Der Minolta Memory Maker 2000 ist eine Point-and-Shoot-Kamera. Sie wurde in einer Fabrik in China gebaut. Das Besondere an dem Modell ist der große Sucher. Ansonsten handelt es sich um eine gewöhnliche Kompaktkamera für schnelle Schnappschüsse. Die Kleinbildkamera wurde auch unter dem Namen "Minolta F35 Big Finder" angeboten. Ähnliche Modelle mit extragroßem gab es von anderen Herstellern zu dieser Zeit auch.
Die Fotokamera ist mit einem festen Objektiv ausgestattet. Der Fokus des Objektivs kann nicht verändert werden. Die Naheinstellgrenze ist bei diesem Objektiv mit 150 cm angegeben.
In der Kamera ist ein Belichtungsmesser eingebaut. Die Empfindlichkeit des Films wird über den Code auf der Filmpatrone ausgelesen. Die Einstellung von Blende und Belichtungszeit erfolgt automatisch durch den Minolta Memory Maker 2000.
Für ausreichendes Licht sorgt der eingebaute Blitz. Der Automatikblitz verfügt über eine Rote-Augen-Reduzierung. Der Blitz kann nicht abgeschaltet werden. An der Unterseite befindet sich ein Gewinde zur Befestigung der Kamera auf einem Stativ.
Die Kamera benötigt zwei AA-Batterien (Amazon*). Hier kann man natürlich auf wiederaufladbare zurückgreifen.
Filme für die Minolta Memory Maker 2000
Die Minolta Memory Maker 2000 ist für Kleinbildfilme ausgelegt. Kleinbildfilme werden heute noch produziert und können in den meisten Laboren entwickelt werden. Für Schwarzweißaufnahmen kann man zum Kodak T-Max 100 (Amazon*) greifen. Für Farbbilder ist der Kodak Ultramax 400 (Amazon*) eine Möglichkeit. Beide Fotofilme sind gut für Aufnahmen im Alltag oder Urlaub und können in Testberichten überzeugen. Natürlich gibt es eine Vielzahl an weiteren passenden Filmen für diese Kamera.
Die Entwicklung des Farbfilms erfolgt im C-41-Prozess. C-41-Filme werden von fast allen Fotolaboren entwickelt. Der Schwarzweißfilm muss in einem passenden Entwickler verarbeitet werden. Für die meisten Filme gibt es eine Anleitung zu den passenden Entwicklungsschritten.
Die Negative der 35mm-Kamera haben eine Größe von 24 mm x 36 mm. Der Film wird nach jedem Bild zum nächsten freien Frame mit einem eingebauten Motor transportiert. Danach ändert sich auch der Zähler für die Anzahl der aufgenommen Bilder auf der Oberseite des Kameragehäuses.




