Die Minolta Maxxum 3 ist eine Spiegelreflexkamera aus den 2000er Jahren. Sie wurde zu Beginn des Milleniums von Minolta produziert. Das Modell richtete sich an Anfänger und ist daher sehr einfach zu bedienen und kommt mit vielen Automatiken.
Verkauft wurde die Maxxum 3 zum großen Teil in den USA. Dort wurde eine Variante auch unter dem Namen "Minolta Maxxum GT" verkauft. In Europa konnten Fotografen und Fotografinnen sie als Minolta Dynax 3L kaufen.
Diese Kamera bietet die Möglichkeit, verschiedene Objektive zu verwenden, da sie über einen Wechselobjektivanschluss verfügt. Mit dem Minolta A-Bajonett-Anschluss können aufregende Objektive genutzt werden.
Die Kamera ist mit einem automatischen Fokussierungssystem ausgestattet, das besonders in dunklen Situationen durch das Fokusierlicht beim Scharfstellen hilft. Wenn gewünscht, kann auch manuell fokussiert werden.
Belichtungsmesser
Ein Belichtungsmesser ist ein unverzichtbares Feature dieser Kamera. Er ist für die Verwendung von Filmen mit einer Empfindlichkeit von ISO 25 bis ISO 5000 ausgelegt. Wenn der Blitz verwendet wird, werden ISO 25 und ISO 1000 unterstützt. Durch den DX-Kode auf der Filmpatrone kann die Filmempfindlichkeit des eingelegten Films abgelesen werden.
Belichtungseinstellungen
Die Kamera bietet einen automatischen Belichtungsmodus, der die Blende und Verschlusszeit automatisch einstellt. Bei der Verschlusszeit stehen Werte von 1/2000 Sekunde bis 30 Sekunden zur Verfügung, während die Blende vom verwendeten Objektiv abhängt.
Neben der Programmautomatik bietet die Kamera verschiedene Motivprogramme, darunter Porträts, Porträts bei Nacht, Nahaufnahmen, Landschaftsbilder und Sportfotos.
Dieses Modell verfügt nicht über eine manuelle Einstellungsmöglichkeit.
Blitz
Die Kamera verfügt über einen eingebauten Blitz mit einer Leitzahl von 12. Bei ISO 100 beträgt die maximale Reichweite des Blitzes 4 Meter. Es gibt verschiedene Blitzmodi zur Auswahl, darunter Blitzautomatik, Blitzautomatik mit Reduzierung des Rote-Augen-Effekts, Aufhellblitz, Aufhellblitz mit Reduzierung des Rote-Augen-Effekts und Blitzabschaltung. Es besteht auch die Möglichkeit, einen externen Blitz anzuschließen. Die Synchronisationszeit beträgt 1/90 Sekunde.
Die Minolta Maxxum 3 ist mit einem Selbstauslöser ausgestattet, der eine Vorlaufzeit von zehn Sekunden hat. Auf der Unterseite des Gehäuses befindet sich ein Gewinde für die Befestigung auf einem Stativ.
Mit Abmessungen von 12,7 x 8,7 x 6,05 cm wiegt die Minolta Maxxum 3 ohne Objektiv und Film 310 Gramm. Das Gehäuse zählt zu den kleinsten Spiegelreflexkameras von Minolta.
Batterien für die Kamera
Für die Stromversorgung der Kamera werden zwei CR2-Batterien (Amazon*) verwendet, die auch heute noch leicht erhältlich sind. Die Batteriekapazität hängt von der Nutzung ab. Bei einer Nutzung des Blitzes für 50 Prozent der Aufnahmen kann ein Satz Batterien für etwa 14 Filmrollen mit jeweils 24 Bildern verwendet werden.
Filme für die Minolta Maxxum 3
Die Minolta Maxxum 3 ist für das Kleinbildformat ausgelegt, daher verwendet sie Filme im Kleinbildformat. Es gibt immer noch eine Vielzahl von Kleinbildfilmen auf dem Markt, so dass die Nutzung der Kamera kein Problem darstellt.
Im Online-Handel sind verschiedene Fotofilme für diese japanische Spiegelreflexkamera erhältlich. Zum Beispiel der Ilford HP5 (Amazon*), der wunderschöne Schwarzweißaufnahmen ermöglicht, oder der Kodak Portra 400 (Amazon*), der brillante Farbbilder liefert. Beide Filme eignen sich für eine Vielzahl von Anwendungen und wurden in Testberichten positiv bewertet.
Für die Entwicklung von Farbfilmen wird der C-41-Prozess verwendet, der von den meisten professionellen Fotolaboren durchgeführt wird. In Deutschland bieten auch bekannte Drogeriemärkte die Entwicklung von Farbfilmen an. Schwarzweißfilme müssen hingegen mit einem speziellen Schwarzweißentwickler verarbeitet werden.
Filmtransport
Der Belichtungsbereich der Minolta Maxxum 3 beträgt 24 mm x 36 mm im Kleinbildformat. Dank der motorisierten Filmtransport-Funktion wird der Film nach jedem Aufnahmevorgang automatisch weiterbewegt. Mit dieser Kamera können ungefähr 1,7 Bilder pro Sekunde aufgenommen werden. Sobald der Film voll ist, wird er automatisch zurück in die Patrone gespult. Dieser Vorgang dauert etwa 8 Sekunden für einen Film mit 24 Bildern.
Wert der Kamera
Wie viel ist die Kamera heute noch wert? Da die Kamera seit vielen Jahren nicht mehr hergestellt wird, findet man sie nur noch gebraucht. Der Preis für ein Exemplar liegt etwa bei 88,53 €. Der genaue Kauf- oder Verkaufspreis hängt natürlich vom Zustand, der Funktionsfähigkeit und dem mitgelieferten Zubehör ab.




