Die Konica Manbow Woo war ein weiterer Schritt in der Entwicklung wetterfester Kompaktkameras des japanischen Herstellers Konica. Als Nachfolger der ersten wetterfesten Kamera des Unternehmens, der Konica Manbow aus dem Jahr 1987, bietet die Manbow Woo eine Reihe von automatischen Funktionen, die den Bedienkomfort deutlich erhöhen.
Im Gegensatz zu ihrem Vorgänger verfügt die Manbow Woo über einen motorisierten Filmtransport, sowohl für das Vor- als auch für das Rückspulen. Die automatische Filmeinstellung mittels DX-Kodierung erspart dem Benutzer manuelle Einstellungen, und der automatisch aktivierende Blitz sorgt für eine zuverlässige Belichtung in jeder Situation.
Funktionsübersicht der Konica Manbow Woo
Das Objektiv der Manbow Woo, ein Konica Lens mit 34mm Brennweite und einer Lichtstärke von f/4.5, besteht aus drei Elementen in drei Gruppen.
Der Fokus ist fixiert, was eine unkomplizierte Bedienung ermöglicht und scharfe Bilder von 1,5 Metern bis unendlich garantiert. Jedenfalls im Rahmen der Möglichkeiten für ein Einsteigerkamera.
Die Belichtungssteuerung der Konica Manbow Woo erfolgt über eine feste Belichtungszeit, wobei die Blende entsprechend der eingestellten Filmempfindlichkeit gewählt wird.
Die Kamera bietet eine feste Verschlusszeit von 1/125 Sekunde und unterstützt Filmempfindlichkeiten von ISO 100, 200 und 400, die automatisch über die DX-Kodierung erkannt werden.
Der Sucher ist als Albada-Typ mit hellen Linien gestaltet, um eine klare Bildkomposition zu gewährleisten. Der eingebaute Blitz mit einer Leitzahl von 14 (bei ISO 100) wird automatisch aktiviert und bietet keine Möglichkeit zur manuellen Deaktivierung.
Die Manbow Woo ist in verschiedenen Farbvarianten erhältlich, darunter Schwarz, Weiß/Blau und Weiß/Gelb. Neben ihrer Wetterfestigkeit gemäß JIS-Standard (4. Klasse) zeichnet sie sich durch ihre kompakten Abmessungen von 129,5 mm x 70 mm x 50,5 mm und ein geringes Gewicht von 245 Gramm (ohne Batterie) aus.
Die Stromversorgung erfolgt über eine CR123A-Batterie (Amazon*). Diesen Batterietyp findet man auch heut enoch sehr einfach.
Die Manbow Woo hat eine Datenrückwand auf der Hinterseite. Dort lässt sich das aktuelle Datum eingeben und dies kann dann in die Bilder einbelichtet werden. So lässt sich der Aufnahmezeitpunkt später einfach bestimmen.
Die Konica Jump Auto (1990) und die Konica Jump Auto II (1991) sind Varianten der Manbow Woo, die sich hauptsächlich durch ihre unterschiedlichen Farbgebungen auszeichnen.
Filme für die Konica Manbow Woo
Die Konica Manbow Woo benötigt Kleinbildfilme. Das Kleinbildformat ist sehr verbreitet, daher gibt es auch heute noch einige Hersteller und viele Entwicklungslabore.
Wenn Sie auf der Suche nach einem guten Kleinbildfilm für Schwarzweißbilder sind, ist der Kodak T-Max 100 (Amazon*) eine mögliche Wahl. Für Farbfotografie könnte der Fujifilm Superia 400 (Amazon*) eine Alternative sein.
Die beiden Filme eignen sich gut für den Alltag und können in Testberichten überzeugen. Es gibt für das Kleinbildformat noch viele weitere Hersteller von Filmmaterial, das mit der Kamera kompatibel ist.
Der C-41-Entwicklungsprozess ist eine häufig verwendete Methode zur Entwicklung von Farbfilmen. Der C-41-Prozess ist standardisiert und wird von den meisten Entwicklungslaboren angeboten. Die Entwicklung von Farbfilmen kann auch bei vielen Drogeriemärkten in Auftrag gegeben werden.





