Die Minolta SR-2 war die erste Spiegelreflexkamera von Chiyoda Kogaku, später Minolta. Sie wurde im Jahr 1958 vorgestellt und in Japan produziert.
Die Objektive der 35mm-Fotokamera können gewechselt werden. Dies wird ermöglicht durch das Minolta SR-Bajonett. Das Minolta Auto Rokkor-PF 1:1.8 f=55mm ist häufig an der 35mm-Kamera anzutreffen. Einen Autofokus hat die japanische Kamera nicht. Fokussiert wird manuell. Für das Fokussieren wird die Offenblende genutzt. Erst beim Betätigen des Auslösers springt die Blende auf den eingestellten Wert. Mit dem Betätigen des Schnellspannhebels nach dem Fotografieren wird der Spiegel und die Blende zurückgesetzt.
Die richtige Belichtung kann von der Fotokamera nicht gemessen werden, da sie über keinen Belichtungsmesser verfügt. Belichtungszeit und Blende können komplett manuell eingestellt werden. Der Verschluss erlaubt Zeiten von 1/1000 Sekunde bis 1 Sekunde. Für Langzeitbelichtungen ist ein Bulb-Modus vorhanden.
Die Nutzung eines externen Blitzgeräts ist über die PC-Flash-Buchse möglich. Befestigt werden kann der Blitz auf dem Blitzschuh. Die Blitzsynchronzeit liegt bei 1/50 Sekunde.
Ein Stativ kann an das Gewinde auf der Unterseite angeschlossen werden. Auch ein Kabelauslöser kann mit der Kamera genutzt werden. Zusätzlich kann der Selbstauslöser zum Fotografieren benutzt werden. Strom wird fürs Fotografieren nicht benötigt.
Filme für die Minolta SR-2
In der Minolta SR-2 werden Fotofilme belichtet, genauer Kleinbildfilme. Kleinbildfilme werden heute noch hergestellt. Die Negative der Minolta SR-2 sind 24 mm x 36 mm groß. So passen auf eine Rolle Film rund 36 Bilder. Der Film muss nach jedem Foto vom Fotograf manuell weitergespult werden. Auch das Zurückspulen in die Patrone geschieht manuell mit einer Kurbel.
Mögliche Filme für die Minolta SR-2 sind der Fujifilm Superia 400 (Amazon*) für Farbfotos und der Kodak T-Max 100 (Amazon*) für S/W-Bilder. Weitere passende Filme werden auch unter anderem von Foma, Ilford, Rollei und Adox angeboten.




