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Fujifilm Instax Mini Link+ Drucker im Test

Smartphones speichern heutzutage Tausende von Erinnerungen, doch nur wenige dieser Aufnahmen landen tatsächlich auf Papier. Der Fujifilm Instax Mini Link+ möchte genau diese Lücke schließen und macht digitale Aufnahmen wieder greifbar. In diesem Erfahrungsbericht betrachten wir den kompakten Drucker für das Instax Mini Format im Detail.

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Die Sofortbildfotografie hat eine lange und bewegte Tradition, die ursprünglich fest mit klassischen analogen Kameras verbunden war. Fujifilm entwickelte das hauseigene Instax System über die letzten Jahrzehnte kontinuierlich weiter.

Mit dem Wandel zur digitalen Fotografie erkannte der Hersteller früh, dass viele Menschen ihre Bilder vor dem Drucken am Mobiltelefon bearbeiten möchten. Die Serie der Mini Link Drucker bildete die logische Antwort auf diese veränderten Sehgewohnheiten.

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Technische Daten des Druckers

Der Drucker fällt optisch sofort ins Auge. Er sieht sehr stylisch und futuristisch aus. Das Gehäuse kommt in dunklen Farbtönen mit feinen farblichen Akzenten daher. Das meiste ist aus Kunststoff gefertigt. Daher ist der Drucker relativ leicht und allgemein sehr kompakt im Rahmen der Möglichkeiten des Instax Mini Formats. Man kann das Gerät problemlos in einer kleineren Tasche oder im Rucksack transportieren, ohne dass es schwer ins Gewicht fällt.

Intern arbeitet der Printer mit den bekannten Instax Mini Filmen (Instax Mini Film (Amazon*)), die eine Bildgröße von 62 mal 46 Millimetern bieten. Das gesamte Papier inklusive der typischen weißen Umrandung besitzt das vertraute Scheckkartenformat.

Die Belichtung der Chemikalien auf dem Film erfolgt intern über eine feine LED-Zeile mit einer Auflösung von 318 dpi. Also ist der Begriff Drucker hier vielleicht nicht ganz passend, da man bei einem Drucker eher an Tinte denkt.

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Den passenden Strom bezieht das Gerät aus einem fest verbauten Akku, der über ein mitgeliefertes Kabel aufgeladen werden kann. Ein großer zentraler Knopf auf der Vorderseite dient als Ein- und Ausschalter sowie als Bedienelement für verschiedene Sonderfunktionen. Die Verbindung zum Mobiltelefon wird kabellos über Bluetooth hergestellt. Ein kleiner LED-Ring um die Einschalttaste zeigt dabei stets den aktuellen Betriebsstatus an.

Im praktischen Einsatz zeigt sich schnell, wie unkompliziert der Umgang mit dem kleinen Gerät ausfällt. Nach dem Einschalten verbindet sich der Drucker zügig mit der zugehörigen Anwendung auf dem Mobiltelefon. Die App ist kostenlos für Android und iOS verfügbar.

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Die App ist recht übersichtlich und einfach zu verstehen. Die einzelnen Menüs sind klar strukturiert, sodass man ohne lange Einarbeitung ein passendes Bild aus der eigenen Galerie auswählen kann. Vor dem eigentlichen Drucken lassen sich Aufnahmen zuschneiden, drehen oder mit verschiedenen Rahmen und Filtern anpassen. Der eigentliche Druckvorgang dauert nur wenige Sekunden. Das belichtete Bild wird leise nach oben herausgeschoben und entwickelt sich anschließend innerhalb von zwei Minuten an der frischen Luft.

Der Drucker hat die Möglichkeit für Funktionen, die aktiviert werden wenn er geneigt wird. Auch gibt es die Möglichkeit den Drucker über Kopf zu halten und dann per Tastendruck das letzte Bild zu drucken. Für mich sind das jetzt mehr Gimmicks und nicht wirklich essenziell nützlich. In der alltäglichen Praxis greift man doch eher direkt zum Bildschirm des Smartphones, um Einstellungen vorzunehmen oder einen weiteren Nachdruck zu starten.

Die Qualität der Drucke ist sehr gut. Gerade feine Details sind gut erkennbar. Etwa kleine Schrift auf Schildern oder feine Muster in der Kleidung werden erstaunlich sauber wiedergegeben. Der charakteristische, etwas weichere Farbton von chemischen Instax Filmen bleibt dabei vollständig erhalten, was den gedruckten Erinnerungen ihren eigenen Charme verleiht.

Einen wirklichen Unterschied bei den Druckmodi sehe ich nicht. Ob man den normalen Standardmodus oder den speziellen Modus für Grafiken auswählt, macht im direkten Vergleich auf dem kleinen Papier kaum einen sichtbaren Unterschied. Beide Einstellungen liefern solide Ergebnisse mit ausgewogenen Farben und guten Kontrasten.

Auch die Akkulaufzeit erweist sich im Alltag als ausreichend bemessen. Eine vollständige Ladung reicht aus, um mehrere Filmkassetten nacheinander zu belichten. Das Wechseln der Kassetten gelingt über die Klappe auf der Rückseite mit wenigen Handgriffen. Sobald die Schutzabdeckung des Films ausgeworfen wurde, ist der Drucker sofort wieder einsatzbereit.

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Der Fujifilm Instax Mini Link+ erweist sich im Test als praktischer und verlässlicher Begleiter für alle, die digitale Fotos in physische Erinnerungen verwandeln möchten. Die Kombination aus kompaktem Gehäuse, geringem Gewicht und einer übersichtlichen Anwendung macht die Bedienung im Alltag angenehm unkompliziert.

Die Bildqualität überzeugt durch gute Schärfe und die typische Farbwiedergabe des Instax Systems. Einige Bewegungsfunktionen wirken zwar eher wie Spielereien, stören den Gesamteindruck aber keineswegs. Wer einen handlichen Sofortbilddrucker sucht, erhält hier ein durchdachtes Produkt ohne große Schwächen.

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Kaufen und passendes Zubehör wählen

Wer den Fujifilm Instax Mini Link+ erwerben möchte, findet ihn bei großen Onlinehändlern wie Amazon sowie im gut sortierten Fachhandel für Fotobedarf. Beim Kauf sollte man direkt an passende Filmkassetten denken, da im Lieferumfang standardmäßig kein Film (Instax Mini Film (Amazon*)) enthalten ist.

Screenshots der App

REF. PATTERN 04 SCALE 1:100
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