Die National C-310EF ist eine kompakte Kleinbild-Schnappschusskamera, die von National angeboten und auch unter dem Namen Panasonic C-310EF vermarktet wurde. Sie ist Teil einer Reihe einfacher und benutzerfreundlicher Kameras, die sich an Hobbyfotografen richten, die unkomplizierte Aufnahmen machen möchten.
Das Design der C-310EF ist schlicht und funktional, mit einem robusten Kunststoffgehäuse, das in verschiedenen Farben erhältlich war.
Unterschiede zum Schwestermodell
Die C-310EF ist nahezu baugleich mit dem Modell National C-300EF. Der wesentliche Unterschied liegt in der Funktionsweise des Blitzes: Während sich der Blitz bei der C-300EF bei schlechten Lichtverhältnissen automatisch aktiviert, muss er bei der C-310EF manuell über einen Schalter eingeschaltet werden.
Technische Merkmale und Handhabung
Die Kamera ist mit einem fest eingebauten Objektiv mit einer Brennweite von 38 mm ausgestattet, das sich gut für Landschaftsaufnahmen, Straßenfotografie und Schnappschüsse eignet. Die maximale Blendenöffnung von f/5.6 sorgt für ausreichende Lichtstärke bei guten Lichtverhältnissen, während der eingebaute Blitz bei Bedarf für zusätzliche Beleuchtung sorgt.
Die Bedienung der C-310EF ist denkbar einfach: Der Fokus ist fixiert, sodass sich der Fotograf nicht um die Entfernungseinstellung kümmern muss. Die Verschlusszeit ist ebenfalls fest auf 1/50 Sekunde eingestellt, was für die meisten Schnappschüsse ausreichend ist.
Die einzige Einstellung, die der Fotograf vornehmen kann, ist die Wahl der Filmempfindlichkeit (ISO 100 oder ISO 400), um sich an unterschiedliche Lichtverhältnisse anzupassen.
Filmauswahl und Entwicklung
Natürlich kann man die Kamera heute noch nutzen. Die National C-310EF verwendet das weit verbreitete Kleinbildformat (35 mm), für das es eine große Auswahl an Farb- und Schwarzweißfilmen gibt.
Beliebte Filme für diese Kamera sind beispielsweise der Kentmere 100 (Amazon*) für Schwarzweißaufnahmen oder der Kodak Ultramax 400 (Amazon*) für Farbfotos. Nach dem Fotografieren können die Filme bei den meisten Fotolaboren oder Drogerien entwickelt werden.
Der Filmtransport erfolgt manuell über ein Daumenrad auf der Rückseite der Kamera. Nach jeder Aufnahme muss der Film weitergespult werden, bevor das nächste Bild gemacht werden kann. Am Ende der Filmrolle wird der Film mit einer Kurbel in die Kassette zurückgespult.





