Die Minolta XEb ist eine Spiegelreflexkamera aus den 1970er Jahren. Sie wurde im Jahr 1976 der Öffentlichkeit präsentiert. Das Modell wurde in einer Fabrik in Japan gebaut und wurde auch nur im Heimatland von Minolta verkauft. Vom Funktionsumfang ist sie fast identisch mit der Minolta XE-5. Dieses Modell wurde nur für den Exportmarkt produziert. Eine Funktion, die der XE-5 fehlt, ist ein Schalter für Mehrfachbelichtungen.
Die Linsen der 35mm-Kamera sind wechselbar. Verwendbar sind Objektive mit einem Minolta SR-Bajonett. Die Kleinbildkamera hat kein Autofokus-System. Der Fokus muss manuell am Objektiv eingestellt werden. Verkauft wurde die SLR meist mit einem Objektiv im Bereich von 50mm. Es gibt aber auch eine Vielzahl an weiteren Objektiven für den Anschluss.
Die Minolta XEb hat einen eingebauten Belichtungsmesser. Er ist für Filme mit einen ISO Bereich von 12 bis 3200 ausgelegt. Die Messung der korrekten Belichtung erfolgt durch die Linse der Spiegelreflexkamera. Die gewünschte Belichtungszeit kann manuell festgestellt werden. Auch die Blende ist frei wählbar. Es gibt aber auch eine Belichtungsautomatik. In diesem Modus wird die Blende gewählt und die Kamera wählt automatisch die Verschlusszeit.
Bei der Fotokamera ist eine Bulb-Einstellung vorhanden. Bei den regulären Verschlusszeiten hat man die Wahl zwischen Zeiten von 1/1000 Sekunde bis 4 Sekunden.
Ein externes Blitzgerät kann über den Hot Shoe oder PC-Flash-Anschluss genutzt werden. Auf der Unterseite befindet sich ein Gewinde für ein Stativ. Zusätzlich gibt es einen Anschluss für einen Kabelauslöser und ein Selbstauslöser. Der Selbstauslöser hat eine Vorlaufzeit von zehn Sekunden.
Die Kamera benötigt zwei S76-Batterien (Amazon*). Diese Batterien sind heute noch einfach zu bekommen. Die Batterien werden für den Belichtungsmesser in der Kamera gebraucht.
Filme für die Minolta XEb
Die Minolta XEb laut Anleitung ist für Kleinbildfilme ausgelegt. Kleinbildfilme werden heute noch produziert und können in den meisten professionellen Laboren entwickelt werden. Der Filmtransport ist manuell. Auf der Oberseite befindet sich ein Zähler für die Anzahl an aufgenommen Fotos.
Für Schwarzweißaufnahmen im Kleinbildformat ist der Ilford HP5 (Amazon*) eine gute Wahl. Für Farbbilder kann man zum Fujifilm Superia 400 (Amazon*) greifen. Es gibt aber natürlich noch viele weitere Filme für die japanische SLR.




