Die Kodak KB Zoom ist eine Kleinbildkamera. Sie wurde von Eastman Kodak Anfang der 2000er Jahre verkauft. Das Modell richtete sich an Einsteiger und Gelegenheitsnutzerinnen. Das Gehäuse ist aus Kunststoff und in einem schwarz-grauen Farbschema gehalten.
In der 35mm-Kamera ist eine festinstalliertes Zoom-Objektiv verbaut. Es ist das einzige Modell der KB-Serie mit Zoom-Objektiv. 28 mm bis 50 mm ist der Zoombereich der Linse. Die maximale Blendenöffnung ist f/6.5 bei 28 mm. Die Entfernungseinstellung der Linse kann nicht verändert werden. Die Naheinstellgrenze des Objektivs liegt bei 1,5 m.
Die korrekte Filmempfindlichkeit ermittelt die Kodak KB Zoom über den DX-Code. Die Kamera kann mit ISO 100, ISO 200, ISO 400 und ISO 800 Filmen verwendet werden. Vom Hersteller wird die Nutzung von ISO 400 Filmen für die besten Ergebnisse empfohlen. Die Fotokamera hat eine Belichtungsautomatik und stellt Blende und Belichtungszeit automatisch ein. Bei den Verschlusszeiten stehen 1/60 Sekunde und 1/200 Sekunde für die Kamera zur Auswahl.
Für genug Licht sorgt der eingebaute Blitz. Die Reichweite des Blitzes liegt bei ISO 100 bei 3,7 Meter (28 mm) beziehungsweise 2,4 Meter (50 mm). Bei einem ISO 400 Film kann man bis zu 7,3 Meter vom Motiv entfernt sein. Die Bereitschaft des Blitzes wird über eine LED auf der Rückseite der Kamera angezeigt. Die Aufladezeit liegt bei rund fünf Sekunden.
Die Maße der Kodak KB Zoom sind 13,2 x 7,8 x 5,6 cm. Dabei bringt sie 253 Gramm auf die Waage. Die Stromversorgung erfolgt durch zwei AA-Batterien (Amazon*). Der Film wird von der Kodak KB Zoom automatisch weitergespult.
Filme für die Kodak KB Zoom
Welche Filme werden für die Kodak KB Zoom benötigt? Man muss für die Kamera Kleinbildfilme besorgen. Für dieses Filmformat gibt es noch eine ausreichende Auswahl an Material für Farb- und Schwarzweißbilder. Ein schöner Film für Farbbilder ist der Kodak Ultramax 400 (Amazon*) und für Schwarzweißaufnahmen der Kodak T-Max 400 (Amazon*). Beide Filme eignen sich gut für Aufnahmen im Alltag und im Urlaub.
Der Farbfilm wird im C-41-Entwicklungsprozess verarbeitet. Der C-41-Prozess wird von fast allen Fotolaboren durchgeführt. Abgeben kann man z.B. seine Filme bei den meisten Drogeriemarktketten in Deutschland. Der Schwarzweißfilm aus dem Hause Kodak muss in einem Schwarzweißentwickler verarbeitet werden. Diese Entwicklungsart wird von den meisten professionellen Fotolaboren angeboten.




