Die Recesky TLR Kamera ist eine in China hergestellte Bausatz-Spielzeugkamera, die der Gakkenflex sehr ähnlich ist. Diese Ähnlichkeit ist so frappierend, dass sie manchmal als "Gakkenflex-Klon" oder "Fakkenflex" bezeichnet wird. Vergleiche der Spezifikationen, der Materialien sowie der in den beiden Kameras verwendeten Teile deuten auf eine enge Verwandtschaft hin. Eine ähnliche Version der Recesky TLR wurde als Fotodiox DIY TLR verkauft.
Zu den optischen Unterschieden gehören die physischen Abmessungen, wobei die Recesky breiter ist, sowie die Position der Rückspulkurbel. Bei der Recesky befindet sich diese auf der gleichen Seite wie die Aufzugskurbel, während sie bei der Gakkenflex auf der gegenüberliegenden Seite angebracht ist. Einige Teile der Kameras sind untereinander austauschbar.
Die Kamera belichtet 24 mm x 36 mm große Bilder im Hochformat. Sowohl für das Aufnahmeobjektiv als auch für das Fokussierobjektiv werden Meniskuslinsen verwendet. Die Blende kann von f/11 bis f/6 variiert werden, indem ein Kunststoffteil zwischen dem Objektiv und seiner Halterung eingefügt oder entfernt wird.
Die Verschlusszeit beträgt ca. 1/125 Sekunde. Langzeitbelichtungen können durchgeführt werden, indem der Verschlusshebel heruntergedrückt und langsam bis zu dem Punkt losgelassen wird, bevor er in die geschlossene Position zurückspringt.
Batterien werden fürs Fotografieren nicht benötigt.
Filme für die Recesky TLR
Die Recesky TLR ist mit 35-mm-Filmen kompatibel. Aufgrund der weiten Verbreitung von Kameras, die dieses Format verwenden, besteht weiterhin eine große Nachfrage nach diesen Filmen, was einige Hersteller dazu veranlasst, weiterhin Filme für dieses Format herzustellen.
Geeignete Optionen für die Recesky TLR sind beispielsweise der Kodak Portra 400 (Amazon*) für Farbaufnahmen und der Ilford Delta 400 (Amazon*) für Schwarzweißfotos. Laut verschiedenen Tests liefern beide Filme zuverlässige Ergebnisse und sind für zahlreiche Einsatzmöglichkeiten geeignet.
Farbfilme können mithilfe des C-41-Entwicklungsprozesses verarbeitet werden. Nahezu alle Fotolabore bieten die Entwicklung von C-41-Filmen an.






