Die Petri V6 ist eine Spiegelreflexkamera für das Kleinbildformat (35mm Film). Sie wurde von der japanischen Firma Petri Camera Company hergestellt, die für ihre innovativen und erschwinglichen Kameras bekannt war. Es gab sie in einem Zeitraum von 1965 bis 1970. Als Nachfolgerin wurde die Petri V6II vorgestellt. In Deutschland wurde ein funktionsgleiches Modell auch als Revue V6 von Foto Quelle angeboten.
Technische Details
Die Petri V6 bietet eine solide Ausstattung für Fotografen. Sie verwendet 35mm Film mit einer Bildgröße von 24mm x 36mm und ist standardmäßig mit einem "Petri" 55mm f/1.8 oder f/2 Objektiv ausgestattet.
Die Kamera verfügt über einen Verschluss mit einer Geschwindigkeitseinstellung von B, 1/2, 1/4, 1/8, 1/15, 1/30, X, 1/60, 1/125 und 1/500 Sekunde. Der Sucher ist ein Pentaprismensucher mit eingebauter "Micromic-Lens Focusing" zur präzisen Scharfstellung.
Der Filmtransport erfolgt über einen Schnellspannhebel, der Filmtransport und Verschlussaufzug in einem Arbeitsgang kombiniert. Die Kamera bietet zudem eine Blitzsynchronisation für FP-, M- und X-Blitze.
Besondere Merkmale
Die Kamera verfügt außerdem über einen eingebauten Selbstauslöser, der dem Fotografen ermöglicht, sich selbst im Bild zu positionieren. Der Filmzähler wird automatisch zurückgesetzt, wenn die Kamerarückwand geöffnet wird.
Objektive und Zubehör
Die Petri V6 ist mit Wechselobjektiven mit Bajonettanschluss kompatibel, was dem Fotografen eine große Flexibilität bei der Bildgestaltung ermöglicht. Petri bot eine Reihe von Objektiven an, von Weitwinkel- bis Teleobjektiven. Zusätzlich war ein CdS-Belichtungsmesser als Zubehör erhältlich, der eine präzise Belichtungsmessung ermöglichte.
Filme für die Petri V6
Laut Handbuch nutzt die Petri V6 den weit verbreiteten Kleinbildfilm, der auch heute noch problemlos erhältlich ist und von den meisten Fotolaboren entwickelt werden kann. Wenn Sie Schwarzweißaufnahmen machen möchten, ist der Ilford Delta 400 (Amazon*) eine hervorragende Option. Für Farbbilder eignet sich der Kodak Ultramax 400 (Amazon*). Beide Filme schneiden in professionellen Tests sehr gut ab und liefern im Alltag zuverlässige Ergebnisse.
Farbfilme werden nach dem C-41-Verfahren entwickelt, das von den meisten professionellen Fotolaboren angeboten wird. Schwarzweißfilme müssen gemäß den Anweisungen in einem geeigneten Entwicklerbad entwickelt werden.
Die Negative der Kamera haben eine Größe von 24 mm x 36 mm. Die Kamera verfügt über keinen automatischen Filmtransport, sodass der Fotograf nach jeder Aufnahme manuell zum nächsten Bild weiterdrehen muss.





