Die Minolta Maxxum 400si ist eine Spiegelreflexkamera aus den 1990er Jahren. Die Minolta-Kamera wurde in einer Fabrik in Malaysia gebaut.
Zusätzlich war sie als Minolta Maxxum RZ400si erhältlich. Diese Variante wurde ausschließlich in den Filialen des amerikanischen Fotohändlers Ritz Camera verkauft. In Europa gab es sie als Minolta Dynax 500si für Fotografen zu kaufen. Relativ ähnliche Modelle mit etwas mehr Ausstattung sind die Alpha 303si und die Maxxum 450si.
Wie alle Minolta-Maxxum-Modelle verfügt auch diese Kamera über die Möglichkeit des Objektivwechsels. Hierfür wurde ein Minolta A-Bajonett in die Kamera eingebaut. Die Fotokamera ist mit einem Autofokus ausgestattet und stellt somit automatisch auf das Motiv scharf. Es gibt eine große Auswahl an passenden Objektiven für den Objektivanschluss. Es können alle Minolta AF-Objektive verwendet werden. MD- oder MC-Objektive können nicht verwendet werden.
Die Minolta Maxxum 400si verfügt auch über einen Belichtungsmesser. Er ist für Filme von ISO 25 bis ISO 5000 ausgelegt. Die Filmempfindlichkeit wird über die Codierung auf der Filmpatrone ausgelesen. Die Belichtungsmessung erfolgt klassisch durch das Objektiv.
Die Belichtungsmodi können aus einer Reihe von Optionen ausgewählt werden. Es gibt eine Programmautomatik, die alle Einstellungen der Kameratechnik überlässt. Außerdem gibt es eine Blenden- und Zeitautomatik. Darüber hinaus gibt es Modi für Sportaufnahmen, Porträtaufnahmen, Porträtaufnahmen bei Nacht, Landschaftsaufnahmen und für Makroaufnahmen. In den Belichtungsmodi kann eine Belichtungskorrektur von plus-minus drei Blendenstufen verwendet werden.
Natürlich gibt es auch einen manuellen Modus. In diesem Modus können die Blende und die Verschlusszeit vom Benutzer gewählt werden. Die Optionen für die Blende hängen vom jeweiligen Objektiv ab. Bei der Verschlusszeit kann man zwischen Werten von 1/2000 Sekunde bis 30 Sekunden wählen. Außerdem gibt es einen Bulb-Modus für Langzeitbelichtungen.
Die Spiegelreflexkamera verfügt über einen eingebauten Blitz. Dieser hat eine Leitzahl von 12 (ISO 100). Er kann auf Wunsch zugeschaltet werden und hat eine Ladezeit von etwa zwei Sekunden. Außerdem gibt es einen Aufhellblitzmodus und eine Option zur Reduzierung des Rote-Augen-Effekts in den Bildern. Es besteht die Möglichkeit, einen externen Blitz von Minolta anzuschließen. Die Synchronisationszeit beträgt 1/90 Sekunde.
Die Kamera ist mit einem Selbstauslöser ausgestattet. Er hat eine Vorlaufzeit von zehn Sekunden. An der Unterseite befindet sich ein Stativgewinde. Dieses ist zum Beispiel für Gruppenfotos oder Langzeitbelichtungen sehr praktisch. So verhindert man etwa Verwacklungen bei langen Belichtungszeiten
Mit einer Größe von 14,7 x 9,2 x 6,6 cm wiegt die Minolta Maxxum 400si laut Handbuch 380 Gramm. Die Stromversorgung erfolgt über einen 2CR5-Batterie (Amazon*). Sie versorgt unter anderem das Display zur Anzeige von Informationen wie Einstellungen und Anzahl der aufgenommenen Fotos. Außerdem kommt der Strom für den Motor zum Filmtransport von der Batterie.
Filme für die Minolta Maxxum 400si
Welche Filme werden für die japanische Kleinbildkamera benötigt? Die Kamera ist für Kleinbildfilme ausgelegt. Diese Filme werden noch hergestellt und können bei fast jedem Anbieter von Entwicklungsarbeiten angegeben werden. Mögliche Filme für die Minolta Maxxum 400si, die man heute noch kaufen kann, sind der Kodak Portra 400 (Amazon*) und der Ilford HP5 (Amazon*). Zudem gibt es passendes Filmmaterial von Fujifilm, Adox, Rollei, Lomography und weiteren Herstellern.




