Die Minolta Memory Maker II ist eine Point-and-Shoot-Kamera. Sie wurde von Minolta entwickelt und in den 90er Jahren präsentiert. Sie ist die Nachfolgerin der Minolta Memory Maker und die Vorgängerin der Minolta Memory Maker III. Das Modell ist eher einfach aufgebaut und kommt mit einem Gehäuse aus Kunststoff.
Die Kamera kommt mit einem festen Objektiv. Die Brennweite der Optik wird vom Hersteller mit 35 mm angegeben. Scharf stellen muss man das Objektiv nicht, da es fix eingestellt ist. Eine Schiebetür schützt die Optik, wenn sich die Kamera nicht in Benutzung befindet.
Auf der Vorderseite des Modell befindet sich ein Schieber für die Einstellung der Filmempfindlichkeit. Zur Auswahl stehen ISO 100/200 und ISO 400. Einstellungsmöglichkeiten bezüglich der Blende oder Belichtungszeit gibt es bei der Kamera nicht.
Für ausreichend Licht sorgt der eingebaute Blitz. Der Blitz und die Elektronik wird durch zwei AA-Batterien (Amazon*) mit Strom versorgt. Diese sind sehr einfach zu bekommen.
Filme für die Minolta Memory Maker II
Belichtet werden in der Minolta Memory Maker II Kleinbildfilme. Diese Art von Filmen wird noch produziert und kann von den meisten Fotolaboren ohne Probleme verarbeitet werden. Ein schöner Film für Farbbilder ist der Fujifilm Superia 400 (Amazon*) und für Schwarzweißaufnahmen der Ilford HP5 (Amazon*). Selbstverständlich kann man auch zu Filmen von anderen Produzenten greifen.
Die Verarbeitung des Farbfilms erfolgt im C-41-Prozess. Dieser Entwicklungsprozess ist bei fast jedem Fotolabor im Angebot. So kann man seine Filme z.B. bei vielen Drogeriemärkten in Deutschland zum Entwickeln abgeben. Der S/W-Film muss entsprechend der Anleitung in einem passenden Entwickler verarbeitet werden.
Der Belichtungsbereich der 35mm-Fotokamera hat eine Größe von 24 mm x 36 mm. Der Film wird automatisch transportiert. Ein Schalter auf der Rückseite forciert das Rückspulen des Films in die Patrone, auch wenn der Film noch nicht voll ist.




