Die Spiegelreflexkamera Petri V6II wurde von der Firma Petri als Kleinbildkamera entwickelt und gebaut. Es ist die Nachfolgerin der Petri V6. Sie wurde im Jahr 1971 vorgestellt. Die größte Veränderung bei diesem Modell ist der Hot Shoe.
Die Kamera arbeitet mit dem gängigen 35mm Film, entweder in 120er oder 36er Aufnahmen, und erzeugt Bilder im Format 24mm x 36mm. Dank des Bajonettanschluss kann die Kamera mit einer Vielzahl von Wechselobjektiven bestückt werden, was dem Fotografen große Flexibilität bei der Bildgestaltung ermöglicht.
Die Verschlusszeiten reichen von B (Bulb) bis zu 1/500 Sekunde und werden über ein praktisches Einzelachsen-Verschlusszeitenwahlrad eingestellt. Der helle Pentaprismensucher ist mit dem innovativen "Micromic-Lens Focusing" ausgestattet, das eine präzise Scharfstellung auch bei schwierigen Lichtverhältnissen erleichtert.
Der Filmtransport erfolgt über einen leichtgängigen Schnellspannhebel (180°), der gleichzeitig den Film transportiert und den Verschluss aufzieht. Für Blitzaufnahmen stehen die Synchronisationsmodi FP, M und X zur Verfügung. Ein Blitz kann über den Hot Shot angeschlossen werden. Ein eingebauter Selbstauslöser erweitert die kreativen Möglichkeiten.
Filme für die Petri V6II
Die Petri V6II verwendet den klassischen Kleinbildfilm, der auch heute noch produziert und leicht erhältlich ist. Für diese Kamera eignen sich beispielsweise der Kodak T-Max 400 (Amazon*) für beeindruckende Schwarzweißfotos und der Kodak Portra 400 (Amazon*) für farbenprächtige Aufnahmen. Diese Filme sind nicht nur leicht online zu finden, sondern liefern auch verlässliche Resultate und schneiden in Fachtests gut ab.
Farbfilme werden im C-41-Verfahren entwickelt, das von den meisten Fotolaboren angeboten wird.
Die Petri V6II belichtet das Standardformat von 24 mm x 36 mm. Ein automatischer Filmtransport ist nicht vorhanden, daher muss der Film manuell weitergespult werden.







