Die Zenit Junior ist eine Kleinbildkamera. Bei ihr handelt sich um eine Messsucherkamera. Die Kamera wurde von KMZ in der Nähe von Moskau in der ehemaligen Sowjetunion produziert. Zenit Junior ist die Bezeichnung für die internationale Version der Kleinbildkamera. Im Inland trug die Kamera den Namen "Zorki 10".
Das Objektiv der Kamera kann nicht gewechselt werden. Eine Autofokus-Funktion gibt es bei der Zenit Junior nicht. Der Fokus wird manuell eingestellt. Dabei hilft der eingebaute Messsucher. Die Naheinstellgrenze des Objektivs liegt bei 1,5 m.
In der Zenit Junior wurde ein Belichtungsmesser eingebaut. Genauer handelt es sich um einen Selen-Belichtungsmesser. Diese Art hat den Vorteil, das sie keine externe Stromquelle benötigt. Der große Nachteil ist die schwindende Zuverlässigkeit über die Jahre.
Für Langzeitbelichtungen ist ein Bulb-Modus vorhanden. Dabei kann der Verschluss für eine variable Zeit geöffnet bleiben und den Film belichten. Ein externes Blitzgerät kann an die PC-Flash-Buchse angeschlossen werden.
Filme für die Zenit Junior
Benötigt werden für die Zenit Junior Fotofilme. Gebraucht werden Filme für das Kleinbildformat. Kleinbildfilme werden heute noch hergestellt. Entwickelt werden können sie in den meisten Laboren. Eine Möglichkeit für S/W-Bilder ist der Ilford Delta 400 (Amazon*). Ein möglicher Film für Farbaufnahmen ist der Kodak Ultramax 400 (Amazon*).
Die Entwicklung des Farbnegativfilm erfolgt im C-41-Entwicklungsprozess. Dieser Entwicklungsprozess wird von den meisten Laboren angeboten. Die meisten Drogerieketten in Deutschland bieten die Entwicklung von Farbfilmen an.
Die Zenit Junior hat ein eingebauten Selbstauslöser und ein Gewinde für ein Stativ. Bei einer Größe von 12,9 x 7,7 x 7,6 cm wiegt die Kamera 750 Gramm. Es sind keine Batterien zum Bilder machen notwendig.
Die Zenit Junior wird nicht mehr produziert. Die Preise für ein gebrauchtes Exemplar hängen vom Zustand ab.




