Die Minolta SR-T 100X ist eine Spiegelreflexkamera für das Kleinbildformat. Sie wurde von 1977 bis 1981 in einer Fabrik in Japan hergestellt. Das Modell wurde als Einsteigerkamera von Minolta positioniert. In den USA wurde das Modell auch als SR-T 200 angeboten.
Die Linsen der Fotokamera sind wechselbar. Dafür wurde ein Minolta SR-Bajonett verbaut. Häufig trifft man die Kamera mit dem Minolta MC Rokkor 50mm f/2. Ein Autofokus-System findet man an dieser analoge Kamera nicht.
Die Kleinbildkamera ist mit einem eingebauten Belichtungsmesser ausgerüstet. Er ist für Filme mit einer Empfindlichkeit von ISO 6 bis ISO 6400 ausgelegt. Die Belichtung wird durch das Objektiv gemessen. Die Belichtungszeit und Blende können frei gewählt werden. Eine Belichtungsautomatik, die die beiden Einstellung automatisch wählt, gibt es nicht
Die 35mm-Fotokamera verfügt über einen Verschluss mit Bulb-Modus. Bei der Bulb-Einstellung bleibt der so lange offen, wie der Fotograf den Auslöser gedrückt hält. Die normalen Verschlusszeiten gehen von 1/1000 Sekunde bis 1 Sekunde. Per Hot Shoe kann ein externes Blitzgerät mit der Kleinbildkamera verwendet werden.
Auf der Unterseite der Kamera befindet sich ein Gewinde für ein Stativ. Für Langzeitbelichtungen kann dann auch ein Kabelauslöser angeschlossen werden. Die Maße der Minolta SR-T 100X sind laut Bedienungsanleitung 14,5 x 9,5 x 4,75 cm. Dabei bringt sie 675 Gramm auf die Waage. Für die Stromversorgung ist eine 1.35 V Quecksilberbatterie zuständig. Die Batterien werden nur für den Belichtungsmesser gebraucht. Ansonsten funktioniert die Kamera komplett mechanisch.
Filme für die Minolta SR-T 100X
Auch mechanisch ist der Filmtransport der Kamera. Die Minolta SR-T 100X verwendet 35mm-Filme. Auf eine Rolle Film passen um die 36 Bilder. Die Anzahl der Bilder wird auf der Oberseite angezeigt. Die Negative haben eine Größe von 24 mm auf 36 mm.
Mögliche Filme für die Minolta SR-T 100X sind der Kodak Ultramax 400 (Amazon*) für schöne Farbfotos und der Kodak T-Max 100 (Amazon*) für monochrome S/W-Bilder. Eine gute Anzahl an anderen Herstellern produziert ebenfalls für dieses Format neue Filme. Zu den weiteren Herstellern gehören Ilford, Rollei, Adox und auch Fujifilm. Die Entwicklung des Farbfilms erfolgt im C-41-Verfahren. Dieser Entwicklungsprozess wird von den meisten Laboren angeboten.




