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Niwalker ES01 Taschenlampe

Die Niwalker ES01 fällt durch ihren markanten Kopf mit drei separaten Reflektoren und das kräftig orange eloxierte Aluminiumgehäuse sofort ins Auge. Entwickelt als handliche Taschenlampe für den Alltag, kombiniert dieses Modell fokussiertes Kaltweiß, ein warmweißes Flutlicht und eine ultraviolette Lichtquelle in einem kompakten Format. Wir schauen uns die kleine Lampe genauer an.

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Technische Daten und Ausstattung

Im Inneren des auffälligen Lampenkopfes arbeiten drei verschiedene Emitter, die jeweils für bestimmte Einsatzzwecke ausgelegt sind. Für die weitreichende Ausleuchtung sorgt eine Luminus SFT12 LED mit einer Farbtemperatur von 6500 Kelvin, während für den Nahbereich eine Samsung 351D LED mit warmen 4000 Kelvin und einer hohen Farbwiedergabe von CRI 90 verbaut ist. Die dritte Öffnung beherbergt eine UV-LED mit einer Wellenlänge von 365 Nanometern, die für spezielle Kontrollaufgaben oder das Erkennen von fluoreszierenden Materialien gedacht ist.

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In der höchsten Leistungsstufe erreicht die Lampe bei kombinierter Nutzung von Kalt- und Warmweiß eine Helligkeit von 850 Lumen. Wird das kaltweiße Licht separat betrieben, liefert es bis zu 420 Lumen und erreicht dank des tiefen Reflektors eine solide Reichweite für diese Baugröße. Das warmweiße Licht stellt im Einzelbetrieb bis zu 360 Lumen bereit und erzeugt ein breit gefächertes Lichtfeld, das Farben natürlich wiedergibt.

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Als Energiequelle dient ein austauschbarer Lithium-Ionen-Akku im Format 14500 mit einer Kapazität von 1000 Milliamperestunden. Das Gehäuse verfügt über einen integrierten USB-C-Ladeanschluss, der durch eine Gummiabdeckung vor Schmutz und Feuchtigkeit geschützt ist.

Das Gehäuse selbst ist aus Aluminium gefertigt und nach dem Standard IP65 gegen Spritzwasser geschützt. Es gibt die orange Variante und eine Version in Cyan. Durch das flache Ende lässt sich die Lampe auf ebenen Flächen sicher im Kerzenstand aufstellen, was beispielsweise beim Ausleuchten kleinerer Räume nützlich ist.

Im Lieferumfang ist ein Ladekabel und eine Handschlaufe enthalten. Dazu gibt es eine Anleitung in Papierform.

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In der Praxis: Lichtbild, Bedienung und Wärmeentwicklung

Auf nächtlichen Fototouren erweist sich die Kombination der verschiedenen Leuchtmittel als nützlicher Helfer. Wer ein Motiv im Nahbereich fotografieren oder den Weg vor den eigenen Füßen blendfrei ausleuchten möchte, greift zum warmweißen Licht der Samsung-LED.

Wenn es hingegen darum geht, einen Orientierungspunkt in größerer Entfernung zu erkennen, schlägt die Stunde des kaltweißen Lichts, dessen fokussierter Lichtkegel die Dunkelheit gezielt durchdringt.

Die Steuerung erfolgt über zwei seitlich angebrachte Taster am Kopf der Lampe. Ein Schalter dient dem Ein- und Ausschalten sowie dem Durchschalten der verschiedenen Helligkeitsstufen, während der zweite Taster den Wechsel zwischen den einzelnen LEDs oder die Aktivierung des UV-Lichts steuert.

Dank der integrierten Speicherfunktion startet die Lampe zuverlässig in der zuletzt gewählten Konfiguration. Auch ein Stroboskop-Modus lässt sich bei Bedarf über eine mehrfache Tastenfolge aktivieren.

Trotz der praktischen Vielseitigkeit gibt es bauartbedingte Grenzen, die man vor dem Einsatz kennen sollte. Durch die kompakten Maße besitzt das Aluminiumgehäuse nur eine geringe Masse zur Wärmeaufnahme. Wird die Lampe in den höchsten Helligkeitsstufen oder mit beiden Weißlichtquellen gleichzeitig betrieben, erwärmt sich der vordere Bereich innerhalb kurzer Zeit spürbar.

Zudem fordert die Lichtleistung ihren Tribut bei der Laufzeit des kompakten 14500-Akkus. Wer längere Zeit in höheren Leuchtstufen unterwegs ist, sollte geladene Ersatzakkus einpacken. Für ausgedehnte Spaziergänge empfiehlt sich daher die Nutzung der mittleren Stufen, die eine ausgewogene Mischung aus Sichtweite und Akkulaufzeit bieten.

Die UV-LED funktioniert mit ihren 365 Nanometern im Nahbereich zuverlässig und eignet sich gut zum Auffinden von Schmutzspuren oder zur Echtheitsprüfung von Geldscheinen, auch wenn sie im normalen Fotoalltag seltener gebraucht wird.

Durch die Größe des Gehäuses ist die Taschenlampe natürlich auch nicht darauf ausgelegt, dass man sie lange Zeit in der Hand trägt. Dafür ist sie einfach zu kompakt, gerade für große Hände. Hier ist etwa die Niwalker N50S eine bessere Lösung.

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Fazit und Bezugsquelle

Die Niwalker ES01 ist ein interessantes Werkzeug für alle, die eine kompakte EDC-Taschenlampe mit flexiblen Lichtoptionen suchen. Die Kombination aus warmem Flutlicht mit hoher Farbtreue und fokussiertem Kaltweiß für die Ferne überzeugt im alltäglichen Praxiseinsatz, während die saubere Verarbeitung des farbigen Gehäuses einen soliden Eindruck hinterlässt.

Wer sich mit der schnellen Wärmeentwicklung bei voller Leistung arrangieren kann und das handliche Format schätzt, findet hier einen zuverlässigen Begleiter für die Fototasche oder den Schlüsselbund.

Erhältlich ist das Modell direkt bei flashlightgo.com. Dort gibt es die orange und cyan Version.

Weitere Fotos der Niwalker ES01