Die SUPERPOP! Red ist eine Edition der Sprocket Rocket, einer Panoramakamera die auch die Filmperforation belichten kann. Sie wurde zusammen mit der Pink, Azure und Teal in der SUPERPOP! Edition im Mai 2012 vorgestellt.
Die Plastikkamera ist fast komplett Rot. Nur die Bedienelemente und die Linse sind schwarz.
Vom Funktionsumfang ist sie identisch mit der normalen Sprocket Rocket. Mit der SUPERPOP! Red lassen sich ganz einfach Panoramen machen. Auch Doppel- und Mehrfachbelichtungen sind mit ihr einfach möglich.
Kamera-Funktionen im Überblick
Die Sprocket Rocket belichtet den Fotofilm einschließlich der Perforation mit ihrem Superweitwinkelobjektiv. Ein Foto mit dieser Kamera entspricht etwa zwei normalen Aufnahmen, was bedeutet, dass auf einem 36 Bilder fassenden 35-mm-Film ungefähr 18 Bilder aufgenommen werden können.
Die Plastik-Linse der Sprocket Rocket hat eine Brennweite von 30 mm und eine maximale Blendenöffnung von f/10,8 (fast f/11). Die charakteristischen Merkmale der Ecken sind starke Vignettierung und abnehmende Schärfe.
Für Panorama-Aufnahmen bietet die Kamera zwei Belichtungszeiten dem Nutzer an: 1/100 Sekunde und Bulb für Langzeitbelichtungen. Die Mehrfachbelichtung ist durch mehrmaliges Auslösen möglich, da es keine Auslösesperre gibt. Der Film kann beliebig vor- und zurückgespult werden. Es gibt auch zwei Entfernungseinstellungen: eine für Nahaufnahmen (0,6 Meter bis 1 Meter) und eine für alles andere (1 Meter bis unendlich).
Ein Trageriemen kann durch eine Schraube mit Henkel, die in das Stativgewinde geschraubt wird, angebracht werden. Die Kamera verfügt über einen Hot Shoe für den Anschluss eines externen Blitzes und ein Gewinde für ein Stativ.
Film-Entwicklung im Blickpunkt
Es ist wichtig, bei der Entwicklung des Films zu vermeiden, dass er geschnitten wird, um zerschnittene Bilder zu vermeiden. Die meisten Labore erstellen keine Abzüge mit den Sprockets auf dem Bild, daher ist es schwierig, Abzüge von der Sprocket Rocket zu erhalten. Eine gute Lösung ist, die Bilder selbst zu scannen und sie dann in ein Labor zu schicken, um sie drucken zu lassen.





