugruppe der Fisheye Objektive und bildet die 4. Version dieser Produktreihe ab.

Die Optik deckt einen diagonalen Bildwinkel von 190 Grad ab. Durch diesen breiten Erfassungsbereich entsteht auf den Aufnahmen eine deutliche tonnenförmige Verzeichnung, welche typisch für die Bauart von Fisheye Objektiven ist.
Das äußere Gehäuse des Objektivs wird aus Metall gefertigt. Es ist in den beiden Farbvarianten Schwarz und Silber im Handel verfügbar. Die äußeren Maße belaufen sich auf 6,4 cm Länge und 5,3 cm Durchmesser. Das Gesamtgewicht der Optik beträgt 274 bis 291 Gramm, je nach Objektivanschluss.
Das Objektiv verfügt über keine elektronische Schnittstellen zur Signalübertragung an das Kameragehäuse. Sowohl die Scharfstellung der Motive als auch die Wahl der Blendenöffnung werden rein mechanisch über 2 separate Einstellringe vorgenommen. Brightin Star fertigt diese Optik für die Kamerasysteme Sony E, Fujifilm X, Nikon Z, Canon RF, Canon EF M und Micro Four Thirds.
Der innere optische Aufbau setzt sich aus 11 Linsen zusammen, die in 8 funktionale Gruppen unterteilt sind. Zur Reduzierung optischer Abbildungsfehler sind 3 Linsen mit hoher Brechzahl und 2 Linsen mit niedriger Dispersion in das System integriert.
Die Anfangslichtstärke beträgt f/2.8. Die Blende lässt sich über den entsprechenden Ring am Objektiv stufenweise bis auf den Wert f/16 schließen. Die Blendenkonstruktion nutzt 5 einzelne Lamellen. Die minimale Distanz zum Motiv liegt bei einer Naheinstellgrenze von 15 cm.
Da die vordere Linse nach außen gewölbt ist, besitzt das Objektiv kein klassisches Frontfiltergewinde. Für den Einsatz von optischen Filtern steht stattdessen ein hinteres Filtergewinde mit einem Durchmesser von 27 mm zur Verfügung.
Die Bedienung des Objektivs orientiert sich an den Prinzipien klassischer manueller Kamerasysteme. Der Anwender stellt den Fokus per Hand am Objektiv ein. Die Belichtungsmessung erfolgt durch das Kameragehäuse im Modus der Arbeitsblende.

















