Die Minolta Freedom 101 ist eine kompakte Kamera für Schnappschüsse. Sie wurde gegen Ende der 1980er Jahre vorgestellt und in Nordamerika an Fotografen und Fotografinnen verkauft. Sie ist die Nachfolgerin der Minolta Freedom 100. Ein funktionsgleiches Modell wurde auch als Minolta FS-E III international vertrieben.
Die 35mm-Fotokamera kommt mit einer festverbauten Festbrennweite mit Fixfokus. Man muss für scharfe Bilder 150 cm Abstand zu seinem Motiv einhalten. Die Brennweite des Objektivs ist 35 mm mit einer maximalen Blendenöffnung von f/4.5.
Die Kamera verfügt über einen eingebauten Belichtungsmesser mit Belichtungsautomatik. Er ist für Filme von ISO 100 bis ISO 400 ausgelegt. Welche Empfindlichkeit der Film hat, erfährt die Kamera durch die DX-Kodierung auf der Filmpatrone. Ist dieser Code nicht vorhanden, wird ISO 100 eingestellt. Blende und Verschlusszeit werden automatisch von der Kameratechnik eingestellt. Eine Belichtungskorrektur gibt es nicht.
Natürlich darf auch ein eingebauter Blitz bei dieser Art von Kamera nicht fehlen. Mit ISO 100 Filmen reicht er bis zu 3,2 Meter. Anders als ihre Vorgänger hat dieses Modell einen Selbstauslöser mit einer Vorlaufzeit von zehn Sekunden. Auch gibt es ein Gewinde für ein Stativ und eine Anschlussmöglichkeit für einen Kameragurt.
Die Maße der Fotokamera sind 12,9 x 6,95 x 4,7 cm. Dabei wiegt sie mit ihrem Kunststoffgehäuse 200 Gramm. Die Stromquelle der Minolta Freedom 101 sind zwei AA-Batterien (Amazon*). Eine Batterieladung reicht für ungefähr 550 Aufnahmen. Die Batterien werden auch für den automatischen Filmtransport gebraucht.
Filme für die Minolta Freedom 101
Mögliche Filme für die Minolta Freedom 101, die man heute noch einfach kaufen kann, sind der Kodak Ultramax 400 (Amazon*) für Farbaufnahmen und der Ilford Delta 100 (Amazon*) für S/W-Fotos. In Testberichten werden ihnen eine gute Leistung beim Einsatz in normalen Anwendungsbereichen bescheinigt.
Natürlich gibt es noch weitere Filme für die Kamera. So gibt es passendes Material von Rollei, Adox, Lomography oder auch Fujifilm. Passende Schwarzweißfilme werden etwa von Foma hergestellt.




