Bei der Sprocket Rocket Mint Fusion handelt es sich um eine Sonderedition der bekannten analogen Panoramakamera aus dem Hause Lomography. Veröffentlicht wurde diese Ausführung im Jahr 2026. Neben dieser Variante wurde auch die Strawberry Fusion präsentiert.
Das Gehäuse dieser Edition setzt auf ein auffälliges Duoton-Design: Während die Vorderseite in einem frischen Minzgrün gestaltet ist, zeigt sich die Rückseite in einem hellen Cremeton.
Mit der früheren Sprocket Rocket White Edition gab es zwar schon helle Varianten, doch dieses Modell hebt sich durch die Kombination zweier kontrastierender Farben und die darauf abgestimmte Beschriftung rund um das Objektiv ab.
Technische Details
Die Kamera ist mit einer fest verbauten Superweitwinkel-Optik ausgestattet, die eine Brennweite von 30 mm und eine maximale Lichtstärke von f/10,8 bietet.
Die einfache Linse aus Kunststoff sorgt für einen charakteristischen analogen Look, bei dem dunkle Bildecken (Vignettierung) und ein leichter Schärfeverlust zu den Rändern hin prägend sind.
Für die Belichtung stehen dem Nutzer zwei Einstellungen bereit: eine feste Verschlusszeit von 1/100 Sekunde für Schnappschüsse am Tag sowie der B-Modus (Bulb) für kreative Langzeitbelichtungen. Da der Auslöser nicht automatisch nach jedem Foto blockiert wird, lassen sich unkompliziert mehrfache Belichtungen auf demselben Bildabschnitt realisieren.
Der Transport des Filmmaterials erfolgt rein manuell über Drehknöpfe, wodurch sich der Film flexibel vor- und zurückspulen lässt.
Beim Fokussieren kann zwischen zwei Zonen gewählt werden: einer Naheinstellung für Motive im Abstand von 0,6 bis 1 Meter sowie einer Unendlich-Einstellung ab 1 Meter für weiter entfernte Objekte.
Abgerundet wird die Ausstattung durch einen Standard-Blitzschuh (Hotshoe) auf der Oberseite sowie ein klassisches Stativgewinde am Kameraboden.
Passender Film und Filmentwicklung
Geladen wird die Sprocket Rocket mit ganz normalem 35-mm-Kleinbildfilm. Wegen des extrabreiten Panoramaformats reicht eine standardmäßige Rolle mit 36 Aufnahmen für rund 18 Fotos.
Ein Farbnegativfilm mit einer Empfindlichkeit von ISO 400 ist hierfür empfehlenswert, da er genügend Belichtungsspielraum für unterschiedlichste Lichtverhältnisse bietet. Ein Beispiel wäre der Kodak Ultramax 400 (Amazon*).
Um die typischen Perforationslöcher (die namensgebenden Sprocket Holes) auf dem fertigen Bild zu erhalten, darf der Film beim Entwickeln und Scannen an den Rändern nicht beschnitten werden. Da klassische Fotofachgeschäfte solche breiten Abzüge meist nicht standardmäßig anbieten, empfiehlt sich der Gang zu einem Speziallabor oder das eigenständige Digitalisieren und Ausdrucken der Negative.
Technische Daten
| Eigenschaft | Spezifikation |
|---|---|
| Kameratyp | Panoramakamera |
| Filmformat | 35mm / Kleinbild |
| Filmtransport | Manuell |
| Film-Transportmechanismus | Drehknopf |
| Brennweite | 30 mm |
| Größte Blendenöffnung | f/10.8 |
| Kleinste Blendenöffnung | f/16 |
| Naheinstellgrenze | 59 cm / 1.9352 ft |
| Fokus | Fest |
| Verschlusszeiten | 1/100 Sekunde, Bulb |
| Bulb-Modus | Ja |
| Datumseinbelichtung | Nein |
| Doppel- und/oder Mehrfachbelichtungsfunktion | Ja |
| Eingebauter Blitz | Nein |
| Blitzanschluss | Hot Shoe |
| Blitzsynchronzeit | 1/100 s |
| Stativgewinde | Ja |
| Kabelauslösergewinde | Nein |
| Selbstauslöser | Nein |
| Anschluss für Kameragurt | Nein |
| Stromversorgung | Nicht notwendig |
| Produktionsland | China |





