Die LomoMod No.1 ist eine Mittelformatkamera. Sie wurde am 21. Oktober 2019 von Lomography vorgestellt. Wie schon bei der Konstruktor, handelt es sich um einen Bausatz für eine Kamera. Diesmal sind die Teile für die Kamera nicht aus Plastik, sondern aus Karton. Die verschiedenen Farbigen Teile werden ganz ohne Kleber zusammengesetzt.
Die Kamera kommt mit einer festen Linse. Der Fokus des Objektivs kann nicht verändert werden. Die minimale Entfernung zum Motiv liegt bei 2,5 m. Mit Adapter sind auch Aufnahmen bis 1,5 Meter möglich.
Die große Besonderheit dieser Linse ist die Möglichkeiten Flüssigkeiten einzufüllen. Die Idee für die Suttons’s Liquid Filled Lens stammt von dem viktorianischen Fotografen Thomas Sutton. Mit einer Spritze lassen sich Flüssigkeiten zwischen Film und Linse einfüllen. Durch die Nutzung von Lebensmittelfarbe oder Fruchtsäften, lassen sich so unterschiedliche Effekte erzeugen.
Die maximale Blende liegt bei f/11. Kleinere Blende sind durch ein Waterhouse Steckblenden System möglich. Die Belichtung wird von der Kamera nicht gemessen. Zur Auswahl bei den Belichtungszeiten stehen nur 1/100 Sekunde und der variable Bulb-Modus. Über die PC-Flash-Buchse kann ein externes Blitzlicht verwendet werden.
Die LomoMod No.1 kommt mit einem Gewinde für ein Stativ. Außerdem ist es möglich ein Kabelauslöser zu nutzen. Die Kamera ist mechanisch und benötigt zum Bilder machen keinen Strom.
Im Lieferumfang des Sets sind 11 Kartonplatten mit den Kamerateilen, 1 Kartonplatte mit den Steckblenden, die Linse, ein Verschluss- und Blendenmodul, eine Mittelformatspule, ein Stativanschluss, ein Schlauch, eine Spritze, ein Ventil, bunte Aufkleber, ein Fotobuch und die Anleitung enthalten.
Filme für die LomoMod No.1
Belichtet werden in der LomoMod No.1 Mittelformatfilme. Es wird noch frisches Filmmaterial für diesen Filmtyp produziert. Mögliche Filme für die LomoMod No.1 sind der Kodak Portra 400 (Amazon*) für Farbaufnahmen und der Ilford XP2 Super (Amazon*) für S/W-Fotos.
Mit der LomoMod No.1 muss man quadratisch denken. Sie nimmt Bilder im 6×6 Format auf. Bei diesem Aufnahmeformat steht schon nach zwölf Auslösungen ein Filmwechseln an. Weiterspulen muss der Fotograf den Film manuell.
Beispielfotos
Technische Daten
| Eigenschaft | Spezifikation |
|---|---|
| Kameratyp | Kamerabausatz |
| Filmformat | 120 / Mittelformat |
| Filmtransport | Manuell |
| Brennweite | 80 mm |
| Größte Blendenöffnung | f/11 |
| Fokus | Fest |
| Verschlusszeiten | 1/100 Sekunde, Bulb |
| Bulb-Modus | Ja |
| Datumseinbelichtung | Nein |
| Eingebauter Blitz | Nein |
| Blitzanschluss | PC-Flash-Anschluss |
| Blitzsynchronzeit | 1/100 s |
| Stativgewinde | Ja |
| Kabelauslösergewinde | Ja |
| Selbstauslöser | Nein |
| Stromversorgung | Nicht notwendig |
| Produktionsland | China |
Häufige Fragen zur LomoMod No.1
Ist die LomoMod No.1 einfach zusammenzubauen?
Ja, die LomoMod No.1 ist ein Bastelset aus Pappe. Sie ist so konzipiert, dass sie ohne Kleber zusammengebaut werden kann, was sie zu einem spaßigen und zugänglichen Projekt für Anfänger macht. Die Anleitung ist enthalten.
Welche Art von Objektiv hat diese Pappkamera?
Sie hat ein festes Objektiv mit einer minimalen Fokussierentfernung von 2,5 Metern, erweiterbar auf 1,5 Meter mit einem Adapter. Das Besondere ist, dass man es mit Flüssigkeiten für kreative Effekte füllen kann.
Wie mache ich Fotos mit der Kamera?
Die Kamera ist komplett mechanisch. Sie verwendet einen einfachen Verschluss mit nur 1/100s und Bulb-Modus. Man spult den Film nach jedem Bild manuell weiter, und sie benötigt keine Batterien.
Welches Filmformat verwendet die LomoMod No.1?
Sie verwendet 120er Film, ein Mittelformat-Rollfilm. Sie macht 6x6cm große quadratische Fotos – zwölf Aufnahmen pro Rolle. Man kann sowohl Farb- als auch Schwarzweißfilme verwenden.
Kann ich einen Blitz mit dieser Kamera verwenden?
Ja, die Kamera hat eine PC-Synchronbuchse zum Anschließen eines externen Blitzes. Dies ermöglicht mehr kreative Beleuchtungsmöglichkeiten, besonders bei schlechten Lichtverhältnissen.












